Archive for Juli 2008
« August 2008 | Home | Juni 2008 »

Mittwoch, Juli 30, 2008

» Ein beeindruckender Erzähler.

By Dialog at 5:00 PM

Malte Lehming hat sich im Tagespiegel die Mühe gemacht, sich nach der unterschiedlichen Wahrnehmung der Obama-Veranstaltung umzuschauen. Alles fein soweit; beseelte Deutsche, skeptische Amerikaner. Zur deutschen Einschätzung passt der Werbeblock des Tagespiegel:

 

Published in: Altes Europa, USA

Freitag, Juli 25, 2008

» Der Heraldiker

By Dialog at 7:49 AM

Es gibt Kritik an Obamas Personenkult, berichtet die FAZ in Ihrem Beitrag: "Geschmacklos, überheblich und dumm". Konkret geht es um ein Wappen, welches Obama sich stiften wollte, es letztlich aber verwarf.

Das ist kein Grund für Langeweile. Mittlerweile kursieren im Netz Variationen. Aktuell gefällt uns das besonders:

Published in: Scheinheiligkeiten, USA

Donnerstag, Juli 24, 2008

» "ich habe jetzt Jahre lang die Anti-USA-Fahne auf Demonstrationen geschwungen und nun steh ich hier und mach Wahlkampf für Obama"

By Dialog at 4:39 PM

Deutsche Fans zu Obama: "Der stellt sich vor die Fabrik und droht dem Chef, dass er den Laden zumacht, wenn hier Leute entlassen werden." Dies und andere tolle Dinge hat Gideon Böss in Berlin beobachtet: Obama ist eine Naturkatastrophe

Freitag, Juli 18, 2008

» Fein gemacht

By Norman at 1:46 PM

Tobias Kaufmann schreibt jeden Freitag im KStA eine Email. Diese sind in der Regel brav und zurückhaltend. Heute hat er es fein gemacht.

 

In der Welt wird unterdessen berichtet, daß es auch kritische Stimmen im Libanon gibt:

Die große Show zur Rückkehr eines Mörders

Der Triumph der Hisbollah ist offiziell ungetrübt von Kritik: Sämtliche wichtigen Politiker des Libanon haben die Rückkehr des Mörders Samir Kuntar bejubelt. Die Rückkehr des Mannes aus israelischer Gefangenschaft wird als riesiges Fest inszeniert. Doch in der Bevölkerung ist die Gewaltstrategie der Hisbollah durchaus umstritten.

Weiter hier:

Mittwoch, Juli 16, 2008

» Unterschied zwischen Humanität und Barbarei

By Norman at 7:37 PM

Bemerkenswert nüchtern kommentiert Malte Lehming den "Gefangenenaustausch" in Nahost im Berliner Tagesspiegel:

... Kein Wunder, dass die Hisbollah den Deal als glatten Sieg feiert. Wer in erster Linie in den Maßstäben orientalischer Basarmentalität denkt, kann eben nicht anders. Und wiegen die Jubelschreie der Islamisten nicht tatsächlich schwerer als die Tränen der Israelis? Nein, denn Israel hat heute einmal mehr den Unterschied zwischen Humanität und Barbarei demonstriert. Hier eine Gesellschaft, die bis an die Grenze des Erträglichen und Zumutbaren für jedes ihrer Glieder kämpft. Die zwei Leichname ihrer eigenen Bürger sind ihr wichtiger als Sühne und Gewaltprävention. Darin ist eine Botschaft nach Innen enthalten: Keiner von euch wird jemals im Stich gelassen, ob tot oder lebendig. Der Staat ist für euch da - und nicht nur ihr für ihn. Selbst das Prinzip, sich nicht erpressen zu lassen, wird dieser Maxime untergeordnet. Kein Terroranschlag hat mehr Wucht, als einem diese grandiose Ethik an Respekt abverlangt....

Streng und gerecht wird der Unterschied zwischen Zivilisation und Barabarei auf SoE von Claudio Casula herausgearbeitet:

... Bei allem Mitgefühl für die Hinterbliebenen von Eldad Regev und Ehud Goldwasser ? eines steht fest: Dieser Deal ist für Israel verheerend. Er wird Hisbollah und Hamas nur zu weiteren Geiselnahmen ermuntern und ihnen auch in Zukunft erlauben, die Verschleppten wann und wie es ihnen beliebt zu ermorden, schließlich zahlt Israel selbst für tote Soldaten einen hohen Preis.

Jedem muss klar sein, was der "Gefangenenaustausch" mit der Hisbollah für Gilad Shalit bedeutet.

So etwas wie Mitgefühl ist einer Gesellschaft, die den Tod mehr liebt als das Leben und ihre schmutzigen Kriege mit Vorsatz auf dem Rücken der eigenen Leute austrägt, natürlich fremd. Neben der Gewissheit der Familien Regev und Goldwasser über das Schicksal ihrer Söhne ist die eindrucksvolle Bestätigung der Niederträchtigkeit ihrer islamistischen Feinde das einzig Positive, was sich über den "Gefangenenaustausch", der keiner ist, sagen lässt.

