Archive for August 2007
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Freitag, August 24, 2007

» Die UNO verstärkt ihre Bemühungen für weltweiten Rassismus und Antisemitismus, Durchbruch wohl schon 2009

By Dialog at 4:51 PM

Im Jahr 2009 feiern sich die Vereinten Nationen endgültig als Kasperletheater. So berichtet Yaakov Lappin für YNet News: Despite its numerous calls for Israel's destruction, and repeated denials of the Holocaust, Iran has been selected by the United Nations for a leading position in a committee that will plan the 2009 UN World Conference against Racism. The planning committee, which will meet for the first time in Geneva on August 27, will be made up of an inner circle of 20 UN member-states, to be headed by Libya.

Irans Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad hatte erst am vergangenen Samstag erneut Hasstiraden gegen Israel von sich gegeben und den Untergang des jüdischen Staates prophezeit. Die offizielle iranische Nachrichtenagentur Ilamic Republic News Agency zitiert ihn mit den folgenden Worten: "Das zionistische Regime ist der Bannerträger von Invasion, Besatzung und Satan. Wenn die Philosophie hinter der Errichtung eines Regimes in Frage steht, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es sich im Prozess des Niedergangs und der Auflösung befindet." Anne Bayefsky, Chefredakteurin von "Eye on the UN", meint dazu: "Als Sprecher der UNO gegen Rassismus wird der Iran die Botschaft und die Mission der Vereinten Nationen ins Gegenteil umkehren." Dabei sei es nur ein Beispiel für das weitere Phänomen, dass "die führenden Vertreter von Antisemitismus - sei es gegen einzelne Juden oder das jüdische Volk und seinen Staat allgemein - weiterhin eine globale Plattform in der UNO erhalten".

Donnerstag, August 23, 2007

» Es muß mehr getrunken werden

By Dialog at 6:13 PM

Corpsstudentischer Geist empfielt seit jeher den Genuß von kühlem Nass. Der wunderbare Werbespot von Anheuser-Busch unterstützt dieses Ansinnen. In diesem Sinne Prost:

http://www.youtube.com/watch?v=osTrMe76kes

Published in: Freiheit, Kultur, USA

Freitag, August 17, 2007

» Oh, wie schön ist Castros Kuba...

By Dialog at 5:28 PM

Fidels Cuba  

Die anbetungswürdige Vera Lengsfeld schreibt als Mitglied der Achse zu einer Reisereportage im Focus:
Eine Herrenreiterin auf Kuba :  Ariadne von Schirach schreibt die Castro-Diktatur schön:
Frau von Schirach reist im Auftrag des "Focus" nach Cuba und tut dort, was sie anscheinend überall am liebsten tut, ausreiten und die Welt aus abgehobener Perspektive betrachten. Zwar muss sie bedingt durch die lokalen Gegebenheiten, mit einem "mageren Pferdchen" vorlieb nehmen, aber galoppieren verbietet sich sowieso, den Kuba "entschleunigt" Es geht nur geschäftiger zu , wenn es morgens mal was in den Läden zu kaufen gibt oder "man sich in den Höllenkreisen des Tourismus bewegt". Die Kubaner ,wenn sie nicht träge im Lehnstuhl sitzen, sind gezwungen, mit Touristen "rumzuhängen", wobei sie entweder wie Schauspieler posieren oder diese unappetitliche Spezies begleiten bzw. beschlafen, um ihren dürftigen Lebensunterhalt zu verbessern. Fidel Castro kann leider nicht mehr für sein Volk tun, er muss das Land verkommen lassen, denn schließlich haben die Amerikaner eine Blockade verhängt. Nur Fidel, so hat Frau von Schirach von oben herab herausgefunden, kann Kuba davor bewahren, zum "Billig-Mallorca" für US- Pauschaltouristen zu werden, oder ein großes Bordell, das es jetzt angeblich noch nicht ist, solange die Gleichheitsanbeter aller Herren Länder nach Kuba pilgern, um wie die Focus- Reporterin beschäftigungslose Jugendliche und fünfzig Jahre alte Autos als "kubanische Idylle" zu bewundern

