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Donnerstag, November 29, 2007
» Neues aus Caracas
By Norman at 6:09 PM
Kurz bevor sich Chávez als ewiger Herrscher installiert, führt der Diktator eine neue Zeitrechnung ein. Der Kölner Express fragt zu Recht: Ticken die noch richtig?! Chávez begründete seine Entscheidung unter anderem damit, dass die Vereinigten Staaten der Welt die Einteilung in Zeitzonen zu vollen Stunden auferlegt hätten. Neben allem anderen Unsinn ist auch das falsch: Ein weltweites Zeitzonensystem wurde zuerst 1879 vom kanadischen Eisenbahningenieur Sir Sandford Fleming (1827?1915) als Eisenbahnzeit vorgeschlagen. Dies führte nach einigen vorbereitenden internationalen Konferenzen auf der Internationalen Meridiankonferenz im Oktober 1884 in Washington, D. C. dazu, dass die Erde zunächst in 24 Stundenzonen von je 15 Längengraden aufgeteilt wurde. Die Differenz zwischen jeder Zone betrug damit 60 Minuten oder eine Stunde und somit 23 Stunden maximal zu der jeweils rückwärts gesehenen, ersten Zeitzone. Auf dieser Konferenz einigte man sich auf den 1883 zur Berechnung der Weltzeit festgesetzten Greenwich-Meridian als Nullmeridian.
Auch in Deutschland kann sich Chávez auf Getreue verlassen:
Die deutsche Linke nimmt sich Chávez als Vorbild
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