Category Antisemitismus
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Dienstag, Juni 08, 2010

» Unter Freunden

By Norman at 4:40 PM

Ahmadinedschad hetzt in Istanbul gegen Israel

Irans Präsident hat Israel beispielloser Verbrechen beschuldigt und den Untergang des Landes prophezeit. Die Zuhörer sollen begeistert gewesen sein.

Montag, Mai 31, 2010

» Narrenschiffe

By Dialog at 11:03 PM

Man muß Horst Köhler fast ein wenig dankbar sein, dass er der Hamas und deren Verbündeten fast die Show gemaust hat. Wie immer; die DDR feiert einen Sieg.

Lizas Welt bringt es dankenswerterweise auf in Kürze auf den Punkt.

Dienstag, April 27, 2010

» Kundgebung gegen die Hofierung und Legitimierung Attars

By Dialog at 12:05 PM

V. Kundgebung gegen iranischen Botschafter in Berlin Am 5. Mai ist eine Diskussionsveranstaltung der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft mit dem Botschafter des iranischen Regimes, Alireza Sheikh Attar, dem Grünen Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour und dem Journalisten Werner Sonne im ARD-Hauptstadtstudio geplant. Kundgebung gegen die Hofierung und Legitimierung Attars Mittwoch, 5. Mai 2010, 18:00 ARD-Hauptstadtstudio, Wilhelmstraße 67a Weitere Informationen: http://de.stopthebomb.net/start/deutschland/attar.html Kundgebung gegen iranischen Botschafter in Berlin

Am 5. Mai ist eine Diskussionsveranstaltung der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft mit dem Botschafter des iranischen Regimes, Alireza Sheikh Attar, dem Grünen Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour und dem Journalisten Werner Sonne im ARD-Hauptstadtstudio geplant.

Kundgebung gegen die Hofierung und Legitimierung Attars

Mittwoch, 5. Mai 2010, 18:00

ARD-Hauptstadtstudio, Wilhelmstraße 67a, Berlin

Weitere Informationen: http://de.stopthebomb.net/start/deutschland/attar.html

Donnerstag, April 01, 2010

By Norman at 8:36 AM

Die Antifa ist in einem erbärmlichen Zustand, schreibt Mario Möller in einem DISKO für dieJungle World. Während sich einige bereits in der Volksfront gegen Nazis unersetzbar wähnen, fürchten andere um ihr Auskommen.

Montag, März 15, 2010

» Rinks und Lechts

By Dialog at 1:50 PM

Extremisten aller Länder sind längst im Wesentlichen einig, wie die linksfaschistische "Rote Fahne" berichtet:

 

Published in: Antisemitismus, Ideologien

Freitag, Februar 05, 2010

» Die Linke und NPD in Eintracht

By Dialog at 4:45 PM

Links- und Rechtsradikale haben sicht nur häufig die gleichen Auffassungen, sondern sind sich traditonell auch in der Pflege ihres antisemitischen Erbes einig. Jetzt bekommt Sahra (keine Angst, sie heißt nur so) Wagenknecht Unterstützung von alten und neuen Freunden aus der NPD.

Donnerstag, Januar 21, 2010

» Ooops!

By Dialog at 10:46 AM

Sind Muslime in Deutschland judenfeindlich?

Der Vorsitzende der deutschen Grünen, Cem Özdemir, hat erklärt, dass es in Grossstädten mit hohem muslimischem Bevölkerungsanteil akute antisemitische Tendenzen gebe.

Published in: Antisemitismus, Islamismus

Dienstag, Januar 05, 2010

By Dialog at 4:12 PM

Zum wirren Beitrag "Ethnische Geiselhaft. Wie soll sich Israel definieren?" von Tony Judt in der Süddeutsche Zeitung, Nr. 287, Samstag/Sonntag, 12./13. Dezember 2009, Seite 15 stellt die deutsche Sektion derScholars for Peace in the Middle East (SPME) klar:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrer letzten Wochenendausgabe haben Sie dem bekannten, englischen Israelkritiker Tony Judt durch einen langen Artikel eine Plattform für die Verbreitung seiner provokanten, und in dieser neuen Form unserer Ansicht nach eindeutig antisemitischen und somit unerträglichen Thesen gegeben. Dieser Artikel erschien unkommentiert und wurde durch Hervorhebungen, wie die Überschrift „Juden in Europa und in den USA sollten sich von Israel distanzieren“ und die Nennung des Herrn Judt als „Historiker und Leiter des Remarque-Institutes der New-York University“ noch bestätigend redaktionell hervorgehoben.

Der Vorstand der deutschen Sektion der internationalen Wissenschaftlervereinigung Scholars for Peace in the Middle East (SPME), der weltweit über 20 Tausend Mitglieder angehören, protestiert aufs Schärfste gegen diesen Artikel in Ihrer großen, überregionalen Zeitung.

Einseitig formulierte Kritik an der Politik Israels sind wir leider in Ihrer Zeitung gewohnt, dieser Artikel, der als Kernaussage die Existenz des jüdische Volkes in Zweifel stellt, und somit indirekt auch die Berechtigung des Stattes Israel anzweifelt, geht jedoch einen großen, schlimmen Schritt weiter. Der Artikel ist angefüllt von unhistorischen, einseitigen und gar altbewährten antisemitischen Redefiguren, die sich in dieser kurzen Stellungnahme nicht alle auflisten lassen. Wir können uns nicht erklären, wie ein derartiger Inhalt an Ihrer redaktionellen Auswahl vorbei an ein großes Leserpublikum gelangen konnte und stellen hier einige Inhalte von Herrn Judt noch einmal kurz zusammen, da wir davon ausgehen, dass sie seitens Ihrer Redaktion nicht gelesen worden sind. Die Tatsache, dass Herr Judt selbst jüdischer Abstammung ist, gibt ihm übrigens keinesfalls einen Freibrief, überzogene Israelkritik und antisemitische Thesen, gerade in einer deutschen Zeitung zu veröffentlichen, ganz im Gegenteil hat ein deutsches Gericht kürzlich festgestellt, dass es sehr wohl jüdischen Antisemitismus gibt.

