Archive for Januar 2010
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Freitag, Januar 29, 2010

» Klimapaniker in guter Gesellschaft

By Norman at 5:25 PM

Verifiziert ist die Meldung noch nicht, was aber auch völlig egal ist. Selbst wenn sie falsch wäre, könnte sie morgen echt sein; inhaltlich sind sich Verschwörungstheoretiker, Klimapaniker und islamische Terroristen ohnehin längst einig:

Topterrorist entdeckt den Klimawandel

Osama bin Laden zerbricht sich neuerdings den Kopf über den Klimawandel. Schuld daran haben aus seiner Sicht die USA. Die Welt solle diese Wirtschaftsmacht nicht mehr unterstützen.

Donnerstag, Januar 28, 2010

» Kulturrevolution in Brüssel

By Dialog at 3:17 PM

 

Die EU fordert eine Raucher-Polizei, Aschenbecher-Verbote und Schauprozesse. Wir geben uns auf.

Mittwoch, Januar 27, 2010

» Stop the Trial of Geert Wilders

By Dialog at 6:32 PM

What started as a trial against Geert Wilders for alleged Islamophobia has nearly turned into its opposite: a historical case about the message of the Quran.

Published in: Europa, Freiheit

Donnerstag, Januar 21, 2010

» Jubiläums-Prämien für Stasi-Beamte in Brandenburg

By Dialog at 4:45 PM

Brandenburgischen Beamten und Richtern wird künftig bei Dienstjubiläen gegebenenfalls ihre Zeit bei der Stasi und bei den DDR-Grenztruppen angerechnet. Dies habe eine Dienstanweisung des vom Linkspolitiker Helmuth Markov geleiteten Potsdamer Finanzministeriums kurz vor Weihnachten festgelegt, berichtet die „Bild“-Zeitung. Danach erhalten Beamte und Richter vom 25. Dienstjahr an„Jubiläums-Zuwendungen“ in Höhe von 300 bis 400 Euro.

Published in: Altes Europa, Freiheit, Ideologien

» Ooops!

By Dialog at 10:46 AM

Sind Muslime in Deutschland judenfeindlich?

Der Vorsitzende der deutschen Grünen, Cem Özdemir, hat erklärt, dass es in Grossstädten mit hohem muslimischem Bevölkerungsanteil akute antisemitische Tendenzen gebe.

Published in: Antisemitismus, Islamismus

Montag, Januar 18, 2010

» Links gut, Rechts böse

By Dialog at 7:24 PM

Kristina Köhler bricht ihr erstes Versprechen

Familienministerin Köhler verändert die Ausrichtung der Extremismusbekämpfung doch nicht. Entgegen ihrer Ankündigung, die Mittel der Regierung auch zum Kampf gegen den Linksextremismus und gegen islamische Extremisten einzusetzen, geht das Geld weiter einseitig in Programme gegen"rechts".

Montag, Januar 11, 2010

» Deutsche blicken skeptisch - Afghanen blicken optimistisch in die Zukunft

By Dialog at 7:06 PM

70 Prozent der repräsentativ Befragten (in Deutschland) geben an, dass sie kaum noch Vertrauen in die Entscheidungsträger von Politik und Wirtschaft sowie in die sozialen Sicherungssysteme haben. Sie sind resigniert, sehen die aktuelle Situation sehr kritisch und haben nur wenig Vertrauen in die weitere Entwicklung der Lebensbedingungen in Deutschland. Als Ursache für diesen Vertrauensverlust werden zunächst eindeutig die jüngeren Entwicklungen des internationalen Finanzmarktes und der Politik in Deutschland benannt.

Trotz Gewalt, Armut und Korruption blickt eine große Mehrheit der Afghanen seit Jahren erstmals wieder zuversichtlich in die Zukunft. 70 Prozent sehen ihr Land auf dem richtigen Weg, mehr als doppelt so viele wie vor einem Jahr. Sechs von zehn Menschen im Land glauben, dass es ihre Kinder einmal besser haben werden – wie die neue repräsentative Umfrage der Sender WDR, ABC und BBC unter rund 1500 Afghanen zeigt.

» Ende der Meinungspluralität

By Dialog at 5:47 PM

Meinungsvielfalt und Qualitätsjournalismus sind bedroht. Aber es wächst eine Generation Arschgeweih, die das überhaupt nicht interessiert. bemerkt Hasso Mansfeld in der FR

Published in: Freiheit, Wirtschaft

Samstag, Januar 09, 2010

Dienstag, Januar 05, 2010

By Dialog at 4:12 PM

Zum wirren Beitrag "Ethnische Geiselhaft. Wie soll sich Israel definieren?" von Tony Judt in der Süddeutsche Zeitung, Nr. 287, Samstag/Sonntag, 12./13. Dezember 2009, Seite 15 stellt die deutsche Sektion derScholars for Peace in the Middle East (SPME) klar:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrer letzten Wochenendausgabe haben Sie dem bekannten, englischen Israelkritiker Tony Judt durch einen langen Artikel eine Plattform für die Verbreitung seiner provokanten, und in dieser neuen Form unserer Ansicht nach eindeutig antisemitischen und somit unerträglichen Thesen gegeben. Dieser Artikel erschien unkommentiert und wurde durch Hervorhebungen, wie die Überschrift „Juden in Europa und in den USA sollten sich von Israel distanzieren“ und die Nennung des Herrn Judt als „Historiker und Leiter des Remarque-Institutes der New-York University“ noch bestätigend redaktionell hervorgehoben.

