Archive for September 2008
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Dienstag, September 30, 2008

» Verwerfungen

By Dialog at 7:08 PM

Roland Tichy über die Absurditäten der Finanzkrise:

....Was gestern noch Panik war, gilt heute als vernünftige Vorsicht. Das System, auf Vertrauen gebaut, klappt nicht mehr, weil keiner mehr dem anderen vertrauen darf. Es wird zur Katastrophe ausarten, wenn die Bürger den eigentlichen Ernst der Lage in seiner Tragweite begreifen: Dass nämlich nichts mehr sicher ist. Dass die Einlagensicherungssysteme gute Regenschirme für Nieselregen sind, aber nicht gegen Hurrikans helfen. Noch ist es zu keinem Massenansturm auf die Bankschalter gekommen. Noch vertrauen die Bürger den Banken, die sich gegenseitig nur misstrauen. Das stabilisiert das System ? vorerst.

Der Finanzhurrikan aber ist längst über den großen Teich bis Europa vorgedrungen. Daher war es ein Fehler der Bundesregierung, sich der Zusammenarbeit mit den USA zu entziehen. Das deutsche Finanzsystem ist nicht sicherer, sondern hat noch mehr Fehler eingebaut: In den USA sind die Investmentbanken krepiert, weil sie keine Spargelder annehmen dürfen und damit auf Gedeih und Verderb auf die bankeninterne Refinanzierung angewiesen waren. In Deutschland landen die Sparguthaben bei den Sparkassen. Die haben diese Gelder lustig über ihre eigenen Landesbanken verbrannt, stellen sie aber nicht mehr anderen Geschäftsbanken zur Verfügung. Damit ist Deutschland von dem Austrocknen der Finanzmärkte noch massiver betroffen.

Jetzt werden absurde Diskussionen über das vermeintliche Ende des Kapitalismus geführt, blinder Anti-Amerikanismus taucht auf. Das ist alles nachvollziehbar, hilft aber nicht weiter. Das System muss von außen stabilisiert, es muss neu gestartet werden.

Montag, September 29, 2008

» Trauriger Ausblick

By Dialog at 12:45 PM

Die PDS bzw. die LINKE holt im Stimmkreis München-Bogenhausen über 5 Prozent. Das muß in einem gut- und großbürgerlichen Umfeld erschrecken. Tut es aber in den öffentlich-rechtlichen Medien nicht:

"Statt dessen konzentrierte sich das Öffentlich-Rechtliche Fernsehen ernsthaft auf die absurde Frage, ob die SPD, der es gelungen war, das verheerende Ergebnis der letzten Landtagswahl noch einmal zu unterbieten, nicht eine ?Mehrheit gegen die CSU? bilden solle. Dass ein Spitzenkandidat, der seiner Partei zweimal hintereinander ein Desaster bescherte, ernsthaft einen Auftrag zur Regierungsbildung bekommen zu haben glaubte, war lächerlich. Diese Peinlichkeit wurde nur übertroffen von öffentlich-rechtlichen Journalisten, die immer wieder die Frage nach einer Regenbogenkoalition stellten, statt Maget sanft, aber entschieden auf die demokratischen Spielregeln hinzuweisen. Besser noch, sie hätten ihn gar nicht vor die Kamera lassen dürfen, denn der SPD-Mann wirkte, als hätte er Drogen genommen. Man könnte Magets Schnapsidee als Realitätsverweigerung eines notorischen Verlierers abtun, wenn nicht Steinmeiers Auftritt in Berlin gewesen wäre." kommentiert Vera Lengsfeld auf der Achse.

Dienstag, September 23, 2008

» Piotr Jaros: Eurogum

By Dialog at 4:25 PM

 

*Piotr Jaros: "Eurogum" *

24.10.08-21.11.08, Leipzig

kuratiert von Arnold Bartetzky und Barbara Steiner

Am 24. Oktober 2008 beginnt in Leipzig die Einzelausstellung des polnischen Künstlers Piotr Jaros. Die Leipziger Schau ist das Ergebnis eines Kooperationsprojekts zwischen dem Polnischen Institut Leipzig, der Galerie für Zeitgenössische Kunst, dem GRASSI Museum für Angewandte Kunst, dem Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (DOK Leipzig), der Galerie PIEROGI Leipzig und dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig* *(GWZO). So ungewöhnlich wie die Kooperation so vieler Institutionen von unterschiedlichem Profil ist auch das Ausstellungsprinzip der von Barbara Steiner und Arnold Bartetzky kuratierten Schau: Sie findet an verschiedenen Orten gleichzeitig statt.

Jaros stellt sich in den Zusammenhang einer sich wandelnden Gesellschaft, die sich globalen Anforderungen nicht entziehen kann. In diesem Kontext analysiert er die Grundbedingungen und elementaren Abläufe des Alltags und nicht zuletzt die Existenzformen des Künstlers. Seine Fotos, Filme, Installationen und Performances reflektieren diese Themen aus verschiedenen Perspektiven.

