Archive for Januar 2009
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Freitag, Januar 23, 2009

» Hoppla!

By Dialog at 4:23 PM

In der taz spricht der Psychoanalytiker Martin Altmeyer über den Antisemitismus von links:

Die Antiglobalisierungsbewegung täte gut daran, einmal ihr Weltbild zu überprüfen. Das zeigt Naomi Klein, die wegen des Gazakriegs zu einem Israel-Boykott aufgerufen hat

Dass sich in die Kritik an Israel antisemitische Stimmen mischen, sobald die Spannung im Nahostkonflikt steigt, ist als Befund nicht neu. Der Gazakrieg jedoch hat das gewöhnliche Ressentiment gegen die Juden in ungewohnte Höhen getrieben: Der anschwellende Antisemitismus kommt zunehmend aus der extremen Linken, wo er gerne als Antizionismus auftritt. So riefen zu Protestveranstaltungen gegen den Krieg neben palästinensischen und islamistischen Organisationen auch Gruppierungen aus dem linksradikalen Spektrum auf, die bekanntlich dazu neigen, Israel auf ihrer speziellen "Achse des Bösen" als Statthalter der imperialistischen USA, als Speerspitze des internationalen Finanzkapitals oder als rassistischen Apartheidstaat ins Visier zu nehmen.

Published in: Antisemitismus

Dienstag, Januar 20, 2009

» Weltliche Kantaten mit dem Thomanerchor

By Dialog at 2:06 PM

Die Auftritte des Thomanerchors gehören zweifellos zu den Höhepunkten der Konzertreihe "Bachische Abend-Musick". Am kommenden Samstag, dem 24. Januar 2009, ist es wieder soweit: Im Alten Rathaus präsentieren der Thomanerchor Leipzig und das Neue Bachische Collegium Musicum unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller ab 20 Uhr selten aufgeführte weltliche Kantaten. Es erklingt beispielsweise die ehemals Georg Philipp Telemann zugeschriebene komische Kantate "Der Schulmeister" von Christoph Ludwig Fehre. Der amtierende Thomaskantor singt hierbei die Titelpartie. Weiterhin stehen Werke Johann Sebastian Bachs auf dem Programm: Die Huldigungskantate "Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen", die erstmals 1734 beim Besuch des Kurfürsten von Sachsen und Königs von Polen August III. in Leipzig erklang, die Hochzeitskantate "O holder Tag, erwünschte Zeit" sowie der erste Satz der Kantate "Froher Tag, verlangte Stunden" ? entstanden 1732 zur Einweihung der umgebauten Thomasschule. Zu den Solisten des Abends gehören unter anderen Diana Kuznetsova (Sopran) und Wolfram Lattke (Tenor).

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen NBCM, Bach-Archiv Leipzig, Stadtgeschichtlichem Museum Leipzig und Thomanerchor Leipzig.

Published in: Kultur, Leipzig

Freitag, Januar 16, 2009

» Die unkritische Haltung der Deutschen zu Putin

By Norman at 9:46 AM

verwundert manchen ausländischen Kommentator. Während die deutschen Facebook-User den russischen Freunden mit ihrer Putin-Propaganda auf den Leim gehen, importiert Deutschland russischen Filz, Korporativismus und Antiamerikanismus. Über die merkwürdige Russlandliebe ist EDWARD LUCAS vom Standpoint-Magazine verwundert:

Germany's relationship with Vladimir Putin's Russia is the most puzzling and troubling feature of modern European politics. Not only is Germany Russia's biggest trading partner, it is also her biggest ally. It is Germany that has derailed Nato expansion. Germany reversed the EU's initially tough line on Russia after the invasion of Georgia. Germany prevents the Council of Europe scrutinising Russia's flawed elections. Germany forces the European Bank for Reconstruction and Development to channel money to companies run by Kremlin cronies. Germany keeps Europe's energy market rigged in favour of Russian gas imports. ...

***

The problem is that the semi-colonial relationship that Germany seems to want with Russia is in fact a two-way street. As other imperial countries know well, you may start off exporting your values and outlook, but you end up importing theirs. German business was already surprisingly corrupt even before the great push eastwards that followed the collapse of communism. Dealing with Russia has accentuated that. Germany's commitment to the Atlantic alliance was looking wobbly from the 1980s onwards; now it is frayed and rotten. Rather than exporting German virtues to Russia, the danger now is that Germans are importing Russian sleaze, corporatism and anti-Americanism.