Kern dieses Artikels, den bereits Historiker von SPME ausführlich analysiert und widerlegt haben, ist der, dass Herr Judt die Existenz des jüdischen Volkes schlichtweg leugnet. Er verlangt in seinem Artikel zu glauben, dass das Judentum eine »herbeigedichtete Gemeinschaft unter vielen« ist, die sich ihre »Selbstdefinitionen in Reaktion auf ihre Verfolger entwickelt« hat. Später sagt er noch: »Wenn wir uns darauf einigen können, dass es das ›Jüdische‹ nicht gibt ...« Da es nach Herrn Judt „das Judentum“ also gar nicht gibt, kommt er in diesem Artikel auch sehr schnell wieder zu dem Thema, mit dem er schon hinlänglich (negativ) bekannt geworden ist, der Beschreibung einer weltweiten »Israel-Lobby«. Auch hier bedient er klar antisemitische Stereotypen einer weltweiten Verschwörung, die ansonsten nur in rechtsradikalen Kreisen verbreitet sind.

Die fortbestehende Existenz des jüdischen Volkes, die historisch, aber inzwischen auch z.B. durch die moderne Molekularbiologie eindeutig belegt ist, zweifelt er schließlich durch das Einstreuen der Begriffe „Mischehen, Bekehrungen und Assimilationen“ an. Er schreibt »Der Ethno-Mythos einer direkten jüdischen Abstammungslinie war für die Legitimität des jüdischen Staates und somit für die institutionalisierte Vorzugsbehandlung der Juden gegenüber den Nicht-Juden essentiell.« Unserer Ansicht nach ist die Verleugnung und bewusste Verdrehung historischer Tatsachen nicht nur grob unwissenschaftlich, sondern für das Existenzrecht Israels und mögliche Lösungen im Nahen Osten fatal und infam.

Ein Beharren auf der Berechtigung der Existenz des jüdischen Staates in Israel geißelt er hingegen als »selbstgefälliges Überlegenheitsdenken« der Juden. Derartige Begrifflichkeiten sind uns in „umgekehrter Art“ nur aus finsterer rechtsextremer Argumentationsweise bekannt und Herr Judt macht hiermit die Juden wieder selbst für den Antisemitismus verantwortlich, eine ebenfalls leider wohl bekannte Rhetorik von Antisemiten. In dieselbe Richtung geht auch die Passage, »dass Antisemiten im Fernsehen sehen, wie Israel im Gazastreifen Palästinenser bombardiert… «: Natürlich, wie so oft in den deutschen Medien, fehlt jedes Wort zu den Tausenden Raketen, die aus Gaza auf Israel seit dem Rückzug abgeschossen wurden, und die Grausamkeiten eines Krieges werden hier als „Rechtfertigung“ für den Antisemitismus angeführt. Die Juden sind somit also wieder selbst schuld am weltweiten Antisemitismus.

Nur folgerichtig in der Argumentation von Herrn Judt kommt er jetzt auch auf den iranischen Präsidenten Ahmadinedjad zu sprechen und gibt ihm eine Recht­fertigung für dessen Leugnung des Holocaust. Herr Judt schreibt »Der iranische Präsident Ahmadinedjad macht sich einen Spaß daraus, den Holocaust zu leugnen und stellt so die israelische Propaganda auf den Kopf. Wenn Israels beste Verteidigung Auschwitz ist, dann braucht man nur noch zu sagen, es habe den Holocaust nie gegeben… «. Aus unserer Sicht ist Herr Ahmadinedjad nicht nur als Holocaustleugner, sondern besonders auch als Politiker, der Israels Existenzrecht anzweifelt und eindeutig momentan ein Atomwaffenprogramm aufbaut, einer der gefährlichsten Politiker weltweit. Gerade momentan, in der er der Welt mitteilte, dass er 10 weitere Aufbereitungsanlagen baut, die natürlich nicht für eine zivile Nutzung vorgesehen oder erforderlich sind, ist es unerträglich, hier in Ihrer Zeitung auch noch Rechtfertigungen für die antisemitischen Parolen dieser Person zu lesen. Gerade Deutschland hat eine große Verantwortung, die Gefahr, die durch Herrn Ahmadinedjad für Israel besteht hervorzuheben (und ihr z.B. durch eine Reduktion der florierenden deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen zu begegnen), und nicht durch die Veröffentlichung derartiger Artikel seine Ansichten noch zu rechtfertigen.

Herr Judt schlägt auch vor, dass Israel doch in Kanada hätte gegründet werden sollen, und er weiß natürlich, dass Ahmadinedschad kürzlich einen ganz ähnlichen Vorschlag mit Kanada oder Alaska gemacht hat. Herr Judt liefert hier also den „historisierenden“ Unterbau für Ahmadinedjad Ansichten, dies in einer deutschen großen Zeitung zu lesen, ist schwer erträglich.