Anlässlich der Grassi-Messe zeigt Jaros im *GRASSI Museum für Angewandte Kunst* eine mehrteilige Arbeit unter dem Titel "Made in China". In einer Vitrine werden fragil anmutende Objekte von nicht genau bestimmbarer Funktion präsentiert. Obwohl die Objekte das Label "Made in China" tragen, das mit billiger Massenware assoziiert wird, erweisen sie sich bei näherem Hinsehen als aufwändig von Hand gefertigte Einzelstücke. Die Installation wird durch ein Video ergänzt, das einen sich zunehmend erhitzenden und schließlich explodierenden Wasserkocher zeigt. Jaros thematisiert mit "Made in China" das Verhältnis von Kunstwerk und Massenproduktion: Originalität und Autorschaft werden durch das Label einerseits in Frage gestellt, andererseits erzeugt die Handschrift des Künstlers Einzigartigkeit und Unaustauschbarkeit. Der daraus resultierende Fetischcharakter spiegelt sich auch in den sexuellen Assoziationen, welche die Objekte auslösen.

In der *Galerie PIEROGI* auf dem Spinnereigelände wird Jaros unter dem doppelsinnigen Titel "Polish" (Politur und polnisch) eine Performance zeigen, deren Ausgangspunkt eine ungewohnte Tätigkeit des Künstlers ist: Er poliert mit einem polnischen Markenbohnerwachs den weitläufigen Holzfußboden der Galerie. Sobald dessen Oberfläche auf Hochglanz gebracht ist, werden die Gäste eingeladen, den Boden zu betreten. Indem sie sich auf diese Weise mit ihren Fußabdrücken in den vorbereiteten Bildgrund einschreiben, beteiligen sie sich aktiv am künstlerischen Prozess, während der Künstler selbst in einer radikalen Formulierung die Rolle eines Dienstleisters übernimmt.

Die im *Polnischen Institut* zu sehende Foto- und Videoinstallation "Habituation House" ist unmittelbar mit den gesellschaftlichen Transformationen in Polen verbunden: Neue Gesetze zum Privateigentum beginnen zu greifen und verändern den Charakter des von Jaros vorgestellten und lange Zeit auch selbst bewohnten Hauses. Jaros ist Mieter, Zeuge und Betroffener dieser Umbrüche und zugleich auch reflektierender Künstler, der sich auf unterschiedlichen Ebenen dem Haus und seinen Eigenheiten annähert. Ein permanenter Rollen- bzw. Perspektivwechsel erlaubt ihm, am Beispiel eines Mehrfamilienhauses gesellschaftliche Veränderungen mit allen absurden Nebenerscheinungen greifbar und nachvollziehbar zu machen.

Die Wechselwirkungen zwischen politisch-gesellschaftlichen

Transformationsprozessen und dem Alltagsleben sind auch Leitmotiv in seinen Filmen, die in einer Sonderveranstaltung von *DOK Leipzig* gezeigt werden. In "Für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt" schlüpft Jaros in die Rolle eines (polnischen) Investors in Deutschland. Im Filmzyklus "Work without a Job" werden sich verselbstständigende Arbeitshandlungen exponiert; Arbeit verliert ihre gesellschaftliche Rückbindung und wird zu einem (fetischisierbaren) Ritual, dessen Sinn und Zweck sich nur mehr für die Beteiligten selbst erschließt. In "Flight to Cracow" widmet sich Jaros britischen Billigtouristen in Kraków und damit den kulturellen Nebenwirkungen des zusammenwachsenden Europas.

Im Café der *Galerie für Zeitgenössische Kunst* schließlich wird Jaros? fingierter Werbeclip "Biac" gezeigt, in dem der Künstler vorgeblich Reklame für ein probiotisches Joghurtgetränk macht. Jaros persifliert mit diesem Kurzfilm die visuellen und sprachlichen Mittel der Werbeindustrie und schreibt sich damit zugleich in das derzeitige Schwerpunktprojekt der GfZK ein, das sich ökonomischen Fragen in der Kunst widmet.

Jaros studierte an der Akademie der Künste in Kraków. Er hatte seit den frühen 1990er Jahren viele Einzelausstellungen, u.a. in der Galeria Zderzak in Kraków, in der Galeria Kronika in Bytom und im Museum Ludwig in Budapest, und war an wichtigen Gruppenausstellungen beteiligt, darunter "Manifesta" in Rotterdam 1996, "Analysis an Commentary" in der Shiseido Gallery Tokio 1996, "After the Wall? im Moderna Museet in Stockholm 1999 oder "Bodycheck" - Triennale der Kleinplastik in Fellbach 2007. "Eurogum" ist seine erste Einzelausstellung in Deutschland.

