Category Islamismus
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Freitag, Oktober 22, 2010

» Necla Kelek: Wulffs Republik der Gläubigen

By Dialog at 11:20 AM

Der Bundespräsident betreibt vor der türkischen Nationalversammlung Verharmlosung auf höchstem Niveau und redet der Rückkehr der Religion in die Politik das Wort. Seine Rede ist historisch unrichtig und stellt die säkulare Republik in Frage. Die Medien sehen nur die Oberfläche.

Dienstag, Juni 08, 2010

» Unter Freunden

By Norman at 4:40 PM

Ahmadinedschad hetzt in Istanbul gegen Israel

Irans Präsident hat Israel beispielloser Verbrechen beschuldigt und den Untergang des Landes prophezeit. Die Zuhörer sollen begeistert gewesen sein.

Dienstag, April 27, 2010

» Kundgebung gegen die Hofierung und Legitimierung Attars

By Dialog at 12:05 PM

V. Kundgebung gegen iranischen Botschafter in Berlin Am 5. Mai ist eine Diskussionsveranstaltung der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft mit dem Botschafter des iranischen Regimes, Alireza Sheikh Attar, dem Grünen Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour und dem Journalisten Werner Sonne im ARD-Hauptstadtstudio geplant. Kundgebung gegen die Hofierung und Legitimierung Attars Mittwoch, 5. Mai 2010, 18:00 ARD-Hauptstadtstudio, Wilhelmstraße 67a Weitere Informationen: http://de.stopthebomb.net/start/deutschland/attar.html Kundgebung gegen iranischen Botschafter in Berlin

Am 5. Mai ist eine Diskussionsveranstaltung der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft mit dem Botschafter des iranischen Regimes, Alireza Sheikh Attar, dem Grünen Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour und dem Journalisten Werner Sonne im ARD-Hauptstadtstudio geplant.

Kundgebung gegen die Hofierung und Legitimierung Attars

Mittwoch, 5. Mai 2010, 18:00

ARD-Hauptstadtstudio, Wilhelmstraße 67a, Berlin

Weitere Informationen: http://de.stopthebomb.net/start/deutschland/attar.html

Montag, März 15, 2010

» Die westliche Zivilisation demontiert sich selbst

By Dialog at 1:57 PM

Lust auf Scharia

Der Einfluss des Islam in Europa nimmt zu. In Großbritannien gibt es bereits 85 Gerichte, die islamisches Recht anwenden. Die westliche Zivilisation demontiert sich selbst, schreibt Ibn Warraq in einem Essay für die WELT

Published in: Altes Europa, Islamismus

Mittwoch, Februar 03, 2010

» Geert Wilders' Prozess

By Norman at 1:09 PM

Rainer Haubrich ordnet (dünkt mich) das erste mal in einem "Mainstream-Medium" die Situation in den Niederlanden korrekt ein:

... Vor dem Gericht in Amsterdam werden nicht nur Geert Wilders' Äußerungen verhandelt: Es geht um Europas Verhältnis zum Islam und zu seinen eigenen freiheitlich-liberalen Traditionen.

Freitag, Januar 29, 2010

» Klimapaniker in guter Gesellschaft

By Norman at 5:25 PM

Verifiziert ist die Meldung noch nicht, was aber auch völlig egal ist. Selbst wenn sie falsch wäre, könnte sie morgen echt sein; inhaltlich sind sich Verschwörungstheoretiker, Klimapaniker und islamische Terroristen ohnehin längst einig:

Topterrorist entdeckt den Klimawandel

Osama bin Laden zerbricht sich neuerdings den Kopf über den Klimawandel. Schuld daran haben aus seiner Sicht die USA. Die Welt solle diese Wirtschaftsmacht nicht mehr unterstützen.

Donnerstag, Januar 21, 2010

» Ooops!

By Dialog at 10:46 AM

Sind Muslime in Deutschland judenfeindlich?

Der Vorsitzende der deutschen Grünen, Cem Özdemir, hat erklärt, dass es in Grossstädten mit hohem muslimischem Bevölkerungsanteil akute antisemitische Tendenzen gebe.

Published in: Antisemitismus, Islamismus

Dienstag, Dezember 01, 2009

» Linke Feministinnen stimmten für SVP-Ansinnen

By Dialog at 3:08 PM

Politologen rechnen den Frauen eine wichtige Rolle bei der Abstimmung über die Anti-Minarett-Initiative an. Über die Hälfte der Stimmbürgerinnen von links bis rechts hätten sich für das Minarett-Verbot ausgesprochen. Ein wichtiger Grund seien feministische Argumente gewesen.