» Bye, Bye Mr. President

By Dialog at 9:29 AM

White House photo by Eric Draper

In der kommenden Woche tritt President elect Obama die Nachfolge von President Bush an. Der Abgesang auf Bush hat im Prinzip bereits vor den letzten Wahlen begonnen, als für Europäer und Deutsche völlig unverständlich Bush die Wahl gegen Kerry gewann. Nun hagelt es Nachrufe, die in ihrem Tenor alle ähnlich sind. Bush habe den Antiamerikanismus befördert. Allen ist klar, daß nur ein Amerikaner für Antiamerikanismus verantwortlich sein kann. Das diese Einschätzung komplett falsch ist, wird sich zeigen, wenn Obama erste politische und vielleicht auch militärische Entscheidungen treffen wird. Bemerkenswert klug anaylisiert das evangelikale Medienmagazin "Pro" die Amtszeit von Bush:

Er gilt als der unbeliebteste US-Präsident aller Zeiten. Am 20. Januar pünktlich um 12 Uhr endet die Amtszeit von George W. Bush. Anlass, zurückzuschauen auf acht Jahre eines Präsidenten, der mit evangelikalen Glaubensüberzeugungen identifiziert und zugleich weltweit abgelehnt wurde. Und auch den Medien waren eher Bushs Fehler Schlagzeilen wert.

Als Bill Clinton das Ende seiner Amtszeit erreicht hatte, drehte er aus Jux ein Video, in dem er zeigte, wie er die letzten Tage im Weißen Haus verbrachte. Würde sein Nachfolger, George W. Bush, derartiges tun? Und wenn ja, würde es ebenso in der ganzen Welt mit Lachen aufgenommen werden? Bush Junior galt gemeinhin nicht als herausragend humorvoll oder etwa intelligent - eher sorgten seine Pannen und Versprecher für Lacher. Die meisten Deutschen werden froh sein, dass die Amtszeit des Präsidenten, dessen Versprecher ? die "Bushismen" ? medial die Runde machten, nun zu Ende ist.

Donnerstag, Januar 15, 2009

» 17. Januar + 13 Uhr + Duisburger Dellplatz

By Dialog at 7:46 PM

Ort: Duisburger Dellplatz

Datum: Sa, den 17. Januar, 13.00 Uhr

Motto: "Gegen antisemitische Hetze - wir stehen zu Israel!"

Unterstützer: Israelsolidarische Studenten im Ruhrgebiet, Antifa m.A.U.S, Bündnis gegen Antisemitismus Uni Duisburg/Essen, Freunde Israels NRW, Georg-Weerth-Gesellschaft e.V., Gruppe IKIS, gegen-islamisierung.info, Israelsolidarische Studenten im Ruhrgebiet,

LAK Shalom NRW, Verein für Aufklärung und Freiheit e.V.

Offizielle Homepage der Organisatoren.

Aufruf

Schlägt man dieser Tage die Zeitung auf, gibt es nur ein Thema: Den Krieg in Gaza. Natürlich herrschen überall auf der Welt Kriege und Not ? aber wir wissen nichts davon. Es gibt keine Nachrichten über den Genozid in Darfur, kaum Berichterstattung über den Bürgerkrieg in Somalia. Aber über eines spricht ganz Europa: Die angeblichen Verbrechen Israels. Auch wenn es in den Artikeln weniger um Kriegsberichterstattung zu gehen scheint, als vielmehr um medienwirksame Bilder von zivilen - oder vermeintlich zivilen - Opfern.

Legitime Kritik an Israel schlägt laut EU-Definition dann in Antisemitismus um, wenn die ?drei D's? auftauchen. Meint: Wenn die Kritik den Staat der Shoah-Überlebenden delegitimiert, dämonisiert oder wenn bei der Kritik an Israel eine doppelte Moral an den Tag gelegt wird. Alle drei D's scheinen sich dieser Tage zu häufen ? beim Gespräch am Kiosk, im Internet, in Zeitungen und im Fernsehen.