Das Programm und die Veranstaltungsorte in Übersicht:

*"Made in China"* (Installation)

GRASSI Museum für Angewandte Kunst

Johannisplatz 5-11

04103 Leipzig

24.10.-26.10.08, 10.00-19.00 h

*"Polish"* (Performance)

Galerie PIEROGI

Spinnereistraße 7

Halle 10

04179 Leipzig

Samstag, 25.10.08, 18.00 h

*"Habituation House"* (Foto- und Videoinstallation)

Polnisches Institut Leipzig

Markt 10

04109 Leipzig

Sonntag, 26.10.08, 19.00 h, mit Künstlergespräch, moderiert von Barbara

Steiner und Arnold Bartetzky

27.10.08-21.11.08, montags bis freitags 10:00-16:00 h

Filme im Rahmen VON DOK Leipzig

Polnisches Institut Leipzig

Markt 10

04109 Leipzig

Dienstag, 28.10.08, 17.00 h, mit Künstlergespräch

Programm:

"Für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt", 2006, 6:20 min

Zyklus "Work without a Job"

"Workers I", 2005, 19:02 min

"Workers II", 2005, 17:17 min

"Driller", 2004, 6:29 min

"Bridge Constructor", 2005, 11:55 min

"Flight to Cracow", 11:30 min

*"Biac" (Film)*

Galerie für Zeitgenössische Kunst/Café Paris Syndrom

Karl-Tauchnitz-Straße 11

04107 Leipzig

24.10.08-21.11.08, montags bis samstags 11.00-24.00 h, sonntags

11.00-20.00 h

Published in: Kultur, Leipzig

Montag, September 22, 2008

» Au Backe

By Norman at 8:38 PM

Zweifelsohne ist es für Angehörige eines Verstorbenen ein trauriger Umstand. Welche Blüten die Meldung des Ablebens eines Tierpflegers in den Kommentaren der Welt treibt, ist geradezu schauerlich:

 

In die Reihe der Bescheuerten gehört auch die BRIGITTE, die Sarah Palin verschwinden lassen möchte, weil diese begeisterte Jägerin ist.

Freitag, September 19, 2008

» "Ihre größte Heuchelei ist, das sie vorgibt eine Frau zu sein."

By Norman at 9:02 PM

Palin und die Machtfrage: Alle hassen Sarah!

Von der heimlichen Lust an der Niederlage

Jetzt, wo die große Depression über uns kommt, müssten wir nur darüber nachdenken, wie wir die nächsten Monate überleben, bevor Obama vereidigt wird und alles in 6 Tagen repariert, um dann am siebenten Tag zu ruhen und auf sein Werk zu schauen: Und siehe, es war gut. Doch nun macht die blöde Sarah Palin, als Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner, alles kaputt und stiehlt dem schwarzen Gott die Show. Solch Anmaßung einer "unerfahrenen und unbesonnenen" Frau verdient natürlich den kollektiven Hass aller politisch Korrekten. Und politisch korrekt sind so gut wie alle Medien, deren Kommentatoren und die akademische Elite des Abendlandes. Diese "Meinungsführer", die religiöse Menschen mitleidig als Hinterwäldler belächeln, haben das religiöse Tier in sich so pervertiert, dass sie nun beim Anblick eines vermeintlichen schwarzen John F. Kennedy in Tränen ausbrechen (kein Witz) und sich in seiner Gegenwart wie Groupies und Fans gebärden. Diese Leute verhalten sich wie religiös Verrückte beim Bejubeln ihres Messias als auch bei der Verdammung seiner Widersacherin.

Nachdem nun Gloria Steinem, die Großemufti des Feminismus in den USA, eine Fatwa veröffentlichte, in der Sarah Palin gebannt und verflucht wurde, schrieb Wendy Doninger, eine feministische Akademikerin an der Universität von Chicago, in "Newsweek" über Palin: "Ihre größte Heuchelei ist, das sie vorgibt eine Frau zu sein." Es gibt tatsächlich Kommentatoren in der Presse und den Fernsehanstalten, die Sachen sagen wie: "Ich hasse Sarah Palin. Sarah Palin macht mich krank". Andere gute Gründe für Palin von Thomas Fink hier:

Published in: USA

Donnerstag, September 18, 2008

» Miosga ein Fall für Zapp?

By Dialog at 9:01 PM

Verdrehte Wahrheiten landen bei Zapp. Keine Bange, die gestrigen "Tagesthemen" sind kein Fall für ein selbstgerechtes "Medienmagazin":

   

Perlentaucher.de hat recherchiert, was mir gestern während der "Tagesthemen" (Monk ist mir zu blöde) so sauer aufstiess:

Hat Georgien Russland einen Genozid vorgeworfen? Diesen Eindruck erweckten gestern die Tagesthemen. Der Brüsseler ARD-Korrespondent Markus Preiß fragte in einem ausführlichen Beitrag, wie es komme, dass Russland "den Krieg am Boden gewonnen (habe), Georgien dafür aber die Propagandaschlacht". Für Preiß hat es die georgische Regierung durch geschickte Medienarbeit geschafft, ihre Version vom Krieg durchzusetzen. Dabei habe Georgiens Präsident Saakaschwili sich "keineswegs immer wahrheitsgemäß" geäußert, so Preiß.