Was lernen wir also aus diesem faulen Handel? Dass Israel gut daran täte, bei nächster sich bietender Gelegenheit die heute hämisch grinsende Fratze Nasrallahs in den Staub zu drücken ? und die seiner Horden gleich mit. Und in Gaza genauso verfahren muss, wenn Gilad Shalit etwas zustößt: den Augiasstall komplett ausmisten. In einer zivilisierten Welt ist für Barbaren wie Hisbollah und Hamas kein Platz. Eine Welt ohne Islamismus ? das wär´doch was.

Published in: Ideologien, Islamismus, Israel

Dienstag, Juli 01, 2008

» Der Antizionist, der kein Antiamerikaner sein möchte

By Dialog at 11:14 AM

Erneut hat sich ein Spinner und damit würdiger Träger des "Alternativen Nobelpreises" zu Wort gemeldet. Diesmal in einer linken Studentenpostille. Zunächst gilt es den (selbstverständlich absurden) Vorwurf eines eigenen Antiamerikanismus zu negieren:

Galtung: Anti-Amerikanismus ist eine Floskel! Ich bin sehr begeistert von der amerikanischen Republik, aber ich hasse das amerikanische Imperium. Das ist übrigens auch eine Haltung, die ich überall in der Welt finde, vor allem unter Muslimen. Da sollten die USA etwas ändern.

Ganz genau. Hass hat nun wirklich nichts mit irgendeinem "Ismus" zu tun. Galtung (nicht Geltung) berichtet aber in weiser Voraussicht auch vom Untergang des Imperiums:

16vor: 1980 haben Sie prognostiziert, dass innerhalb von zehn Jahren die Mauer fallen würde und die Sowjetunion anschließend zerfällt. Ihre Prognose war erschreckend genau. Nun haben Sie 1999 die Behauptung aufgestellt, dass es das amerikanische Imperium bis zum Jahr 2020 nicht mehr geben wird. Stehen Sie heute noch hinter dieser Prognose?

Galtung: Ja, denn ich befrage ja keine Kristallkugeln, sondern ziehe meine Schlüsse aus guter Theorie. Ich bin schließlich Sozialwissenschaftler und kein Meteorologe. Und jetzt geht es um das amerikanische Imperium. Ich habe die Prognose ursprünglich auf 2025 angesetzt, doch dann wurde Präsident Bush gewählt und ich habe mich um fünf Jahre korrigiert. Und im Falle eines Wahlsieges von McCain ziehe ich noch einmal fünf Jahre ab. Er würde das beschleunigen.

16vor: Woran machen Sie das fest? Was sind die Faktoren, die zum Fall eines Imperiums führen?

Galtung: Das ist eine komplizierte Geschichte. Ich habe im Fall der Sowjetunion neun Widersprüche ausfindig gemacht. Für die USA habe ich 15 Widersprüche, denn die sind komplexer. Das sind ökonomische, militärische, kulturelle und natürlich politische. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Die Gehorsamkeit der Bündnisstaaten ist nicht mehr vorhanden. Die Zeiten in denen die USA der "Großmeister" waren, der den Knaben Dokumente vorlegte, die ohne Vorbehalt unterschrieben wurden, sind vorbei. Die Magie ist verschwunden.

16vor: Welch Symptome sehen Sie, die Sie in Ihrer Behauptung bestätigen?

Galtung: Ich bin zwar Spezialist für den Zerfall von Imperien, was ich jedoch nie gefunden habe, ist ein gemeinsamer Faktor. Was sie jedoch alle gemeinsam haben, sind die unüberbrückbaren Widersprüche. Und diese Widersprüche spüren die Eliten und Politiker eines Landes: Sie werden panisch, sie handeln irrational. Nehmen Sie nur den Irak-Krieg. Es gibt keine vernünftige Erklärung für den Einmarsch der USA, sie schlagen aus Panik um sich, wissen weder ein noch aus. Dazu kam einfach, dass sie einen außerordentlich unbegabten Präsidenten gewählt haben. Er ist ganz einfach dumm, im Sinne von D-U-M-M. Das hat den Zerfall beschleunigt.

16vor: Sehen Sie denn die Chance auf Besserung durch einen neuen Präsidenten?

Galtung: John McCain ist weniger dumm, bei ihm ist es etwas anderes: Wut. Und mit Wut regiert man nicht die Welt.

16vor: Wütend worauf?

Galtung: Auf fünf Jahre Gefängnis in Vietnam. Er ist zudem ein sehr temperamentvoller Mann, das ist bekannt in den USA und die Leute haben Angst davor, dass er explodiert.

Au Backe. Der ganze Schrott hier:

Anzeige
suademus

Nutzen Sie bei Ihren Vakanzen aus den Bereichen Medizintechnik, Medizinsystemen, Pharma und im Gesundheitswesen die Dienste einer professionellen Personalberatung. suademus rekrutiert im Wege der Personalvermittlung, der anzeigengestützen Personalsuche und der Direktansprache (Headhunting)