Der Vatikan spricht von Gaza als ?einem großen KZ?, Accosiated Press verkündet: ?Gaza-Kriese schürt Antisemitismus in Europa?. Die Juden sind also einmal mehr die Schuldigen. Einspruch kommt ? ungehört ? ausgerechnet von Palästinenserpräsident Abbas. Er hat messerscharf erkannt, wer Schuld hat am Blutvergießen in Gaza: die Hamas. Hierzulande aber ist die überwiegende Mehrheit der Meinung: Israel führt einen Angriffskrieg, begeht gar Kriegsverbrechen, kurz: Hätte sich nicht verteidigen dürfen gegen den andauernden Raketenbeschuss seiner Bürger. Ein Staat, der seine Einwohner schützt ? scheinbar keine Selbstverständlichkeit, wenn es um den jüdischen Staat geht.

Zehntausende sind hierzulande am vergangenen Wochenende auf die Straße gegangen, haben die Ereignisse im Gazastreifen einen "Holocaust" genannt, gegen ?den Kindermörder Israel" und die angebliche Besatzung Palästinas demonstriert. Eine Besatzung, die es seit dem bedingungslosen Abzug der Israelis aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 nicht mehr gibt. Frieden sollte der Abzug bringen, doch tausende Raketen auf Israel waren das Ergebnis. Frieden ist aber auch nicht das, was die Hamas und ihre deutschen Fans anstreben ? genauso wenig, wie sie eine Zweistaatenlösung wollen. ?Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod? ist der Schlachtruf der Islamisten, und der Tod möglichst vieler Israelis ist ihr Ziel.

Wie viele Palästinenser dabei zu Märtyrern werden, ist der Hamas egal. Sie schießt ihre Raketen bewusst aus Wohngebieten ab, lagert Waffen in Schulen. Ein Umstand, den deutsche Reporter gerne bei ihrer Berichterstattung vergessen, auch wenn sie ihn genau kennen. Dafür vergessen sie niemals, die todbringenden Raketen der Hamas als "selbstgebaut" zu verharmlosen, die Terroristen selbst werden zu "Widerstandskämpfern".

Freunde Israels sind dieser Tage rar gesät. Zu erdrückend ist die Allianz aus Antizionisten und wohlfeilen Friedensfreunden, die gegen Israel ihre Stimme erheben, zu Darfur aber weiter schweigen. Gerade in diesen Zeiten braucht das demokratische Israel unsere Solidarität. Wir stehen zu Israel. Für das Recht auf Selbstverteidigung, gegen den antisemitischen Terror der Hamas. Wir fordern eine klare Haltung der deutschen Politik, die Isolierung der Hamas und harte Sanktionen gegen das Mullah-Regime im Iran, welches die Hamas finanziert.

Kundgebung: Wir stehen zu Israel ? jetzt mehr denn je!

» Osama bin Laden zitiert Steinbrück

By Norman at 2:53 PM

Nich ohne Schmunzeln las ich heute morgen:

Osama bin Laden zitiert Steinbrück

Istanbul/Washington - Terroristenführer Osama bin Laden hat eine Aussage von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück genutzt, um seine anti-amerikanische Weltsicht zu untermauern. Steinbrück hatte in einer Regierungserklärung Ende September 2008 gesagt, die Bankenkrise sei ein Erdbeben, in dessen Folge die USA ihren Status als "Supermacht des Weltfinanzsystems" verlieren würden. Bin Laden erklärte in einer am Mittwoch im Internet veröffentlichten Audio-Botschaft, die Krise habe die USA, die neben Israel der Hauptfeind der Muslime seien, schon stark geschwächt.

Published in: Antiamerikanismus

Mittwoch, Januar 14, 2009

» "Linke trägt Reste einer totalitären Sekte in sich"

By Dialog at 3:18 PM

sagt Stephan Hilsberg in einem Interview mit der "Welt"

Published in: Ideologien

» Sehnsucht nach dem Vormund

By Dialog at 11:17 AM

Alles, was Spaß macht, ist entweder unmoralisch oder macht dick. Mit diesem Satz brachte uns früher eine Mitschülerin zum Lachen. Immerhin duften wir damals noch tun, was Spaß macht. Und wir entschieden selbst, ob wir Spaß haben und dafür persönlich das Risiko tragen wollten.

Vorbei. Heute nehmen uns wohlmeinende Diktatoren im Bund und in der EU mit großem Getös' die Verantwortung für die Folgen der kleinen Laster ab, die das Leben einst ein bisschen lebenswerter oder erträglicher machten. Und wir lassen uns das gefallen! schreibt Peter Köpf in einem Essay für das Deutschlandradio.

