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Mittwoch, Juli 16, 2008

» Unterschied zwischen Humanität und Barbarei

By Norman at 7:37 PM

Bemerkenswert nüchtern kommentiert Malte Lehming den "Gefangenenaustausch" in Nahost im Berliner Tagesspiegel:

... Kein Wunder, dass die Hisbollah den Deal als glatten Sieg feiert. Wer in erster Linie in den Maßstäben orientalischer Basarmentalität denkt, kann eben nicht anders. Und wiegen die Jubelschreie der Islamisten nicht tatsächlich schwerer als die Tränen der Israelis? Nein, denn Israel hat heute einmal mehr den Unterschied zwischen Humanität und Barbarei demonstriert. Hier eine Gesellschaft, die bis an die Grenze des Erträglichen und Zumutbaren für jedes ihrer Glieder kämpft. Die zwei Leichname ihrer eigenen Bürger sind ihr wichtiger als Sühne und Gewaltprävention. Darin ist eine Botschaft nach Innen enthalten: Keiner von euch wird jemals im Stich gelassen, ob tot oder lebendig. Der Staat ist für euch da - und nicht nur ihr für ihn. Selbst das Prinzip, sich nicht erpressen zu lassen, wird dieser Maxime untergeordnet. Kein Terroranschlag hat mehr Wucht, als einem diese grandiose Ethik an Respekt abverlangt....

Streng und gerecht wird der Unterschied zwischen Zivilisation und Barabarei auf SoE von Claudio Casula herausgearbeitet:

... Bei allem Mitgefühl für die Hinterbliebenen von Eldad Regev und Ehud Goldwasser ? eines steht fest: Dieser Deal ist für Israel verheerend. Er wird Hisbollah und Hamas nur zu weiteren Geiselnahmen ermuntern und ihnen auch in Zukunft erlauben, die Verschleppten wann und wie es ihnen beliebt zu ermorden, schließlich zahlt Israel selbst für tote Soldaten einen hohen Preis.

Jedem muss klar sein, was der "Gefangenenaustausch" mit der Hisbollah für Gilad Shalit bedeutet.

So etwas wie Mitgefühl ist einer Gesellschaft, die den Tod mehr liebt als das Leben und ihre schmutzigen Kriege mit Vorsatz auf dem Rücken der eigenen Leute austrägt, natürlich fremd. Neben der Gewissheit der Familien Regev und Goldwasser über das Schicksal ihrer Söhne ist die eindrucksvolle Bestätigung der Niederträchtigkeit ihrer islamistischen Feinde das einzig Positive, was sich über den "Gefangenenaustausch", der keiner ist, sagen lässt.

Was lernen wir also aus diesem faulen Handel? Dass Israel gut daran täte, bei nächster sich bietender Gelegenheit die heute hämisch grinsende Fratze Nasrallahs in den Staub zu drücken ? und die seiner Horden gleich mit. Und in Gaza genauso verfahren muss, wenn Gilad Shalit etwas zustößt: den Augiasstall komplett ausmisten. In einer zivilisierten Welt ist für Barbaren wie Hisbollah und Hamas kein Platz. Eine Welt ohne Islamismus ? das wär´doch was.

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