Als Gewährsmann für diese These zitiert er zunächst ausgerechnet den russischen EU-Botschafter Wladimir Tschichow, dann kommt der Politologe Volker Perthes von der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik zu Wort.

Published in: Europa

Dienstag, September 16, 2008

» Die irren Ideen von Schauspielern zur RAF

By Dialog at 7:24 AM

Der Film "Der Baader-Meinhof-Komplex" wird mit Spannnung erwartet. Deutsche Stars wie Moritz Bleibtreu und Martina Gedeck spielen die RAF-Terroristen. In einem Buch zum Film breiten sie ihr Wissen über die Zeit nach 1968 und die Geschichte der Bundesrepublik aus. Vieles davon ist haarsträubend, schreibt Sven Felix Kellerhoff in der "Welt"

Sonntag, September 14, 2008

» Russland ausschließen!

By Dialog at 5:10 PM

Der Europarat war zu lange nachsichtig. Russland ausschließen!

Russland verachtet den Europarat und die europäischen Werte. Wenn die Grundidee des Rates standhalten soll, darf Europa nicht stumm bleiben. Das schreiben Andres Herkel und Martin Laar auf WELT-Debatte

Published in: Europa

» Kuriose Allianzen

By Dialog at 8:43 AM

Köln droht eine Schlacht der Radikalen

Von Till-Reimer Stoldt 14. September 2008, 03:16 Uhr

Freitag beginnt der "Anti-Islamisierungskongress" der Partei "Pro Köln". Die Polizei rechnet mit gewalttätigen Konflikten zwischen Linken und Rechten

In Köln wurde vor zwei Wochen ein 67-jähriger Rentner bewusstlos geprügelt. Und in Leverkusen wurden vorige Woche zwei Menschen krankenhausreif geschlagen. Auf den Websites autonomer Antifaschisten werden diese Gewalttaten gegen Mitglieder der radikal-rechten Partei "Pro Köln" derzeit gefeiert wie Tore in der Bundesliga. Sogar die geschwollenen Gesichter der Verprügelten haben die Autonomen als fotografische Trophäen abgedruckt. Bedenklich stimmt auch die Überschrift, unter der diese Gewaltfeier veröffentlicht wurde: "Vorbereitung auf den Anti-Islamisierungskongress".

Dieser von "Pro Köln" organisierte Kongress wird von Freitag bis Sonntag in Köln stattfinden. Und dort, so verheißen die Autonomen, werden sie "auch die anderen RassistInnen zum Schweigen bringen". Derlei zivilisatorische Rückfälle bezeichnen sie als praktizierten "Antifaschismus", also als Kampf gegen Unmenschlichkeit.

Aber Gewalt anbetende Autonome sind nicht die einzigen, die den Kongress zur Verkehrung aller Begriffe nutzen. Fast alle Akteure im Kölner Moscheenstreit schmücken sich mit Etiketten, die ihnen schwerlich zustehen. Die sogenannten Antifaschisten bieten dafür nur das offensichtlichste Beispiel. Was umso gefährlicher ist, als sie laut dem "bundesweiten Bündnis linksradikaler und kommunistischer Gruppen" kommende Woche eine der "größten antifaschistischen Mobilisierungen der letzten Jahre" in Gang setzen werden.

Donnerstag, September 11, 2008

» Maschinenstürmerin ausgebremst

By Dialog at 3:33 PM

VG Köln: Deutsche Delegierte beim CERN müssen Protonenbeschleuniger nicht stoppen

Die Bundesrepublik Deutschland ist nicht verpflichtet, ihre Delegierten im Rat der Europäischen Kernforschungsorganisation CERN (Conseil Europeen pour la Recherche Nucleaire) zu einer Initiative gegen die Inbetriebnahme des Protonenbeschleunigers LHC (Large Hadron Collider) in Genf anzuweisen. Dies entschied das VG Köln mit Beschluss.

Eine in Zürich lebende deutsche Staatsangehörige hatte mit einem Eilantrag gegen das Bundesministerium für Forschung und Entwicklung versucht, die Inbetriebnahme des LHC zu verhindern. In dem Protonenbeschleuniger sollen Teilchen mit einer hohen Geschwindigkeit aufeinander geschossen werden, um so den "Urknall" zu simulieren, aus dem die Erde entstanden ist. Die Antragstellerin befürchtet unter Berufung auf in der Wissenschaft vertretene Meinungen, dass bei dem Experiment so genannte "Schwarze Löcher" entstehen können, die im weiteren Verlauf zur Zerstörung allen irdischen Lebens führen. In dem Eilverfahren beim VG Köln sollte das Bundesministerium für Bildung und Forschung verpflichtet werden, die beiden deutschen Delegierten im Rat des CERN zu einer sofortigen Beschlussfassung des Gremiums gegen die Inbetriebnahme zu veranlassen.