Peter Köpf ist stellvertretender Chefredakteur von "The German Times" und "The Atlantic Times". Er schrieb zahlreiche Sachbücher, zuletzt "Hilfe, ich werde konservativ. Die Zeiten ändern sich - meine Überzeugungen nicht". Mehr: www.denk-bar.de

Published in: Freiheit, Scheinheiligkeiten

Dienstag, Januar 13, 2009

» Sieht so die Klima-Erwärmung aus?

By Dialog at 12:20 PM

Fragt Bild.de. Man sieht, es sind die Bild-Leser, die mehr wissen. Nehmen Sie einen Blick im Forum.

Published in: Klimapanik

Samstag, Januar 03, 2009

» Ein Eimer Leim für ein Tässchen Blut

By Norman at 4:32 PM

Es ist keine Neuigkeit, daß Europa der Propaganda aus Hamsatan auf den Leim geht. Neu ist eine "Aktion" "beherzter" "Friedenfreunde", also von Antisemiten mit menschlichem Antlitz. Diese stören sich an der klaren Aussage von Kanzlerin Merkel zur israelischen Reaktion auf die täglichen Angriffe durch die Hamas.

Eine Auswahl:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,

Betr. Ihre heutige einseitige Schuldzuweisung an die palästinensische Hamas

Etwas anderes als ein Kotau vor dem zionistischen Nationalismus der israelischen Bourgeoisie war von Ihnen selbstverständlich nicht zu erwarten. Bemerkenswert aber ist, dass Sie in einem Land, das nie Krieg geführt hat, aufwuchsen, und trotz Ihrer vorgeblich christlichen Gesinnung einen marketenderischen Hang für die völkerrechtswidrigen Vernichtungskriege der Präsidenten Bush und Olmert entwickeln konnten.

Als Zeichen meiner Missachtung übersende ich Ihnen symbolisch eine Tasse, die ebenso symbolisch mit palästinensischem Kinderblut gefüllt ist.

Jürgen Cain Külbel

Journalist, Berlin

Dienstag, 30. Dezember 2008

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,

Meine verstorbenen Eltern waren anständige Juden. Sie wurden aus ihrer Heimat Deutschland von den "christlichen" Nazis vertrieben, weil sie nicht dem "Herrenvolk" der Stunde angehörten. Ich wurde in Palästina geboren. Unsere lieben Nachbarn in Jerusalem wurden von den "jüdischen" Nazis aus ihrer Heimat vertrieben, weil sie auch nicht dem "Herrenvolk" der Stunde angehörten. Das Gazastreifen, das größte Gefängnis der Welt, ist mit Stacheldraht umgeben und wird von Juden bewacht, die dafür sorgen, dass die vertriebenen Palästinenser nicht das jüdische Blut durch ihre Anwesenheit verseuchen. Das vierfüßige Zeichen von Deutschland hat sich bei den israelischen Juden zum Zionstern umgewandelt. Es bekleidet ihre Panzer und Angriffsflugzeuge und sorgt dafür, dass Palästinenser nicht zwischen jüdischen Nazis und Judentum unterscheiden können.

Weder Sie noch ich haben das moralische Recht, Leute, die nicht die minimalsten Menschenrechte genießen, zu kritisieren. Obwohl ich es bedauere, dass Hamas israelische Siedlungen beschießt, weil dieses Vorgehen nicht zur Befreiung von Palästina führen kann, habe ich Verständnis für die Verzweiflung der Gazaner, die ohne Hoffnung auf eine Befreiung leben müssen. Die Bewohner von Gaza brauchen unsere moralische und aktive Unterstützung, damit sie ihre Freiheit gewinnen. Wir können nur von freien Menschen verlangen, dass sie sich an ethische Maßstäbe halten sollen.

Sie sollten sich als deutsche Bundeskanzlerin schämen, die jüdischen Nazis gegen eine arme Bevölkerung von Flüchtlingen zu unterstützen. Sind sie etwa ein getarnter Antisemit, der Juden ein goldenes Seil schenkt, damit sie sich aufhängen können?

Als Zeichen meiner Missachtung übersende ich Ihnen symbolisch eine Tasse, die ebenso symbolisch mit Kinderblut gefüllt ist: Blut von palästinensischen Kindern, christlichen, muslimischen und jüdischen Glaubens.