Völlig unerträglich sind dann die „Visionen“ des Herrn Judt, dass es in Israel und Palästina bald „ethnische Säuberungen (natürlich durch die Israelis) geben wird (da der jüdische Staat anders nicht zu erhalten sei), und die Aufforderung an die europäischen und amerikanischen Juden, »sich von Israel zu distanzieren«. Dies erinnert uns leider an die akademischen Boykottaufrufe gegen Israel, die zur Gründung von SPME führten, und die wir aufs Schärfste verurteilen. Herr Judt möchte also einen globalen Boykott Israels, besonders durch „die internationalen Juden“ (die es nach seiner historischen Sicht ja ohnehin gar nicht gibt - dies ist dann wahrscheinlich die „Israel-Lobby“, s.o.) und zieht als „Erfolgsmodell“ einen angeblichen Erfolg beim Irlandkonflikt durch einen ähnlichen Boykottaufruf heran, der absurd erscheint. Besonders an die USA, dem Land in dem Herr Judt momentan lehrt, wendet er sich: »Washington solle erkennen, wie sinnlos es ist, die US-Außenpolitik und das eigene Prestige an den Wahn eines kleinen nahöstlichen Ethnostaates zu binden«. Herr Judt weiß genau, dass Israel von den umliegenden Nationen seit der Staatsgründung permanent mit Vernichtungskriegen überzogen wurde, und dass seine Feinde keinesfalls sein Existenzrecht anerkennen werden (wie gerade wieder offiziell von Hamas und anderen bekundet). Er weiß somit auch, dass es daher momentan noch von einem starken militärischen Partner wie den USA abhängig ist. Daher kann und muss man diesen Aufruf, diesen „kleinen nahöstlichen Ethnostaat“ fallen zu lassen, nur mit dem bewussten Hinnehmen einer Vernichtung Israels gleich setzen, was in dieser Form wirklich ungeheuerlich ist.

Zusammengefasst protestieren wir gegen diesen aggressiven antiisraelisch-antijüdischen Artikel, der ohne Kommentar in ihrer Zeitung - übrigens ausgerechnet zum jüdischen Chanukka-Fest und vor den Toren des »Festes der Liebe« veröffentlicht wurde. Dass man hier den Juden weltweit ihr eigenes jahrtausendealtes Selbstbewusstsein bestreitet und sie gar schuldig für die Angriffe der Antisemiten sein lässt, hat eine Qualität, die nicht mehr nur antiisraelisch, sondern eindeutig antisemitisch ist. Dass schließlich auch noch der Schulterschluss mit einem der gefährlichsten Politiker der Welt, unter dem momentan besonders auch das eigene iranische Volk leidet, hergestellt wird, ist infam und eine Schande für die »Süddeutsche Zeitung«, wogegen wir mit aller Macht protestieren.

In Erwartung einer Erklärung verbleiben wir mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand von SPME-Germany e.V.

Donnerstag, November 19, 2009

» Hoppla

By Dialog at 2:01 PM

Gewalttätige Demonstranten verhinderten in Hamburg die Vorführung eines Films über Israel - und sollen die Kinobesucher als "Judenschweine" beschimpft haben. Jetzt hat sich der Regisseur Claude Lanzmann erstmals dazu geäußert: Ein derartiger Skandal sei weltweit einmalig.

Published in: Antisemitismus, Ideologien, Israel

Samstag, September 26, 2009

» Gideon Böss: Macht den Laden zu!

By Dialog at 10:11 AM

Es ist kein Skandal, wenn Ahamdinedschad seine UNO-Redezeit nutzt, um den Holocaust zu leugnen. Wo ist da der Skandal? Hauptsächlich ist es doch Aufgabe dieser Organisation, Israel zu verurteilen, die einzige Demokratie im Nahen Osten. Wobei man den UNO-Mitgliedern keine Demokratiefeindlichkeit unterstellen sollte. Sie nehmen es dem jüdischen Staat nicht übel, dass er demokratisch ist. Nein, sie nehmen es dem jüdischen Staat nur übel, dass er jüdisch ist. Darum geht es und im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten versucht die UNO alles, um diesen Staat zu delegitimieren und zu dämonisieren. Wäre es Gesetzt, was in diesem Haus beschlossen wird, es würde Israel längst nicht mehr geben.

Freitag, August 21, 2009

» Kazem Moussavi: Sehr geehrter Herr Cem Özdemir?

By Dialog at 5:05 PM

... ich schreibe diesen offenen Brief an Sie, um gegen die Iran-Politik der Grünen Partei Deutschlands zu protestieren. Da die Green Party of Iran besonders betroffen davon ist, bitte ich Sie um eine Stellungsnahme.

Ich war freundlicherweise im August von den Jungen Grünen in Aachen, Münster, Dortmund und Köln eingeladen, um in der aktuellen politischen Situation über das Thema Iran - Analyse einer Diktatur und grüner Strategien - zu diskutieren (siehe Flyer im Anhang). Meine Absicht war, für die Solidarität der Freiheitsbewegung im Iran zu werben, da meine iranischen Landsleute diese gegenwärtig in besonderem Masse notwendig haben.

Ich habe leider mit großem Bedauern erfahren, dass Frau Claudia Roth über ihren Büroleiter Ali Mahdjoubi und durch die Europa-AG der Partei, die Grüne Partei Iran in Deutschland, bzw. meine eigene Person diffamiert und von geplanten Veranstaltungen in NRW im August ausladen lässt, bzw. die Veranstalter zur Absage treibt. Was auf diese Weise durch die Grüne Partei Deutschland betrieben wird, ist die bewusste Spaltung der iranischen Opposition und das Ausliefern von Regimegegnern als ?Regime- und Deutschlandfeinde? an die Geheimdienste.