Das VG lehnte den Antrag jedoch ab. Die von der Antragstellerin befürchtete Gefahr werde von der überwiegenden wissenschaftlichen Meinung verneint; auf entsprechende Expertenmeinungen hatte sich das Forschungsministerium berufen. Bei dieser Sachlage komme der von der Antragstellerin verlangte Erlass einer einstweiligen Anordnung nicht in Betracht.

Gegen den Beschluss ist binnen zwei Wochen Beschwerde beim OVG in Münster möglich.

Beschluss des VG Köln vom 08.09.2008

Az.: 13 L 1123/08

Quelle: Pressemitteilung des VG Köln vom 11.09.2008

Mittwoch, September 10, 2008

» Totalitär Leipzig 1933-1945

By Dialog at 1:01 PM

 

Städtebau und Architektur im Nationalsozialismus

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Planungs- und Baugeschichte Leipzigs zur Zeit des Nationalsozialismus. Als fünftgrößte deutsche Stadt nahm Leipzig im Ensemble deutscher Großstädte eine führende Stellung ein und sollte nach den Vorstellungen des Rates als Metropole eines neu zu schaffenden mitteldeutschen Wirtschaftsraumes nach dem Krieg noch erheblich an Bedeutung gewinnen.

In ausufernden Plänen zur Bebauung der Straße des 18. Oktober, der Frankfurter Wiesen und des Messegeländes sollte diese neu errungene Stellung im Reich einen angemessenen baulichen Rahmen finden.

Ab 1941 arbeitete Kurt Maennicke an einem neuen Generalbebauungsplan, der nichts weniger als den kompletten Umbau der seit der Industrialisierung gewachsenen Stadt zum Ziel hatte und für fast alle wirtschaftlichen und kulturellen Institutionen ins Riesenhafte gesteigerte Neubauten an veränderten Standorten vorsah.

Termine

10.09.2008 bis 09.11.2008

Di Mi Do Fr Sa So

Dienstag - Sonntag und Feiertage 10 - 18 Uhr

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Published in: Ideologien, Kultur, Leipzig

Dienstag, September 09, 2008

» Sarkozy wollte Treffen mit Moskau platzen lassen

By Dialog at 1:24 PM

Zwischen dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedjew und seinem französischen Kollegen Nicolas Sarkozy soll es heftig gekracht haben: Sarkozy wollte eigentlich in seiner Funktion als EU-Ratsvorsitzender in Moskau im Kaukasuskonflikt vermitteln. Doch plötzlich erklärte er: "Wir gehen."

Published in:

» Ambergers Kommentare

By Dialog at 1:16 PM

Vor nicht allzulanger Zeit besuchte ich meine Mutter im Berliner Westend.

Ich tue dies ungern, denn meist entwickeln sich diese Besuche eher unerfreulich: Vor ihrer Abwanderung aus der Altmark nach West Berlin in den späten 50ern von einem NVA-General als "Gind der Repuplick" bezeichnet, scheint der erst von den Nazis und dann von den SED-Bonzen eingetrichterte Anti-Amerikanismus selbst bei der deutschen Großmuter dreier kleiner Amerikaner fröhliche Urständ zu feiern. (So beschwerte sie sich ein paar Tage nach dem 11. September 2001 lautstark bei mir, dass Präsident Bush das Wort "Kreuzzug" gebraucht haben sollte. Meine lapidare Entgegnung, dass eine arabische Zeitung gerade eine Kopfprämie auf ermordete Amerikaner - inklusive ihrer drei Enkel - ausgesetzt habe, perlte an ihr ab wie Tümpelwasser vom Entenbürzel ...)

» Ofrin

By Dialog at 1:15 PM

Donnerstag, 11. September 2008 | 20:00

Ofrin

"CD Release | On Shore Remain"

Ofri Brin vocals

Oded k.dar guitar

Dirk Homuth guitar

Sven Muehlbradt drums

Marco Bruckdorfer bass

Die israelische Sängerin Ofri Brin hat schon in New York und in Brighton gelebt, bevor sie sich in Berlin niedergelassen hat. Von dort aus trägt sie ihre samtene Stimme wieder hinaus in die Welt. Ist das noch Pop oder ist das schon Jazz, kommt da Folk ins Spiel oder ist es klassisches Songwriting was Ofri Brin mit ihrer fünfköpfigen Band unter dem Namen Ofrin auf die Bühne bringt? Das Genre entzieht sich der genauen Beurteilung, die Frau aber zieht in den Bann. Der energetischen Live-Show von Ofrin kommt dies natürlich zugute. Nach unzähligen Auftritten in kleinen und großen Clubs und einer gefeierten Israel-Tournee in diesem Jahr, kommt Ofrin dieses Jahr nach Deutschland und wird dort mit Sicherheit ihre Qualitäten und die ihrer neuen Platte unter Beweis stellen.

