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Sonntag, September 16, 2007
» Demo für Frauenversklavung
By Norman at 2:03 PM
In einem bemerkenswerten Beitrag aug seinem Blog resümiert Jost
Kaiser auf seinem Blog bei Vanity Fair das vergangene Wochenende.
Dieser Einschätzung ist nichts hinzuzufügen.
Ein
desaströses politisches Wochenende
Samstag ist der Tag, an dem man sinnvolle Dinge tun kann. Man
verschläft einfach den Nachmittag. Man hört die Bundesliga-Konferenz
im Radio. Man stürmt ein neues Berliner Einkaufszentrum bis die
Polizei kommen muss und kauft sich dort "Black Hawk Down" für vier
Euro. Das Leben hat so viele tolle Möglichkeiten.
Andere
haben anderes vor am Samstagnachmittag. Zum Beispiel dafür zu
demonstrieren, dass Mädchen in Afghanistan nicht mehr in die Schule
gehen dürfen. Oder dass endlich wieder Hinrichtungen im
Fussballstadion von Kabul stattfinden können. Oder dass dekadenter
Indien-Pop, ja dass überhaupt alle Musik in Afghanistan verboten wird.
Die
Demonstration "Frieden für Afghanistan ? Bundeswehr raus" trat für all
das ein. Die Teilnehmer ? eine gespenstische Ansammlung von DKP und
Linke-Leuten und ihre üblichen Hilfstruppen aus GEW-Lehrern,
ATTAC-Studenten, verwirrten Gymnasiasten mit Wursthaaren auf dem Kopf,
Chavez- und Castro-Fans, hysterischen protestantischen Omas und
SED-Nostalgikern ? würden das so natürlich nicht sagen. Aber sie
meinen es so.
Der Slogan "Frieden für Afghanistan ? Bundeswehr
raus" beweist zudem, dass diese Leute nicht einen geraden Gedanken
fassen können.Hier
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