Behauptet wird:

1. Ich sei ein Volksmujahedin.

2. Ich sei Antideutsch.

3. Die Green Party of Iran sei keine offizielle Partei, da sie nicht Mitglied der Global Greens ist.

4. Vor einer Zusammenarbeit mit Kazem Moussavi sei zu warnen, da eine entsprechende Veranstaltung ein Imageschaden für die Grünen Deutschlands bedeute.

Interessanterweise verbreiteten auch die iranischen Nachrichtenagenturen Farsnews, IRNA und die Webseite des iranischen Geheimdienstes IRANDIDBAN wiederholt ähnliche Behauptungen wie die von Claudia Roth/Ali Mahjoubi: Kazem Moussavi und die Green Party of Iran gehörten einerseits den iranischen oppositionellen Volksmudjahedin an, seien andererseits vom Mossad und von proisraelischen Gruppierungen in Deutschland gesteuert.

Mit solchen Verlautbarungen will das Regime ernsthafte Oppositionelle im Exil einschüchtern. Es versucht, die Aufmerksamkeit der Parteien und der Öffentlichkeit von Oppositionsgruppen, welche für eine Abschaffung des Regimes sind, abzulenken. Diese Politik soll dafür sorgen, dass Deutschland und Europa mit dem Regime in Teheran weiterhin politisch verhandeln und Wirtschaftsbeziehungen pflegen.

Die Green Party of Iran bewertet die Verleumdungs-Politik der Grünen Partei Deutschlands als ein äußerst gefährliches Vorgehen, das zurückzuweisen und zu verurteilen ist.

Die Green Party of Iran vertritt eine neue Position unter iranischen Oppositionellen, die auch mit der der Volksmudjahedin gegenüber dem iranischen Regime nicht gleich gesetzt werden darf.

Die Green Party of Iran (Persian: ??? ?????? ?????, Hezb-e-sabz Hayeh Iran) ist vor 10 Jahren im Exil gegründet worden. Diese zeichnet sich nicht nur durch einen (für Iran einmaligen) Bezug auf ökologische Themen aus, sondern vor allem durch ihre ausdrückliche Kritik der gegenwärtigen iranischen Verhältnisse und durch ihre eindeutige Stellungnahme gegen Antisemitismus und Antizionismus. Diese Auffassungen stehen im Zentrum unserer Politik und diese sind für ein demokratisches und säkulares Staatssystem zur nachhaltigen Entwicklung Irans und dessen Menschen unabdingbar.

Wir vertreten die Meinung, dass in der Ideologie und in den bisherigen politischen Handlungen des Mullah-Regimes Antisemitismus, Menschenrechtsverletzungen und die kriegerische Expansion nach außen eine untrennbare Einheit bilden. Mit dem Besitz von Atombomben will das totalitäre System sein Fortbestehen im Iran gewährleisten.

Die Atombombe in den Händen der Mullahs würde jedoch die Existenz der iranischen Bevölkerung und Israels bedrohen. Darüber hinaus können die atomar bewaffneten Mullahs zum Auslöser eines Dritten ? nuklearen - Weltkriegs werden, also die Stabilität und den Frieden in der ganzen Welt gefährden.

Wir, die Green Party of Iran sind der Meinung, dass die Appeasementpolitik mit dem Regime innerhalb des religiösen und nicht reformierbaren Systems wie ein Katalysator funktioniert: Es verschafft dem Regime die Möglichkeit, dessen ideologische Doktrin der Islamisierung nach Innen und Außen voranzubringen. Im Interesse von Menschenrechten, Umwelt/Ökologie und Frieden fordern wir deshalb:

Stop the Bomb ? Stop the Appeasement!

Die Green Party of Iran unterstützt in diesem Sinne die Forderungen der Stop the Bomb-Koalition an die deutsche Politik und Wirtschaft.

Die Atombombe und die Beschwichtigungspolitik/Wirtschaftsbeziehungen mit dem Regime sind wie zwei Seiten ein und derselben Medaille, die wesentlich zur Machtergreifung von Ahmadinejad und der Pasdaran beigetragen haben. Diese sind auch die beiden einzigen Chancen für das Regime, trotz der Aufstände im Iran seine Zukunft zu retten.

Es ist kein Geheimnis, dass die GRÜNEN Deutschlands unter und nach Joschka Fischer rigide Appeasementpolitik gegenüber dem Iran praktizierten bzw. praktizieren und dass ihre Vertreter von den Aufständen im Juni vollkommen überrascht waren. Die DemonstrantInnen und Demonstranten rufen momentan landesweit nach Freiheit und ?Nieder mit dem islamischen Regime?. Die Grüne Partei Deutschlands fordert nur Appelle an das iranische Regime wegen der brutalen Menschenrechtsverletzungen. Appelle haben aber keinerlei Konsequenzen. Den Menschen im Iran kann so nicht geholfen werden. Das fällt sogar noch hinter die Forderungen der Bundesregierung zurück.