Mehr Information unter http://www.ofrin.com

oder unter http://www.myspace.com/ofrin

Tickets: VVK: 12 Euro | AK: 16 Euro

Freitag, 12. September 2008 | 20:00

Sonntag, September 07, 2008

» Sarkozys Russland-Politik

By Dialog at 6:00 PM

... Es rächt sich bis heute, dass beim ersten Versuch, als ein im Wesentlichen von Moskau diktierter Sechs-Punkte-Plan verabredet wurde, Russland faktisch Pufferzonen in Georgien zugestanden worden sind. Was in diesen Zonen, außerhalb Südossetiens und Abchasiens, geschieht, beschreibt die Bundestagsabgeordnete Beck mit drastischen Worten: Vertreibung unter den Augen der russischen Truppen.

Diese Truppen müssen Georgien verlassen - hier darf Sarkozy nicht nachgeben. Er selbst wird wissen, dass ihm in dieser Lage nicht noch einmal ein Satz wie der über die Lippen kommen darf, dass es völlig normal sei, wenn Russland die Interessen Russischsprechender im Ausland verteidige. Eine Lizenz zum Intervenieren unter fadenscheinigen Gründen darf Europas Führung nicht geben. Hier der Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger in der FAZ

Published in:

» Grenzüberschreitungen

By Dialog at 5:57 PM

Russland markiert in Georgien den starken Mann, und die Ukraine fürchtet sich zu Recht, sagt Juri Andruchowytsch aufNZZ-online:

Mit seinem aggressiven militärischen Vorgehen gegen das souveräne Georgien hat Russland nicht nur Völkerrechtsbruch begangen, es stellt auch die junge freiheitlich-demokratische Ordnung Ostmitteleuropas in Frage. Besonders bedroht sieht sich die Ukraine.

Published in: Europa, Freiheit

Samstag, September 06, 2008

» "Europa ist zu weich zu Moskau"

By Dialog at 7:04 PM

Interview mit Litauens Ex-Präsident Landsbergis

"Europa ist zu weich zu Moskau"

Brüssel (RP). Litauens Ex-Präsident Landsbergis wirft dem Westen Naivität vor. Die Russen seien nur durch Härte zu Verhandlungen und Zugeständnissen zu bringen. Russland, sagt er, sei geschickt, den Westen zu spalten und Politiker zu kaufen.

Das Europaparlament fordert in der Kaukasus-Krise weiteren Druck auf Russland, ohne aber konkrete Sanktionsmaßnahmen zu beschließen. EU und Nato müssten "alle verfügbaren Mittel nutzen", um die russische Regierung zur Einhaltung des Völkerrechts zu bewegen, verlangten die Abgeordneten gestern in einer Resolution.

Published in: Altes Europa, Europa, Neues Europa

» Gibt es wirklich mehr Stürme?

By Dialog at 6:59 PM

fragt Ulli Kulke in der Welt

.

Published in: Klimapanik

Mittwoch, September 03, 2008

» Nicaragua kündigt Anerkennung Südossetiens und Abchasiens an

By Dialog at 5:08 PM

die anderen sozialistischen Freunde aus Venezuela, Bolivien und dem Iran werden zeitnah folgen...

» Leipzigs nächste Partnerstadt in Israel?

By Dialog at 5:05 PM

Leipzig sucht nächste Partnerstadt in Israel

"Leipzig hat mittlerweile 13 Partnerstädte, und bis 2010 soll noch eine hinzukommen, dieses Mal in Israel", verriet Gabriele Goldfuß, Leiterin des Referats für europäische und internationale Zusammenarbeit in der Stadtverwaltung. Dabei sehe das allgemeine Prozedere so aus, dass zuerst Vereine gesucht werden, die diese Aufgabe übernehmen wollen. Sind diese gefunden, werden Austauschprogramme organisiert. Das sei notwendig, um auszuloten, ob überhaupt ein aktives Interesse der Bürger an einer Partnerschaft besteht. Im aktuellen Fall wären die Vertriebenen des Zweiten Weltkriegs ein Ansatzpunkt, so Goldfuß.

Die Gründe für eine Städtepartnerschaft seien aber vielfältiger. So möchten die Städte von den gegenseitigen Problemlösungsstrategien profitieren, zum Beispiel bei der Beseitigung der Umweltverschmutzung oder dem Austausch von kulturellen Werten, wie es bei Jugend- und Studentenverbindungen praktiziert wird. Darüber hinaus laden Bürgerreisen ein, die Partnerstädte und -länder noch näher kennen zu lernen.

