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Donnerstag, Januar 15, 2009
» 17. Januar + 13 Uhr + Duisburger Dellplatz
By Dialog at 7:46 PM
Ort: Duisburger Dellplatz
Datum: Sa, den 17. Januar, 13.00 Uhr
Motto: "Gegen antisemitische Hetze - wir stehen zu Israel!"
Unterstützer: Israelsolidarische Studenten im Ruhrgebiet, Antifa m.A.U.S, Bündnis gegen Antisemitismus Uni Duisburg/Essen, Freunde Israels NRW, Georg-Weerth-Gesellschaft e.V., Gruppe IKIS, gegen-islamisierung.info, Israelsolidarische Studenten im Ruhrgebiet,
LAK Shalom NRW, Verein für Aufklärung und Freiheit e.V.
Offizielle Homepage der Organisatoren.
Aufruf
Schlägt man dieser Tage die Zeitung auf, gibt es nur ein Thema: Den Krieg in Gaza. Natürlich herrschen überall auf der Welt Kriege und Not ? aber wir wissen nichts davon. Es gibt keine Nachrichten über den Genozid in Darfur, kaum Berichterstattung über den Bürgerkrieg in Somalia. Aber über eines spricht ganz Europa: Die angeblichen Verbrechen Israels. Auch wenn es in den Artikeln weniger um Kriegsberichterstattung zu gehen scheint, als vielmehr um medienwirksame Bilder von zivilen - oder vermeintlich zivilen - Opfern.
Legitime Kritik an Israel schlägt laut EU-Definition dann in Antisemitismus um, wenn die ?drei D's? auftauchen. Meint: Wenn die Kritik den Staat der Shoah-Überlebenden delegitimiert, dämonisiert oder wenn bei der Kritik an Israel eine doppelte Moral an den Tag gelegt wird. Alle drei D's scheinen sich dieser Tage zu häufen ? beim Gespräch am Kiosk, im Internet, in Zeitungen und im Fernsehen.
Der Vatikan spricht von Gaza als ?einem großen KZ?, Accosiated Press verkündet: ?Gaza-Kriese schürt Antisemitismus in Europa?. Die Juden sind also einmal mehr die Schuldigen. Einspruch kommt ? ungehört ? ausgerechnet von Palästinenserpräsident Abbas. Er hat messerscharf erkannt, wer Schuld hat am Blutvergießen in Gaza: die Hamas. Hierzulande aber ist die überwiegende Mehrheit der Meinung: Israel führt einen Angriffskrieg, begeht gar Kriegsverbrechen, kurz: Hätte sich nicht verteidigen dürfen gegen den andauernden Raketenbeschuss seiner Bürger. Ein Staat, der seine Einwohner schützt ? scheinbar keine Selbstverständlichkeit, wenn es um den jüdischen Staat geht.
Zehntausende sind hierzulande am vergangenen Wochenende auf die Straße gegangen, haben die Ereignisse im Gazastreifen einen "Holocaust" genannt, gegen ?den Kindermörder Israel" und die angebliche Besatzung Palästinas demonstriert. Eine Besatzung, die es seit dem bedingungslosen Abzug der Israelis aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 nicht mehr gibt. Frieden sollte der Abzug bringen, doch tausende Raketen auf Israel waren das Ergebnis. Frieden ist aber auch nicht das, was die Hamas und ihre deutschen Fans anstreben ? genauso wenig, wie sie eine Zweistaatenlösung wollen. ?Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod? ist der Schlachtruf der Islamisten, und der Tod möglichst vieler Israelis ist ihr Ziel.
Wie viele Palästinenser dabei zu Märtyrern werden, ist der Hamas egal. Sie schießt ihre Raketen bewusst aus Wohngebieten ab, lagert Waffen in Schulen. Ein Umstand, den deutsche Reporter gerne bei ihrer Berichterstattung vergessen, auch wenn sie ihn genau kennen. Dafür vergessen sie niemals, die todbringenden Raketen der Hamas als "selbstgebaut" zu verharmlosen, die Terroristen selbst werden zu "Widerstandskämpfern".
Freunde Israels sind dieser Tage rar gesät. Zu erdrückend ist die Allianz aus Antizionisten und wohlfeilen Friedensfreunden, die gegen Israel ihre Stimme erheben, zu Darfur aber weiter schweigen. Gerade in diesen Zeiten braucht das demokratische Israel unsere Solidarität. Wir stehen zu Israel. Für das Recht auf Selbstverteidigung, gegen den antisemitischen Terror der Hamas. Wir fordern eine klare Haltung der deutschen Politik, die Isolierung der Hamas und harte Sanktionen gegen das Mullah-Regime im Iran, welches die Hamas finanziert.
Kundgebung: Wir stehen zu Israel ? jetzt mehr denn je!
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