Claudia Roth unterstützt ausschließlich die ?GRÜN? gelabelte pro Mousawi Opposition und diffamiert andere Oppositionsgruppen, die für einen Wechsel des Systems sind. Es wird von der Grünen Partei Deutschlands der grüne Schal Mousawis als Symbol einer »jungen grünen Welle gegen Ahmadinejad« gedeutet. Die deutschen Grünen sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass für Mousawi und die Islamisten generell die Farbe Grün ein Symbol für die Märtyrerbereitschaft des dritten schiitischen Imam Hossein zum heiligen Krieg gegen Ungläubige ist. Mit dieser Politik vertritt sie anscheinend eine Beilegung des Konflikts unter Einschluss des Regimes und unter Beibehaltung der Mullah-Verfassung. Also ausdrücklich keinen Regimewechsel!

Seit Jahren fördert die Grüne Partei Deutschlands - direkt und indirekt ? die vermeintliche Antikriegsorganisation CASMII (Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran), die für das Teheraner Regime Lobby betreibt. Zu dem Wissenschaftsbeirat von CASMII in Deutschland gehört das langjährige Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen Mohsen Massarat. Er ist ein gern gesehener Referent von Iran-Veranstaltungen der Heinrich-Böll Stiftung. Mohsen Massarat hat sich in einem offenen Brief an Frau Bundeskanzlerin Angelika Merkel eindeutig an die Seite der terroristischen Hamas-Organisation, welche nur ein Handlanger des Mullah-Regimes zur Vernichtung Israels ist, gestellt (veröffentlicht am 14. Januar 2009, http://www.campaigniran.org/casmii/index.php?q=node/7237).

Die CASMII-Gruppe wurde durch den iranischen Wissenschaftler/Geschäftsmann ABBAS EDAALAT in London gegründet. A. Edaalat steht, nach den im Anhang beigefügten Informationen, in direktem wirtschaftlichen und politischen Kontakt zu den iranischen, stellvertretenden Ministern ABBAS MALEKI und MOHAMMAD-REZA HAAERI YAZDI (siehe Document im Anhang). CASMII-Vertreter haben bereits den ersten Stellvertreter von Ahmadinejad, AMIR MASCHAII in Teheran und Ahmadienejad persönlich in New York besucht (siehe Bilder im Documen Anhang).

CASMII wird in Deutschland durch Ali Fathollah-Nejad und Mohsen Massarat verwaltet ? beide sind enge Freunde von A.Edaalat. Frau Angelika Beer hat gute Kontakte zu CASMII. Sie hat Fatollah Nejad und Amir Mombinii, welche Mitglieder der von Dr. Mehran Barati (Schwiegervater von Joschka Fischer) im Jahre 2005 gegründeten Bewegung ?Ettehade Joumhourikhahane-e Iran? sind, als ?Umwelt- und Iran-Experten? zu einem Seminar im Europa Parlament eingeladen, um für deren Politik zu werben (am 17. März 2009: http://verts-europe-sinople.net/Conference-Iran-Europe-Une-vision-Verte-pour-l-avenir).

Es ist zu beklagen, dass Claudia Roth/Ali Mahjoubi im Telefongespräch mit den Jungen Grünen in NRW versuchen, die ?Ettehade Joumhourikhahane-e Iran? von Mehran Barati nun auch noch zur neuen ?Grünen Partei Irans? zu lancieren (Web-Seite der Global Greens in Asia-West: http://www.greens.org/asia.shtmlsiehe).

Auf dieser Web-Seite dürfen nur die Grünen Parteien vermerkt werden, die in ihren Herkunftsländern staatlich registriert sind und sich somit politisch frei bewegen und arbeiten können. Diesbezüglich ist nochmals zu betonen, dass die ?Green Party of Iran - Hezb-e Sabz Hayeh Iran? seit 10 Jahren im Exil existiert und dass deren oppositionelle Aktivitäten sowohl im Iran als auch international dem Mullah-Regime und den vielen Grünen Parteien auf der Welt bekannt sind.

Ein anderes Beispiel ist: Die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung unter der Leitung von Herrn Ralf Fücks ist zum Zwecks des Kulturdialogs in gutem Kontakt mit dem iranischen Botschafter Alireza Scheikh Attar.

Die Böll-Stiftung hatte den Botschafter im Juni zur Diskussion eingeladen. Scheikh Attar ist ein bekannter Top-Terrorist, ein guter Freund Ahmadinejads und direkt verantwortlich für die Verwaltung der iranischen Shoppingliste für Massenvernichtungswaffen in Europa. Seine Veranstaltung wurde wegen der massiven Proteste der Stop the Bomb-Koalition und anderer Menschen abgesagt.

Das jüngste Beispiel ist die Position von Claudia Roth und Jürgen Trittin hinsichtlich der Teilnahme des iranischen Präsidenten Ahmadinejad an der UN-Antirassismus-Konferenz in Genf. Der stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin kritisierte den Boykott der Bundesregierung und sagte, es sei falsch, Ahmadinejad und seinen Verbündeten das Feld zu überlassen (http://www.welt.de/politik/article3593066/Ahmadinedschad-spaltet-die-deutschen-Parteien.html). Damit verharmlost Trittin die Vernichtungsdrohungen durch das iranische Regime gegenüber Israel.

Frau Renate Künast hat kürzlich in einem Zeitungs-Interview suggeriert, dass sie an der Seite Israels steht. Man kann nicht mit dem Holocaustleugner-Regime in Teheran politisch gut befreundet sein und sich gleichzeitig an der Seite Israels fühlen!

Wenn die Unterstützung des Regimes durch das Ausland nicht sofort unterbunden wird, führt das früher oder später zum Krieg der Islamischen Republik Iran gegen die Weltgemeinschaft.