Elias Davidsson

Ein Palästinenser jüdischer Abstammung

Blutiges Neues Jahr

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,

Ich verstehe jetzt allmählich, wie und in welcher Hinsicht Sie in der DDR unterdrückt wurden. Uns bekommt Ihre neue Freiheit jedenfalls schlecht. Und anderen leider auch. Als Zeichen meiner Missachtung übersende ich Ihnen symbolisch eine Tasse, die ebenso symbolisch mit palästinensischem Kinderblut gefüllt ist.

Klaus Hartmann

Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes

Frau Bundeskanzlerin,

Ihre Haltung zum Angriff Israels auf Gaza ist eine Schande für das gesamte deutsche Volk. Und nicht weniger für die gesamte Geschichte des internationalen Kampfes gegen Völkerausrottung, gegen jeglichen Genozid - eines Kampfes, der sich ja im 20. Jahrhundert wesentlich gegen deutsche Verbrechen richtete. - Nun muss er sich gegen die israelische Genozid-Politik richten!

So wie die Kampfgruppen der Juden im Warschauer Ghetto, die 1943 in militärisch völlig aussichtsloser Lage, ihre Extermination als Volk vor Augen, mit dem Angriff auf deutsche SS- und Wehrmachtseinheiten den ersten Warschauer Aufstand, den Aufstand des jüdischen Ghettos, begannen, so haben - nach den israelischen Vernichtungsangriffen schon während des angeblichen Waffenstillstandes - die arabisch-palästinensischen Widerstandsgruppen ihren vezweifelten, militärisch zwecklosen Beschuss der israelischen Siedlungen in der Nähe des Gazastreifens - übrigens nach dem Teilungsbechluss der UNO samt und sonders arabische Gebiete - wieder aufgenommen.

Daraus eine Alleinschuld der arabischen Widerstandskämpfer abzuleiten, ist genau so, wie den Juden Warschaus die "Schuld" am Widerstand gegen die verbrecherische deutsche Wehrmacht zu geben. Das letztere wagen Sie natürlich nicht, Frau Bundeskanzlerin - jedoch haben Sie die unglaubliche Kühn- bzw. Frechhheit, "im Namen Deutschlands" die Attacken der israelischen Militärmaschinerie als gerechtfertigt, die Hamas- bzw. Dschihad-Kämpfer aber als Kriegsauslöser, ja -verbrecher und Terroristen hinzustellen.

Ich stelle fest: Sie haben einfach nichts verstanden - alles vergessen - und nichts hinzugelernt.

Für mich sprechen Sie daher nicht, wenn Sie solch verantwortungslosen Unsinn von sich geben, so wenig wie für alle diejenigen deutschen BürgerInnen, die das Wesen dieses Konfliktes überhaupt zu begreifen bereit sind. (Trotz des Lügenvorhangs Ihrer Regierung und der Konzern-Medien sind das nicht wenige.)

Mit gebührender Hochachtung

Dr. Volker Wirth

» Ratschläge, auf die Sie verzichten sollten

By Dialog at 4:16 PM

Die Friedensfutzis aus Kassel melden sich nach einem urlaubreichem Jahr 2008 langsam zurück. Nachdem der Georgienfeldzug Putins noch keine Beachtung fand, freut man sich aktuell an dem Helden der fried- und schuhliebenden Welt. Weiters bereitet man die Welt auf eine Zeit nach Bush vor; so wird "Eine Welt ohne NATO" denkbar und alles wird ökologischer, wenn halt der böse Ami nicht wäre.

Freitag, Januar 02, 2009

» Gaza muss unter internationale Verwaltung

By Dialog at 4:20 PM

schreibt Michael Wolffsohn im Handelsblatt:

Das langfristige Ziel der Hamas ist klar: Ihr islamistisches ?Palästina? soll nicht nur im Gazastreifen bestehen, sondern auch im Westjordanland, im heutigen Israel und, keine Frage, langfristig auch im Königreich Jordanien, das bis 1924 zu ?Palästina? gehörte. Das bedeutet: Der Jüdische Staat, Israel, muss von der Nahost-Landkarte verschwinden, das palästinensische Westjordanland islamistisch (also totalitär) regiert und Jordanien in die gleiche Richtung transformiert werden.

Published in: Ideologien, Islamismus
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