Zwar kommt die Dame auf ihrem hohen Ross nicht umhin, zu bemerken, dass die Militärs einen ?wachsamen Blick? auf die Menschen haben, aber macht nichts, denn die Kubaner hätten ihrerseits ein ?wachsames Auge auf das Militär?. Somit ist die Welt wieder in Ordnung, denn schließlich gelingen den Kubanern noch alle möglichen Geschäfte, um ihr Überleben zu sichern. "Cuba ist nicht arm" versichert uns die Pferdefreundin, nur "entsetzlich prekär" Man könnte mit dem staatlichen Gehalt notfalls auskommen, "aber wer will das schon". Also verkauft der Kubaner, was sich verkaufen lässt, lebt vom Billigsten des Billigen. Für Frau von Schirach überwiegen die Vorteile: Markenklamotten sind kein Thema, von Reklame wird das Volk verschont, Addidas trägt nur der Commandante. Dafür wird er wird von allen geliebt, verehrt oder wenigstens mit einem guten Wort bedacht. So wie Theo Sommer und Gräfin Dönhoff im Sommer 1989 auf ihrer Reise in die DDR nur Bürger getroffen haben, die ihrem Staatschef Honecker "so etwas wie stille Verehrung" entgegengebracht haben, glauben für Frau von Schirach die Kubaner an den "Fidelismus" Beim "trägen Fließen der Zeit" und der vielen "süßen Lethargie", die sie auf ihrem Ritt durch Cuba ausgemacht hat, konnte unsere Herrenreiterin schon mal übersehen, dass allen Kubanern, die mit ihr sprachen, gar nichts anderes übrig blieb, als ihren Diktator zu loben, wenn sie nicht in den Gefängnissen der Insel verfaulen wollen. Ohne die romantische Verklärung , bleibt das Bild einer Diktatur, die Land und Leute verkommen lässt, den Menschen ihre Lebenschancen raubt und sie täglich demütigt.

Es gibt jede Menge peinlicher Reiseberichte westlicher Intellektueller über kommunistische Diktaturen. Es fragt sich, warum der Focus diesen Elaboraten eine weitere Peinlichkeit hinzufügen musste.

Mittwoch, August 15, 2007

» Und sonst? Woran starb Arafat?

By Dialog at 2:56 PM

Auch Jahre nach Jassir Arafats Tod halten die Spekulationen über die Ursachen seines Ablebens an. Das fragt Clemens Wergin in seinem Tagespiegel-Blog Flatword

Published in: Israel

» DIW-Konjunkturbarometer: Fortsetzung des Aufschwungs mit gemäßigtem Tempo

By Dialog at 11:57 AM

Die Erstberechnung des DIW-Konjunkturbarometers für das laufende dritte Quartal signalisiert einen Zuwachs des saison- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsproduktes von 0,4 % gegenüber dem Vorquartal, in dem die Wirtschaftsleistung um knapp 0,3 % zugelegt hat. Damit setzt sich der Aufschwung in gemäßigtem Tempo fort. Mit Blick auf das Gesamtjahr bestätigt sich die bisherige Einschätzung des DIW Berlin, dass das kalenderbereinigte Wachstum zwar auch in 2007 kräftig ausfallen dürfte, aber an den Vorjahreswert von 3 % nicht mehr heranreicht. Die derzeitigen Turbulenzen an den Finanzmärkten konnten sich in den für die Barometerberechnung herangezogenen Indikatoren noch nicht spürbar niederschlagen. Allerdings ist derzeit nicht davon auszugehen, dass sich hieraus ernste Gefahren für die Stabilität des realwirtschaftlichen Wachstumsprozesses ergeben.

Wie im Vorquartal bleibt das Produzierende Gewerbe (ohne Bauwirtschaft) die kräftigste Triebfeder des gesamtwirtschaftlichen Wachstums, wenn auch mit leicht abgeschwächter Dynamik. Zuletzt wiesen nahezu alle Produktionsindices im Zweimonatsvergleich nach oben und auch beim Auftragseingang gab es deutliche Zuwächse, insbesondere bei den Investitionsgüterproduzenten.  Für die Bauwirtschaft, die zuletzt das Wachstum gebremst hat, zeichnet sich eine leichte Erholung ab, die vor allem auf den Wirtschaftsbau zurückzuführen sein dürfte. Allerdings bleibt die Bauproduktion weiterhin deutlich hinter dem Niveau im - stark durch Sondereffekte beeinflussten - ersten Quartal zurück. Der Bereich "Handel, Gaststätten, Verkehr" lässt im Sektorenvergleich das geringste Wachstum erwarten. Zwar wiesen die Kfz-Neuzulassungen zuletzt nach langer Durststrecke deutlicher nach oben, jedoch entwickeln sich die realen Groß- und Einzelhandelsumsätze weiterhin sehr schleppend. Stabil zeigt sich das Wachstum bei den Dienstleistungssektoren. Der Bereich "Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister" wächst proportional zur Gesamtwirtschaft, während die "Öffentlichen und privaten Dienstleister" leicht dahinter zurückbleiben.