Die Green Party of Iran ist gegen den Krieg und gegen Atombomben in den Händen des Regimes und deswegen für den Systemwechsel im Iran. Die iranische Freiheitsbewegung hat diesen Systemwechsel in greifbare Nähe gerückt und auch die Grüne Partei Deutschlands vor die Entscheidung gestellt: Entweder die Bewegung für einen demokratischen säkularen Iran oder das Islamische Regime zu unterstützen. Eine dritte Option gibt es nicht.

Wir bewerten jegliche Beziehungen mit dem illegalen Ahmadinejad-Putsch-Regime als Verrat an grünen Grundwerten und Prinzipien. Sie fördert darüberhinaus den Islamismus in Deutschland, dessen Hauptleidende die Immigranten mit islamischem Hintergrund und speziell die Frauen sind.

Ich möchte mich vorab für ihre Antwort auf diesen offenen Protestbrief bedanken!

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. Kazem Moussavi

(Sprecher der Green Party of Iran in Deutschland)

Mittwoch, August 12, 2009

» Schwusos mit reichlich Rückhalt für Nazivergleich

By Dialog at 11:08 AM

Ein besonders gruseliges Kapitel schwul-lesbischer Emanzipation spielt sich derzeit auf queer.de ab.

Dort berichtete man von einem verbalen Ausfall eines Schwuso-Mitglieds am Rande des Hamburger CSD gegenüber mehreren bekennenden CDU-Wählern: "Ein Schwuso-Mitglied hatte am Sonntagnachmittag offenbar mehrere schwule Besucher verbal angegriffen, weil sie ihm gesagt hatten, sie würden CDU wählen. "Das ist ja wie bei Schweinen, die sich freiwillig beim Metzger auf den Tisch legen", soll er daraufhin erklärt haben - und anschließend einen pikanten Nazi-Vergleich gebracht haben: "Das ist ja so, wie wenn die Juden früher Nazis gewählt hätten."

Wirklich spannend ist aber die Diskussion, die sich gerade im Kommentarbereich des Artikels abspielt. Eine Kostprobe:

So denkt der zweifelsohne linke (aber nicht sehr helle) "alexander":

der "nazivergleich" ist sehr unglücklich, da er sofort in einer schublade landet ! (abgesehen davon, dass es juden gab die sehr wohl mit den nazis kungelten). aber im prinzip hat der "schwuso" absolut recht ! was haben lsu oder liberale jüngelchen auf einem CSD überhaupt zu suchen ??? denn letztlich richtet sich dieser protest gegen die von ihnen propagierte politik und sie verwässern, allein durch ihre anwesenheit die für uns wichtige anliegen ! aber typisch für diese schwulen profiteure : alles mitnehmen, was man kriegen kann !!! jede verbesserung unserer situation wird besonders von diesen bürscherln in anspruch genommen, wie die vergangenheit beweist. am liebsten würden sie die von uns erkämpften erfolge noch als die ihren verkaufen ! nicht umsonst verkörpern diese brüder (allein durch ihre berufswahl) ein "gewisses herrenmenschendenken" ! man ist zumindest "elitär geboren und gepoppt worden "!

Ein Besuch lohnt. Die Schwusos sind der "Arbeitskreis Lesben und Schwule in der SPD", die LSU sind die "Lesben und Schwulen in der Union"

Published in: Antisemitismus, Ideologien

Samstag, Juli 25, 2009

» Palmer auf der Palme II

By Dialog at 7:51 PM

Boris Palmer Is Not Amused

sehr geehrter herr palmer,

ich arbeite an einem hintergrundbericht über den fall felicia langer für das wall street journal europe und wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie mir vier fragen beantworten würden:

1. war ihnen zum zeitpunkt des antrags, frau langer das bvk zu verleihen, bekannt, dass frau langer vor drei jahren den ?menschenrechtspreis? der ?Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.? erhalten hat, einer vereinigung ehemaligerstasi-mitarbeiter?

Published in: Antisemitismus

Freitag, Juli 24, 2009

» Palmer auf der Palme

By Dialog at 8:05 PM

"Die Methoden sind schlimm" läß der Tübinger OB seine Hofberichterstatter verlautbaren:

Boris Palmer zu den Angriffen auf ihn und die Tübinger Anwältin Felicia Langer

Weil Tübingens OB Boris Palmer zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer steht, wird er jetzt in Medien in Verbindung mit dem Antisemitismus gebracht. Weiter hier:

Published in: Antisemitismus

» Die Spinner aller Länder vereinigen sich

By Dialog at 7:53 PM

... in der Jungen Welt:

Dank an Horst Köhler

Die Erich-Mühsam-Gesellschaft in Lübeck dankt Bundespräsident Horst Köhler für die Auszeichnung der Israel-Kritikerin Felicia Langer:

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, der Vorstand der Erich-Mühsam-Gesellschaft begrüßt Ihre Entscheidung, Felicia Langer mit dem Bundesverdienstkreuz zu ehren. Die öffentliche Herabwürdigung der Preisträgerin empfinden wir als beschämend ? allerdings nicht für die Geehrte.

2005 erhielt Felicia Langer den Erich-Mühsam-Preis. So wie Erich Mühsam sich für die Benachteiligten in der Gesellschaft einsetzte, ist es Felicia Langers Anliegen, den Schwachen zum Recht zu verhelfen, Gerechtigkeit herzustellen, ob als Rechtsanwältin in Israel oder als Autorin in Deutschland. Und wie Erich Mühsam scheint sie Haß und Diffamierungskampagnen dadurch zu wecken, daß ihre Berichte und Argumente immer mehr Menschen überzeugen. In Sachen Gerechtigkeit ist sie kompromißlos wie Mühsam. Der prägte den Satz: »Sich fügen heißt lügen.« Ihre Entscheidung, Felicia Langers Engagement zu würdigen, verstehen wir als mutmachendes Signal für einen Weg in Richtung Frieden in Nahost.