.... Roger Vogel, LVZ

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Published in: Israel, Leipzig

» "Einseitig", "schlechter Stil", "ungeheuerlich"

By Dialog at 8:08 AM

Verteidigung Russlands

Union attackiert Gerhard Schröder für seine Rede

"Einseitig", "schlechter Stil", "ungeheuerlich": Gerhard Schröder hat mit seiner Verteidigungsrede für Russland scharfe Kritik ausgelöst. Politiker der Union warfen Schröder vor, persönliche Geschäftsinteressen vor die internationale Stabilität zu stellen. Zudem sei seine Rede eine Brüskierung des Außenministers.
Published in: Altes Europa

Dienstag, September 02, 2008

» Gudrun Eussner zu Hurrikan Gustav und der Parteitag der Republikaner

By Norman at 2:32 PM

Heute morgen lese ich im Figaro, auf Seite 7, über den Wirbelsturm, der mit Hurrikanstärke 4 auf die Küste der USA zubraust. Es berichten Jean-Louis Turlin, aus New York, und Philippe Gélie, aus Saint Paul, Minnesota. La Nouvelle-Orléans fuit devant le cyclone Gustav. New Orleans flüchtet vor dem Hurrikan Gustav, weiß Jean-Louis Turlin. Der Artikel ist nicht online. Das ist schade; denn somit können nur diejenigen, die Le Figaro als Papier in Händen halten, die Ausmaße der Arroganz des Autors goutieren. Es hat sich seit drei Jahren nichts geändert, wie man meinem Artikel Spenden für die Opfer des Hurrikans Katrina entnehmen kann. (1) Weiter hier

Published in: Antiamerikanismus

» Russland begrüßt "besonnene Herangehensweise" der EU

By Dialog at 2:25 PM

Moskau freut sich über die Entscheidungs-Schwäche der EU, die sich nicht auf Sanktionen gegen Russland wegen der Georgien-Krise einigen konnte.

Published in: Altes Europa, Europa, Neues Europa

Montag, September 01, 2008

» Die Wiege der Menschheit in Leipzig

By Dialog at 8:16 PM

Kunstausstellung "Harmonie der Kontraste" zeigt Werke internationaler Künstler zum Thema "ICHBINICH - EGOUNIVERSUM"

Günther - Hilger- Kuhrt - Mess - Miotte - Porcu - Rothe - Whiting

Integriert in das Projekt : "ICHBINICH - EGOUNIVERSUM" zeigt die vom 28. August bis 19. Oktober 2008 in Leipzig präsentierte Ausstellung "Harmonie der Kontraste" verschiedene Kunstwerke international hochkarätiger Künstler, die sich in ihren Arbeiten allesamt an einem Thema orientiert haben: "ICHBINICH - EGOUNIVERSUM".

Die Werke interpretieren faszinierend Fragen wie "wo komme ich her und wo ist mein Platz in der endlosen Kette des Daseins?" und beschäftigen sich allesamt mit dem ICH.

Den Impuls, sich mit dem ICH künstlerisch auseinander zu setzen, bekam der Leipziger Initiator und Künstler Günther Rothe im Jahre 2003 bei einem Besuch im Frankfurter Naturmuseum und Forschungsinstitut Senckenberg. Professor Dr. Friedemann Schrenk, Leiter der Abteilung für Paläoanthropologie, machte ihn dort mit einem seiner Prestigeobjekte bekannt: eine in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts auf Java gefundene Schädeldecke (Sangiran II) eines Vor-Menschen, eines so genannten Hominiden.

Rothe, beim Anblick des rund 1,2 Millionen Jahre alten Relikts ? man könnte die Schädeldecke als Wiege der Menschheit bezeichnen - in tiefster Seele berührt, hatte sofort die spontane Idee für die Umsetzung eines Kunstprojektes. Als Künstler schwebte ihm eine prägnante, Geist und Sinne überwältigende visuelle Inszenierung vor. In ihrem Zentrum: die Millionen Jahre alte Schädelkalotte, umgeben von Werken ausgewählter zeitgenössischer, internationaler Künstler.

Intuitiv begriff Rothe den Ur-Menschen, dem der Schädel gehörte, als fühlendes und denkendes Individuum, als ICH. Und weil jedes ICH in den Augen des Künstlers ein Universum darstellt, nannte er seinen ersten Konzeptentwurf für das Projekt "Das ICH-Universum". Im Verlauf der Internationalisierung des Projekts wandelte sich dieser Arbeitstitel zum lateinischen Wortbild "EGOUNIVERSUM", dessen durch Fettdruck hervorgehobenen Bestandteile auf deutsch "ich bin" oder auch "ich bin ich" bedeuten.

Die Formel "ICHBINICH - EGOUNIVERSUM" wurde zum Titel-Signet einer visuellen Inszenierung, die als global vernetzte Ausstellung im Rahmen einer Welttournee mit wechselnden Teilnehmern in 23 Metropolen, darunter Rom, Paris, New York und London, Station machen wird. Künstler aus verschiedenen Ländern haben sich mit der Thematik beschäftigt und werden hierzu ihre Werke präsentieren.