Der Vorstand der deutschen Sektion der internationalen Wissenschaftlervereinigung Scholars for Peace in the Middle East (SPME), der weltweit über 20 Tausend Mitglieder angehören, protestiert aufs Schärfste gegen diesen Artikel in Ihrer großen, überregionalen Zeitung.

Einseitig formulierte Kritik an der Politik Israels sind wir leider in Ihrer Zeitung gewohnt, dieser Artikel, der als Kernaussage die Existenz des jüdische Volkes in Zweifel stellt, und somit indirekt auch die Berechtigung des Stattes Israel anzweifelt, geht jedoch einen großen, schlimmen Schritt weiter. Der Artikel ist angefüllt von unhistorischen, einseitigen und gar altbewährten antisemitischen Redefiguren, die sich in dieser kurzen Stellungnahme nicht alle auflisten lassen. Wir können uns nicht erklären, wie ein derartiger Inhalt an Ihrer redaktionellen Auswahl vorbei an ein großes Leserpublikum gelangen konnte und stellen hier einige Inhalte von Herrn Judt noch einmal kurz zusammen, da wir davon ausgehen, dass sie seitens Ihrer Redaktion nicht gelesen worden sind. Die Tatsache, dass Herr Judt selbst jüdischer Abstammung ist, gibt ihm übrigens keinesfalls einen Freibrief, überzogene Israelkritik und antisemitische Thesen, gerade in einer deutschen Zeitung zu veröffentlichen, ganz im Gegenteil hat ein deutsches Gericht kürzlich festgestellt, dass es sehr wohl jüdischen Antisemitismus gibt.

Kern dieses Artikels, den bereits Historiker von SPME ausführlich analysiert und widerlegt haben, ist der, dass Herr Judt die Existenz des jüdischen Volkes schlichtweg leugnet. Er verlangt in seinem Artikel zu glauben, dass das Judentum eine »herbeigedichtete Gemeinschaft unter vielen« ist, die sich ihre »Selbstdefinitionen in Reaktion auf ihre Verfolger entwickelt« hat. Später sagt er noch: »Wenn wir uns darauf einigen können, dass es das ›Jüdische‹ nicht gibt ...« Da es nach Herrn Judt „das Judentum“ also gar nicht gibt, kommt er in diesem Artikel auch sehr schnell wieder zu dem Thema, mit dem er schon hinlänglich (negativ) bekannt geworden ist, der Beschreibung einer weltweiten »Israel-Lobby«. Auch hier bedient er klar antisemitische Stereotypen einer weltweiten Verschwörung, die ansonsten nur in rechtsradikalen Kreisen verbreitet sind.

Die fortbestehende Existenz des jüdischen Volkes, die historisch, aber inzwischen auch z.B. durch die moderne Molekularbiologie eindeutig belegt ist, zweifelt er schließlich durch das Einstreuen der Begriffe „Mischehen, Bekehrungen und Assimilationen“ an. Er schreibt »Der Ethno-Mythos einer direkten jüdischen Abstammungslinie war für die Legitimität des jüdischen Staates und somit für die institutionalisierte Vorzugsbehandlung der Juden gegenüber den Nicht-Juden essentiell.« Unserer Ansicht nach ist die Verleugnung und bewusste Verdrehung historischer Tatsachen nicht nur grob unwissenschaftlich, sondern für das Existenzrecht Israels und mögliche Lösungen im Nahen Osten fatal und infam.

Ein Beharren auf der Berechtigung der Existenz des jüdischen Staates in Israel geißelt er hingegen als »selbstgefälliges Überlegenheitsdenken« der Juden. Derartige Begrifflichkeiten sind uns in „umgekehrter Art“ nur aus finsterer rechtsextremer Argumentationsweise bekannt und Herr Judt macht hiermit die Juden wieder selbst für den Antisemitismus verantwortlich, eine ebenfalls leider wohl bekannte Rhetorik von Antisemiten. In dieselbe Richtung geht auch die Passage, »dass Antisemiten im Fernsehen sehen, wie Israel im Gazastreifen Palästinenser bombardiert… «: Natürlich, wie so oft in den deutschen Medien, fehlt jedes Wort zu den Tausenden Raketen, die aus Gaza auf Israel seit dem Rückzug abgeschossen wurden, und die Grausamkeiten eines Krieges werden hier als „Rechtfertigung“ für den Antisemitismus angeführt. Die Juden sind somit also wieder selbst schuld am weltweiten Antisemitismus.

