Archive for April 2009
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Dienstag, April 28, 2009

» Die ersten 100 Tage

By Dialog at 10:08 AM

Amerikaner mit Bush zufrieden

Washington - Die Amerikaner sind mit den ersten drei Monaten der Amtszeit von Präsident George W. Bush mehrheitlich zufrieden. In einer Umfrage des Senders ABC und der Zeitung "Washington Post" erklärten 63 Prozent, Bush erledige seine Arbeit gut.

Mit seiner Schwerpunktsetzung sind sie nicht so einverstanden. Zwei Drittel der Befragten erklärten, Bush gehe es vor allem darum, die Regierung einzuschränken, und nicht, notwendige Dienste anzubieten. Ebenso viele waren der Ansicht, dass es ihm vor allem um die großen Firmen gehe und weniger um die arbeitenden Menschen. Die meisten der Befragten sprachen sich auch für einen stärkeren Umweltschutz aus.

47 Prozent sagten, Bush verstehe ihre Probleme nicht richtig. 51 Prozent sahen sich aber von ihm gut vertreten. In der Frage, ob den USA eine Rezession droht, sind die US-Bürger gespalten. Für die Umfrage waren Ende vergangener Woche 1350 Amerikaner befragt worden.

Published in: Scheinheiligkeiten

Montag, April 20, 2009

» Schafft die Uno ab!

By Dialog at 4:36 PM

kommentiert Hannes Stein in WELT-ONLINE und führt die Typen an, die am meisten von der UNO profiltieren:

Die Interessengruppen, die von der Uno profitieren

1. Antisemiten: Die Uno betrachtet es als ihre vornehmste Aufgabe, über den Staat der Juden zu Gericht zu sitzen. Der Antisemitismus ist, wie Pedro A. Sanjuan bei seinem Amtsantritt verblüfft feststellen musste, ein integraler Bestandteil des Lebensstils der Uno: "Er war nicht bloß eine politische Einstellung gegenüber Israel. Er war eine kulturelle Mentalität, die in der Luft hing."

2. Pädophile. Im Jugoslawien der Neunzigerjahre gab es viele schreckliche Dinge ? Massaker, Massenvergewaltigungen, Verstümmelungen. Was es nicht gab, war Kinderprostitution. Es gibt sie, seit sich Uno-Truppen auf dem Gelände der ehemaligen Republik Jugoslawien aufhalten. Und nicht nur dort: Jeder Familienvater in Eritrea weiß, dass man um Uno-Stützpunkte besser einen weiten Bogen macht ? Blauhelmsoldaten haben kleine Jungen und Mädchen gern. Innerhalb der Uno gibt es keine Mechanismen, um solche Übergriffe zu bestrafen. Schließlich handelt es sich bei den Blauhelmtruppen nicht um eine nationalstaatliche Armee, für die irgendwer die Verantwortung trüge.

3. Völkermörder. Auf die Uno ist hier unbedingt Verlass. Sie verurteilt einen Genozid nie, während er gerade geschieht. Erst im Nachhinein werden betrübte Resolutionen verabschiedet. So war es, als die Roten Khmer in Kambodscha wüteten, so war es während des großen Mordens in Ruanda, und so ist es auch jetzt, während arabische Reiterarmeen in Darfur Kinder, Frauen und Greise massakrieren. Blauhelmsoldaten, die in Kriegsgebieten eingesetzt werden, sind garantiert nutzlos. Entweder (Ruanda) ziehen sie sich auf höhere Weisung zurück und überlassen die Opfer ihren Schlächtern, sobald es kritisch wird ? oder (Bosnien) sie weisen den Mördern den Weg und laden sie vor dem Gemetzel erst einmal zu einem Gläschen Entspannungssekt ein.

Übrigens könnte man diese Liste weiter fortsetzen: Klimapaniker, Tierrechtler, Islamisten, Freiheitsfeinde....

» Obama vergleicht Chavez mit Oprah

By Dialog at 8:47 AM

Eine alberne Quelle natürlich. Aber jedem seinen Vergleich:

Obama vergleicht Chavez mit Oprah

MEXIKO-STADT, 20. April (RIA Novosti). Hugo Chavez hat Barack Obama einen Einblick in die jahrhundertelange Unterjochung Lateinamerikas gewährt und ist vom US-Präsidenten mit Talkqueen Oprah Winfrey verglichen worden.