Der im Juli 2007 in den "Potsdamer Platz Arkaden" in Berlin erfolgte Auftakt übertraf alle Erwartungen. 20.000 zusätzliche Besucher täglich sahen sich die Schau

Günther Rothe

Er lebte bereits zu DDR-Zeiten "zwischen den Welten", war der jüngste Orchesterleiter einer auch über die Grenzen bekannten Big Band und gründete Anfang der achtziger Jahre seine Showband, mit der er auch außerhalb des eisernen Vorhangs gastierte: Günther Rothe aus Leipzig. Er studierte in seiner sächsischen Heimatstadt zunächst Musik, fühlte sich aber damals schon besonders zur bildenden Kunst hingezogen. Ende der achtziger Jahre wandte er sich dann endgültig der Malerei zu.

Sein Mentor und Lehrer war in dieser Zeit Professor Heinz Wagner, dessen erste Worte waren: ?Ich kann Dir das Malen beibringen, aber die Bilder musst Du alleine machen". Heute gehört Rothe zu den exponierten Leipziger Künstlern, obwohl er der "Leipziger Schule" nicht zuzuordnen ist. Seine Malerei umgeht sowohl den philosophischen Anspruch wie den von der Gegenständlichkeit geprägten erzählenden Charakter dieser Kunstrichtung. "Malen und Musik liegen dicht beieinander - beides besteht aus lauten und leisen Tönen" so Rothe, dessen Bilder genau diese "lauten" und "leisen" Töne in sich vereinen. Für ihn zählt nicht das ?was?, sondern ?wie? gemalt wird, denn ?es gibt keine hässliche Farbe, nur die daneben passt nicht?.

Die Interpretationen seiner Malereien beruhen auf einer ungewöhnlichen Technik, die unverwechselbares Charisma erreichen. Rothes Bilder verinnerlichen eine Liason von Gegenständlichkeit und Abstraktion und erzielen damit eine suggestive Inspiration beim Betrachter. Seine bemerkenswerten Kompositionen enthalten einen Rest von Landschaftssilhouette, erweitern sich aber über ihre atmosphärische Dichte von Seelandschaften zu Seelenlandschaften.

Im Zwischenbereich von Abbild und Abstraktion entdeckt der Betrachter den Künstler zunächst als feinsinnigen Naturbeobachter. "Ich versuche, die Bilder in Komposition und Farbe so darzustellen, dass der Betrachter die Chance hat, sich einzufühlen", so Rothe über seine Werke, die durch die kleine Produktion für Kunstliebhaber mit langen Wartezeiten verbunden sind. Bewertungen oder Maßstäbe legt er in der Kunst nicht an, für ihn zählt nur die Einschätzung und das individuelle Erlebnis des jeweiligen Betrachters.

Diese Sichtweise spiegelt sich auch in Rothes aktuellem Projekt "ICHBINICH - EGOUNIVERSUM? wider. Seit er 2003 im Naturmuseum und Forschungsinstitut Senckenberg Prof. Dr. Schrenk und der rund 1,2 Millionen Jahre alten Schädelkalotte begegnete, die in den dreißiger Jahren auf Java gefunden wurde, hatte er spontan die Idee, für ein weltumspannendes Kunstprojekt. Unter dem Titelsignet ?ICHBINICH - EGOUNIVERSUM? setzen sich Künstler aus aller Welt zu diesem Thema mit den ihnen eigenen künstlerischen Interpretationen auseinander. Die Philosophie des Ichs geht hervor aus dem visuellen Mittelpunkt des Projektes: dem Abguss der Millionen Jahre alten Schädelkalotte.

Um in verschiedenen internationalen Metropolen ? geplant sind derzeit 23 Weltstädte ? Station machen zu können, konzipiert Rothe eine temporäre Ausstellungsplattform in Form eines Würfels, dessen Inneres die Schau auf mehreren Etagen tragen wird. Mit den in "Harmonie der Kontraste" ab dem 28. August 2008 in Leipzig gezeigten unterschiedlichen Kunstwerken präsentieren sich die involvierten Künstler mit vielfältigen Ausdrucksformen und Betrachtungsweisen. Diese sind damit gleichzeitig integriert in das Projekt ICHBINICH ? EGOUNIVERSUM.

www.harmonie-der-kontraste.de

Published in: Kultur, Leipzig

» Erstaunliche Geschlossenheit

By Dialog at 7:32 PM

Im politischen Arsenal des Kreml zählt das einfache "Teile-und-herrsche"-Prinzip seit jeher zu den effektivsten Waf fen - insbesondere was die Eu ropäische Union betrifft. Geht's darum, einen gemeinsamen Kurs in der Außenpolitik zu fin den, erweist sich der mittler weile auf 27 Mitglieder ange wachsene Klub regelmäßig als harmlose Truppe, die krampf haft den Gleichschritt sucht. Die Brüsseler Malaise ist für ge wöhnlich Moskaus große Stär ke. Der EU-Sondergipfel zur gefährlich schwelenden Kaukasus-Krise hat nun erfreulicherweise gezeigt, dass es auch anders geht.

Published in: Europa
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