Die Stimmungsindikatoren waren zwar zuletzt rückläufig, allerdings bewegen sie sich immer noch in der Nähe ihrer hohen Vorjahreswerte. Die im Vorjahresvergleich leichte Abschwächung der Geschäftserwartungen passt zu einer insgesamt robusten, aber nicht mehr ganz so dynamischen Fortsetzung der derzeitigen konjunkturellen Aufschwungphase.

Zum DIW-Konjunkturbarometer: http://www.diw.de/deutsch/produkte/konjunkturbarometer/index.html
Published in: Wirtschaft

Dienstag, August 14, 2007

» Irre und Wirre im Sommerloch

By Dialog at 5:30 PM

Wollte sich das Wetter in Deutschland nicht an den Klimawandel halten, hat Italien ein wenig zu viel Sonne abbekommen. Der aktuelle Ministerpräsident Italiens, Liebling deutscher Medien und sogenannter Intellektueller, bemerkte dieser Tage: "Die Hamas existiert. Sie besitzt eine komplexe Struktur, bei deren Entwicklung wir helfen sollten...". Die Hamas soll also in Ihrer Entwicklung weiter vorangebracht werden. Es schauert einem. Nicht nur uns; (der von uns übrigens sehr geschätzte) Tobias Kaufmann ist noch ein wenig benommen, bemüht sich aber um Einordnung.

Sonntag, August 12, 2007

» George W. Bush ist kein ultrachristlicher Eiferer

By Dialog at 3:13 PM

George W. Bush wird hierzulande oft als religiöser Eiferer dargestellt, der den Irakkrieg als eine Art privaten Kreuzzug betreibt. Eine Linguistin der Universität Bonn hat abgeklopft, was an diesem Klischeebild dran ist. Dazu hat sie 50 Radioansprachen des US-Präsidenten zum Irakkrieg analysiert. Erstaunliches Ergebnis: Begriffe wie Gott, Glaube oder Beten finden sich nur selten. Lediglich zu Ostern, Weihnachten oder Thanksgiving greift Bush häufiger zu religiösen Formulierungen. Diese "großen" Reden sind es aber, die in Deutschland hauptsächlich wahrgenommen wurden. "Bush ist konservativ, Bush ist patriotisch, Bush ist religiös", zieht Lisanna Görtz ein Fazit. "In seinen Radioansprachen äußert sich das aber nicht mehr als in den Reden anderer Politiker in Nordamerika auch." Weiter hier:

Freitag, August 10, 2007

» Kaddish für Lustiger

By Dialog at 4:47 PM

Jean-Marie Lustiger

Am Freitag wurde unter großer Anteilnahme Kardinal Lustiger in Paris beigesetzt. Der Vetter Arno Lustiger sprach das Kaddish:

Kaddish, the Jewish prayer for the dead, will be recited Friday morning in Paris at the funeral of Jewish-born French Cardinal Jean-Marie Lustiger. Lustiger, who died last Sunday aged 80, was the only Jewish convert to Roman Catholicism to become a French archbishop in modern times. His funeral at the Notre-Dame Cathedral in Paris will be preceeded by a ?Jewish family prayer? on the Cathedral?s square. Psalm 113 will first be recited in Hebrew and French by a great-great-cousin, Jonas Moses Lustiger. Historian Arno Lustiger, the cardinal?s cousin who lives in Germany will then say the Kaddish ?with all who want to join the prayer.? Gila Lustiger, Arno?s daughter, who lives in Israel, is a renowned novelist. Sand taken from the Holy Land from a monastery near Jericho and in a garden at the Mount of Olives in Jerusalem will be put on Lustiger?s coffin. ?To say Kaddish was one of the last wishes of my cousin,? Arno Lustiger, said. President Nicolas Sarkozy will break his American holiday and return briefly to France to attend Friday?s funeral.
http://www.ejpress.org/article/news/19074
Published in: Europa, Kirchen
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