"Sie sind wie Oprah Winfrey. Alles, was sie auch präsentieren, findet reißenden Absatz", sagte Obama zu seinem venezolanischen Amtskollegen nach dem Amerika-Gipfel in Trinidad und Tobago.

Chavez schenkte seinem Gesprächspartner den Geschichtsklassiker "Die offenen Adern Lateinamerikas" von Eduardo Galeano. Das Buch berichtet, wie lateinamerikanische Länder fünf Jahrhunderte lang zunächst von den Spaniern und dann von den USA ausgebeutet worden waren.

Published in: Scheinheiligkeiten, USA

Sonntag, April 19, 2009

» Israel-USA: Belastete Beziehungen

By Dialog at 7:24 PM

"Buscheir oder Jitzhar". Ram Emanuel, Stabschef im Weißen Haus, soll im Gespräch mit einem amerikanischen Juden den Bau einer iranischen Atombombe mit Israels Siedlungspolitik im Westjordanland auf eine Ebene gestellt haben. Busheir ist das von der deutschen Firma Siemens gebaute und von den Russen fertig gestellte Atomkraftwerk im Iran. Jitzhar ist eine berüchtigt radikale Siedlung nahe Nablus im Westjordanland?

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 19. April 2009

Die gereimte Schlagzeile "Buscheir oder Jitzhar" in der Zeitung "Jedijot Achronot" hat am Tag vor der Ankunft des amerikanischen Nahostvermittlers George Mitchell in Israels Medien Empörung, Angst und Sorge ausgelöst. Der Bau einer iranischen Atombombe mitsamt wiederholten Drohungen iranischer Politiker, Israel zu zerstören, wird als akute Gefahr für den physischen Bestand des jüdischen Staates gesehen. Emanuels angebliche Äußerung, Israels Existenz von einem Ende der Siedlungspolitik abhängig zu machen, wurde schon als radikale Wende amerikanischer Interessen im Nahen Osten gewertet, obgleich diese Äußerung nicht einmal bestätigt wurde.

Samstag, April 18, 2009

» Mit Elfriede Jelinek für Börsensünden büßen

By Dialog at 6:09 PM

Köln - Am Ende applaudierte das Haus einer Perücke. Stellvertretend für die bekanntermaßen öffentlichkeitsscheue Elfriede Jelinek hatte Regisseur Nicolas Stemann die Haarpracht über einen Mikrofonständer gehängt.

Alle wirkten befreit: Stemann, die Schauspieler und vor allem das Publikum - oder jedenfalls was davon übrig geblieben war. Nicht alle hatten genug Durchhaltevermögen, um die dreieinhalb Stunden währende Uraufführung des neuen Jelinek-Stücks zur Finanzkrise bis zum Ende auszusitzen. Aber wer es schaffte, war zufrieden - mit dem Stück und vor allem mit sich selbst.

Freitag, April 17, 2009

» Staunen Sie

By Dialog at 4:42 PM

Die Linke streitet noch über ihren eigenen Antisemitismus, da nimmt sie Stellung zur überfälligen anstehenden Absage Deutschlands an Durban II:

"Die Teilnahme des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und das geplante Schlussdokument der Konferenz sind für die Bundesregierung nur ein Vorwand, um selbst nicht das eigene Versagen im Kampf gegen Rassismus vor internationaler Kulisse eingestehen zu müssen", so Sevim Dagdelen, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE

Vorbildlich reagiert die dagegen die in Deutschland verhasste Schweizerische Volkspartei SVP:

Durban II: Schweiz soll zuhause bleiben

(SVP) Seit Monaten taktiert Bundesrätin Micheline Calmy-Rey in Bezug auf eine Teilnahme bei der bevorstehenden ?Weltkonferenz gegen Rassismus? in Genf (Durban II). Die SVP fordert Bundesrätin Micheline Calmy-Rey ultimativ auf, dass die Schweiz an dieser von autoritären Regimen angeführten Konferenz nicht teilnimmt. Der politische Machtmissbrauch ist vorprogrammiert. Die Schweiz hat sich ? auch wenn es Frau Calmy-Rey schwer fällt - auf die bewährte Neutralität zu besinnen.