Die Arbeitsgruppe Globalisierung & Krieg des globalisierungskritischen Netzwerks ATTAC Deutschland begrüßt die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer:

Bundespräsident Horst Köhler verlieh der Schriftstellerin und Anwältin Felicia-Amalia Langer am 16. Juli das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Felicia Langer erhielt die Auszeichnung als Anerkennung für »ihr herausragendes Engagement und für ihr gesamtes humanitäres Lebenswerk«, so die Laudatio.

Die Arbeitsgruppe Globalisierung & Krieg von ATTAC Deutschland begrüßt die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer. Geprägt durch die Erfahrung des Sechs-Tage-Kriegs 1967, der zur Besetzung palästinensischer Gebiete führte, setzt sich Felicia Langer seitdem für die Rechte der Palästinenser in den von Israel besetzten Gebieten ein. Ihr Engagement zielt darauf, allen in der Region ansässigen Menschen ein Leben in Würde, in Gleichberechtigung und in Anerkennung ihrer jeweiligen kulturellen Traditionen zu ermöglichen. Im Jahre 1990 schloß Felicia Langer ihre Anwaltskanzlei in Israel. Sie protestierte damit gegen Entwicklungen im israelischen Justizwesen, die ihr die Aufgabe, anwaltlich für die Rechte der Palästinenser einzutreten, zunehmend erschwert hatten. Lehraufträge an den Universitäten Bremen und Kassel folgten, und Felicia Langer übersiedelte nach Deutschland. Felicia Langer ist Ehrenbürgerin der Stadt Nazareth und Trägerin des Alternativen Nobelpreises. Sie hat mit ihrer oft deutlichen Kritik an der Politik Israels vielfach Diskussionen angestoßen. Ihre Positionen sind dabei auch auf Widerstand gestoßen. Die Arbeitsgruppe Globalisierung & Krieg von ATTAC Deutschland wirbt dafür, diese Diskussionen zu führen und die vorliegenden Argumente zu wägen. »Aufforderungen an Bundespräsident Köhler, Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz zu entziehen, entsprechen nicht unserer Vorstellung einer offenen gesellschaftlichen Diskussion zu den von Felicia Langer vertretenen Positionen«, so Sprecherin Gudrun Reiß.

Published in: Antisemitismus, Ideologien, Israel

Montag, Juli 20, 2009

» Bundesverdienstkreuz für Felicia Langer

By Dialog at 11:59 AM

Offener Brief an den Bundespräsidenten Herrn Köhler, an den Staatssekretär Hubert Wicker, an den Ministerpräsident Baden-Württembergs Günther H. Oettinger MdL, an den Oberbürgermeister der Stadt Tübingen Boris Palmer.

Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die israelische Rechtsanwältin Felicia Langer, 79, hat in Israel Empörung ausgelöst. Langer, 1990 nach Deutschland ausgewandert, zähle zu den "giftigsten Kritikern Israels", heißt es in einem Bericht der Jerusalem Post. Die in Tübingen lebende Anwältin vergleiche Israel mit dem Apartheid-Regime Südafrikas und habe die antisemitische Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahamadinedschad in Genf gelobt. Dessen Ankündigung, Israel "von den Seiten der Geschichte auszulöschen" bedeute keine Vernichtung Israels. In einem Gespräch mit der Jerusalem Post bestätigte Langer, dass sie israelische Regierungsbeamte für "Kriegsverbrecher" halte, die vom internationalen Gerichtshof in Den Haag abgeurteilt werden sollten.

http://www.n-tv.de/politik/dossier/Bundesverdienstkreuz-fuer-Felicia-Langer-article417316.html

"Zur Kompensation dieser fehlenden Relevanz wird Felicia Langer im (Dritten) Deutschen Reich ? das den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die alliierten Okkupationsmächte noch später untergegangen ist, sondern fortexistiert und als Staat identisch mit dem Staat Bundesrepublik Deutschland ist ? mit Orden und Ehrenzeichen überhäuft."

http://www.lizaswelt.net/2009/07/fiat-iustitia-et-pereat-mundus.html

Freitag, Mai 08, 2009

» Köln stellt sich quer

By Norman at 4:32 PM

und demonstriert gegen die antisemitische Klagenauer vor dem Dom.

Das ist natürlich nur ein Scherz zum Tag der Befreiung. Die Kölner haben vor lauter Selbstbesoffenheit nämlich gar keine Zeit dafür. Sie müssen sich mit dem autonomen Block solidarisieren und zusehen, wie ihre Autos am Wochenende demoliert werden. Alaaf.

 

Mittwoch, Mai 06, 2009

» Leipzig feiert

By Dialog at 5:16 PM

Walter Schmidt, Lehrer und regelmäßiger Auto auf achgut.de berichtet, wie man in Leipzig den ISRAELTAG, also den 7. Mai feiert: Eine Woche nach ?Jom ha Azma´ut", dem israelischen Unabhängigkeitstag, kommt jetzt auch in der ehemaligen Heldenstadt Leipzig endlich Leben in die Sülze. So haben die "Deutsch-Israelische Gesellschaft" und die "Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft" Leipzig gemeinsam mit "I like Israel" zu einem sog. "ISRAELTAG" am 7. Mai im Evangelischen Schulzentrum Leipzig aufgerufen.