Nur folgerichtig in der Argumentation von Herrn Judt kommt er jetzt auch auf den iranischen Präsidenten Ahmadinedjad zu sprechen und gibt ihm eine Recht­fertigung für dessen Leugnung des Holocaust. Herr Judt schreibt »Der iranische Präsident Ahmadinedjad macht sich einen Spaß daraus, den Holocaust zu leugnen und stellt so die israelische Propaganda auf den Kopf. Wenn Israels beste Verteidigung Auschwitz ist, dann braucht man nur noch zu sagen, es habe den Holocaust nie gegeben… «. Aus unserer Sicht ist Herr Ahmadinedjad nicht nur als Holocaustleugner, sondern besonders auch als Politiker, der Israels Existenzrecht anzweifelt und eindeutig momentan ein Atomwaffenprogramm aufbaut, einer der gefährlichsten Politiker weltweit. Gerade momentan, in der er der Welt mitteilte, dass er 10 weitere Aufbereitungsanlagen baut, die natürlich nicht für eine zivile Nutzung vorgesehen oder erforderlich sind, ist es unerträglich, hier in Ihrer Zeitung auch noch Rechtfertigungen für die antisemitischen Parolen dieser Person zu lesen. Gerade Deutschland hat eine große Verantwortung, die Gefahr, die durch Herrn Ahmadinedjad für Israel besteht hervorzuheben (und ihr z.B. durch eine Reduktion der florierenden deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen zu begegnen), und nicht durch die Veröffentlichung derartiger Artikel seine Ansichten noch zu rechtfertigen.

Herr Judt schlägt auch vor, dass Israel doch in Kanada hätte gegründet werden sollen, und er weiß natürlich, dass Ahmadinedschad kürzlich einen ganz ähnlichen Vorschlag mit Kanada oder Alaska gemacht hat. Herr Judt liefert hier also den „historisierenden“ Unterbau für Ahmadinedjad Ansichten, dies in einer deutschen großen Zeitung zu lesen, ist schwer erträglich.

Völlig unerträglich sind dann die „Visionen“ des Herrn Judt, dass es in Israel und Palästina bald „ethnische Säuberungen (natürlich durch die Israelis) geben wird (da der jüdische Staat anders nicht zu erhalten sei), und die Aufforderung an die europäischen und amerikanischen Juden, »sich von Israel zu distanzieren«. Dies erinnert uns leider an die akademischen Boykottaufrufe gegen Israel, die zur Gründung von SPME führten, und die wir aufs Schärfste verurteilen. Herr Judt möchte also einen globalen Boykott Israels, besonders durch „die internationalen Juden“ (die es nach seiner historischen Sicht ja ohnehin gar nicht gibt - dies ist dann wahrscheinlich die „Israel-Lobby“, s.o.) und zieht als „Erfolgsmodell“ einen angeblichen Erfolg beim Irlandkonflikt durch einen ähnlichen Boykottaufruf heran, der absurd erscheint. Besonders an die USA, dem Land in dem Herr Judt momentan lehrt, wendet er sich: »Washington solle erkennen, wie sinnlos es ist, die US-Außenpolitik und das eigene Prestige an den Wahn eines kleinen nahöstlichen Ethnostaates zu binden«. Herr Judt weiß genau, dass Israel von den umliegenden Nationen seit der Staatsgründung permanent mit Vernichtungskriegen überzogen wurde, und dass seine Feinde keinesfalls sein Existenzrecht anerkennen werden (wie gerade wieder offiziell von Hamas und anderen bekundet). Er weiß somit auch, dass es daher momentan noch von einem starken militärischen Partner wie den USA abhängig ist. Daher kann und muss man diesen Aufruf, diesen „kleinen nahöstlichen Ethnostaat“ fallen zu lassen, nur mit dem bewussten Hinnehmen einer Vernichtung Israels gleich setzen, was in dieser Form wirklich ungeheuerlich ist.

Zusammengefasst protestieren wir gegen diesen aggressiven antiisraelisch-antijüdischen Artikel, der ohne Kommentar in ihrer Zeitung - übrigens ausgerechnet zum jüdischen Chanukka-Fest und vor den Toren des »Festes der Liebe« veröffentlicht wurde. Dass man hier den Juden weltweit ihr eigenes jahrtausendealtes Selbstbewusstsein bestreitet und sie gar schuldig für die Angriffe der Antisemiten sein lässt, hat eine Qualität, die nicht mehr nur antiisraelisch, sondern eindeutig antisemitisch ist. Dass schließlich auch noch der Schulterschluss mit einem der gefährlichsten Politiker der Welt, unter dem momentan besonders auch das eigene iranische Volk leidet, hergestellt wird, ist infam und eine Schande für die »Süddeutsche Zeitung«, wogegen wir mit aller Macht protestieren.

In Erwartung einer Erklärung verbleiben wir mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand von SPME-Germany e.V.

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