An der vom 20. bis 24. April stattfindenden ?Weltkonferenz gegen Rassismus? in Genf soll die Umsetzung der Beschlüsse der Durban I-Konferenz überprüft werden. Die Abschlusserklärung von Durban I im Jahr 2001 wurde ? nicht zum Erstaunen der SVP ? politisch missbraucht. Völlig einseitig wurden durch die Rassismusbrille im Nahostkonflikt die Palästinenser als Opfer und die Israelis als Täter qualifiziert. An der Vorbereitungskonferenz für Durban II im Oktober 2008 nahmen unter dem Vorsitz von Lybien und den Vizevorsitzenden Kuba, Pakistan und Iran insgesamt 20 Staaten teil. Die Stossrichtung ist klar: Unter dem Deckmantel des Schutzes vor Diffamierung von Religionen soll Kritik, insbesondere am Islam, generell verboten werden. Die Meinungsfreiheit wird auf dem Altar des sog. Antirassismus geopfert.

Die SVP fordert, dass der Bundesrat dieser heuchlerischen Konferenz fernbleibt und sich auf die Neutralität unseres Landes besinnt. Die Stärken der Schweiz beruhen auf ihrer immer währenden bewaffneten Neutralität, die bei einseitigen Verurteilungen (wen immer es betrifft) nicht mitmacht. Die neutrale Schweiz hat ihre guten Dienste auf den diskreten Pfaden der Diplomatie als Vermittlerin zwischen verfeindeten Lagern anzubieten. Dort liegt unser Aktionsfeld, nicht auf der lautstarken Weltbühne der Selbstinszenierungen.

Die ehrgeizige Bundesrätin Calmy-Rey wird wohl aber auch nächste Woche lieber die Hände der Mächtigen schütteln, anstelle die Schweizer Stärken und Interessen zu wahren. Man fragt sich nach der wahren Absicht der so ?aktiven? Bundesrätin ? vielleicht strebt sie doch, wie viele hinter vorgehaltener Hand sagen, nach dem Friedensnobelpreis. Generell wäre Bundesrätin Calmy-Rey gut beraten, endlich ihr Amt als Bundesrätin zur Verfügung zu stellen und sich stattdessen bei der UNO zu bewerben.

Published in: Antisemitismus, Ideologien

» Erdogan bekommt Preis für "Verständigung" zwischen dem Westen und dem Islam

By Dialog at 11:09 AM

Erdogan erhält für seine "Verdienste um die Verständigung zwischen dem Westen und der islamischen Welt" in der Paulskirche (!) den "Avicenna-Preis".

Gudrun Eussner sagt alles, was zu sagen ist:

Avicenna - Preis. Roland Koch, die CDU und die Allianz der Zivilisationen

Am 10. Mai 2009 erhält die Alianza de Civilizaciones, die Allianz der Zivilisationen, eine auf Initiative der Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero und Recep Tayyip Erdogan gegründete Vereinigung, offiziell zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus auf anderem als militärischem Wege, tatsächlich zur besseren ideologischen und wirtschaftlichen Verflechtung Spaniens und Europas mit den islamischen Staaten, den Avicenna-Preis. Die Idee zur Allianz stammt vom damaligen Präsidenten des Irans Mohammad Khatami, der einen Dialog zwischen den Zivilisationen entwickeln will. Der spanische Ministerpräsident trägt den Vorschlag auf der 59. UN-Vollversammlung, am 21. September 2004, vor.

Allianz der Zivilisationen

Am 14. Juli 2005 bestätigt Kofi Annan, der Generalsekretär der UNO, offiziell die Allianz der Zivilisationen. Nunmehr handelt es sich um eine Initiative der Vereinten Nationen. Mehr als 80 Staaten und internationale Organisationen sind Mitglied in der Allianz. Es handelt sich einmal mehr, wie bei Konferenzen à la Durban II, um eine eigens für die islamischen Staaten eingerichtete Veranstaltung, um eine Brücke zu bauen über eine Kluft, die sich aufgetan hat zwischen der westlichen und der arabischen und islamischen Welt. Die Sprache verrät, daß die Verantwortlichen für diese Kluft im Dunkeln bleiben sollen, Subjekt der Handlung ist eine Kluft, die sich aufgetan hat, und fertig.

Die Israelis haben die Allianz während des Libanonkrieges erleben müssen. Im September 2006 interpretiert Spanien die Alianza de Civilizaciones so, daß sich seine Soldaten der UNIFIL mit der Hezbollah zur Allianz der Terroristen verbrüdern. Ein spanischer UN-Friedenssoldat schüttelt die Hand eines libanesischen Hezbollah-Unterstützers, der ein gelbes T-Shirt trägt und eine Hezbollah-Flagge trägt, während er im südlibanesischen Dorf Kfar Kila, am 21. September 2006, auf dem Weg zur Teilnahme an der großen Siegesparade ist, die in Beirut stattfindet.

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