Das Motto lautet, wie auf einem entsprechenden Veranstaltungsplakat sowie entsprechenden Flyern im Vorfeld der Veranstaltung zu lesen ist:

"Ein tolles Land hat Geburtstag! Feiern Sie mit uns den 61. Geburtstag von Israel. Eingeladen sind alle, die für Demokratie, gegen Terror, für Gleichberechtigung der Frauen, für religiöse Toleranz, mit einem Wort für Israel sind!"

Neben einem Konzert mit Elia Avital wird es vermutlich Humus und Falafel, Musik und Tanz von Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde Leipzig bzw. von israelischen Studenten der Leipziger Musikhochschule sowie einige Grußworte seitens der DIG, der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig sowie der Stadt Leipzig geben.

Ein derart geballtes Veranstaltungsprogramm der "jüdischen Weltverschwörung" oder auch der "Weisen von Zion" war denn offenbar doch eine unerhörte Zumutung für einige "Aktionskünstler", die in der Nacht vom 4. auf den 5. Mai sämtliche am Schulgrundstück des Evangelischen Schulzentrums befestigten Veranstaltungsplakate mit roter Farbe übermalten: "Ein faschistisches (!) Land hat Geburtstag! Feiern Sie mit uns den 61. Geburtstag von Vertreibung (!) und Mord (!)!"

Published in: Antisemitismus, Leipzig

Montag, April 20, 2009

» Schafft die Uno ab!

By Dialog at 4:36 PM

kommentiert Hannes Stein in WELT-ONLINE und führt die Typen an, die am meisten von der UNO profiltieren:

Die Interessengruppen, die von der Uno profitieren

1. Antisemiten: Die Uno betrachtet es als ihre vornehmste Aufgabe, über den Staat der Juden zu Gericht zu sitzen. Der Antisemitismus ist, wie Pedro A. Sanjuan bei seinem Amtsantritt verblüfft feststellen musste, ein integraler Bestandteil des Lebensstils der Uno: "Er war nicht bloß eine politische Einstellung gegenüber Israel. Er war eine kulturelle Mentalität, die in der Luft hing."

2. Pädophile. Im Jugoslawien der Neunzigerjahre gab es viele schreckliche Dinge ? Massaker, Massenvergewaltigungen, Verstümmelungen. Was es nicht gab, war Kinderprostitution. Es gibt sie, seit sich Uno-Truppen auf dem Gelände der ehemaligen Republik Jugoslawien aufhalten. Und nicht nur dort: Jeder Familienvater in Eritrea weiß, dass man um Uno-Stützpunkte besser einen weiten Bogen macht ? Blauhelmsoldaten haben kleine Jungen und Mädchen gern. Innerhalb der Uno gibt es keine Mechanismen, um solche Übergriffe zu bestrafen. Schließlich handelt es sich bei den Blauhelmtruppen nicht um eine nationalstaatliche Armee, für die irgendwer die Verantwortung trüge.

3. Völkermörder. Auf die Uno ist hier unbedingt Verlass. Sie verurteilt einen Genozid nie, während er gerade geschieht. Erst im Nachhinein werden betrübte Resolutionen verabschiedet. So war es, als die Roten Khmer in Kambodscha wüteten, so war es während des großen Mordens in Ruanda, und so ist es auch jetzt, während arabische Reiterarmeen in Darfur Kinder, Frauen und Greise massakrieren. Blauhelmsoldaten, die in Kriegsgebieten eingesetzt werden, sind garantiert nutzlos. Entweder (Ruanda) ziehen sie sich auf höhere Weisung zurück und überlassen die Opfer ihren Schlächtern, sobald es kritisch wird ? oder (Bosnien) sie weisen den Mördern den Weg und laden sie vor dem Gemetzel erst einmal zu einem Gläschen Entspannungssekt ein.

Übrigens könnte man diese Liste weiter fortsetzen: Klimapaniker, Tierrechtler, Islamisten, Freiheitsfeinde....

Sonntag, April 19, 2009

» Israel-USA: Belastete Beziehungen

By Dialog at 7:24 PM

"Buscheir oder Jitzhar". Ram Emanuel, Stabschef im Weißen Haus, soll im Gespräch mit einem amerikanischen Juden den Bau einer iranischen Atombombe mit Israels Siedlungspolitik im Westjordanland auf eine Ebene gestellt haben. Busheir ist das von der deutschen Firma Siemens gebaute und von den Russen fertig gestellte Atomkraftwerk im Iran. Jitzhar ist eine berüchtigt radikale Siedlung nahe Nablus im Westjordanland?

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 19. April 2009

Die gereimte Schlagzeile "Buscheir oder Jitzhar" in der Zeitung "Jedijot Achronot" hat am Tag vor der Ankunft des amerikanischen Nahostvermittlers George Mitchell in Israels Medien Empörung, Angst und Sorge ausgelöst. Der Bau einer iranischen Atombombe mitsamt wiederholten Drohungen iranischer Politiker, Israel zu zerstören, wird als akute Gefahr für den physischen Bestand des jüdischen Staates gesehen. Emanuels angebliche Äußerung, Israels Existenz von einem Ende der Siedlungspolitik abhängig zu machen, wurde schon als radikale Wende amerikanischer Interessen im Nahen Osten gewertet, obgleich diese Äußerung nicht einmal bestätigt wurde.

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