Published in: Europa, Freiheit, Islamismus

Donnerstag, August 20, 2009

» Integrationsdebatte auf grün

By Dialog at 3:22 PM

oder woran man merkt, daß Antje Hermenau seit der Wende in Dresden und nicht in Leipzig sozialisiert ist:

Anfang Juli 2009 wurde Marwa el-Sherbini im Dresdner Landgericht von dem Rassisten Alex W. erstochen. Die schreckliche Tat machte viele Verantwortliche sprachlos, zu lange sprachlos. Erst die Proteste gegen diesen Mord in Ägypten und die Trauerfeier in Dresden entfachten eine kurze, aber nicht anhaltende Diskussion. In der Kritik stand die zögerliche Reaktion der Stadtspitze, aber es wurde auch die Frage nach der alltäglichen Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten aufgeworfen.

Immer wieder fiel in der Folgezeit ein Begriff: "Integration", "Integration der Ausländer in Dresden", "Integration der muslimischen Frauen" und und und... Angesichts der realen Situation muss das für Migrantinnen und Migranten hierzulande wie Hohn klingen.

Zu wenig wurde darüber diskutiert, dass das Hauptproblem in Sachsen nicht in der fehlenden Integrationsbereitschaft der Migrantinnen und Migranten liegt, sondern in der zu geringen Aufnahmebereitschaft der angestammten Bevölkerung.

Dieses Manko liegt zu einem guten Teil auch im Umgang mit den Migrantinnen und Migranten in der früheren DDR begründet. schreibt Frau Hermenau in der taz

Samstag, Juni 27, 2009

» Lechts und Rinks

By Dialog at 5:18 PM

Ein Slibowitz auf Ahmadinedschad

Von Reinhard Mohrim Spiegel

Iranische Oppositionelle als "Discomiezen" und "Strichjungen des Finanzkapitals" - was sich anhört wie Mullah-Propaganda, stammt aus den Webforen der deutschen Linken. In ihrer Bewunderung für das islamistische Regime sind sie sich mit ihrem schärfsten Gegner einig: den Neonazis.

Montag, April 20, 2009

» Schafft die Uno ab!

By Dialog at 4:36 PM

kommentiert Hannes Stein in WELT-ONLINE und führt die Typen an, die am meisten von der UNO profiltieren:

Die Interessengruppen, die von der Uno profitieren

1. Antisemiten: Die Uno betrachtet es als ihre vornehmste Aufgabe, über den Staat der Juden zu Gericht zu sitzen. Der Antisemitismus ist, wie Pedro A. Sanjuan bei seinem Amtsantritt verblüfft feststellen musste, ein integraler Bestandteil des Lebensstils der Uno: "Er war nicht bloß eine politische Einstellung gegenüber Israel. Er war eine kulturelle Mentalität, die in der Luft hing."

2. Pädophile. Im Jugoslawien der Neunzigerjahre gab es viele schreckliche Dinge ? Massaker, Massenvergewaltigungen, Verstümmelungen. Was es nicht gab, war Kinderprostitution. Es gibt sie, seit sich Uno-Truppen auf dem Gelände der ehemaligen Republik Jugoslawien aufhalten. Und nicht nur dort: Jeder Familienvater in Eritrea weiß, dass man um Uno-Stützpunkte besser einen weiten Bogen macht ? Blauhelmsoldaten haben kleine Jungen und Mädchen gern. Innerhalb der Uno gibt es keine Mechanismen, um solche Übergriffe zu bestrafen. Schließlich handelt es sich bei den Blauhelmtruppen nicht um eine nationalstaatliche Armee, für die irgendwer die Verantwortung trüge.

3. Völkermörder. Auf die Uno ist hier unbedingt Verlass. Sie verurteilt einen Genozid nie, während er gerade geschieht. Erst im Nachhinein werden betrübte Resolutionen verabschiedet. So war es, als die Roten Khmer in Kambodscha wüteten, so war es während des großen Mordens in Ruanda, und so ist es auch jetzt, während arabische Reiterarmeen in Darfur Kinder, Frauen und Greise massakrieren. Blauhelmsoldaten, die in Kriegsgebieten eingesetzt werden, sind garantiert nutzlos. Entweder (Ruanda) ziehen sie sich auf höhere Weisung zurück und überlassen die Opfer ihren Schlächtern, sobald es kritisch wird ? oder (Bosnien) sie weisen den Mördern den Weg und laden sie vor dem Gemetzel erst einmal zu einem Gläschen Entspannungssekt ein.

Übrigens könnte man diese Liste weiter fortsetzen: Klimapaniker, Tierrechtler, Islamisten, Freiheitsfeinde....

Montag, März 09, 2009

» Na sowas

By Dialog at 7:56 PM

Talibansprecher schlägt Obamas Gesprächsangebot schroff aus

US-Präsident Obama erwägt Gespräche mit gemäßigten Taliban. Gegenüber SPIEGEL ONLINE nennt ein Sprecher der militanten Islamisten die Offerte jetzt allerdings "sinnlos" -und fordert den Abzug aller westlichen Truppen, bevor es Gespräche geben könne.

Samstag, Januar 03, 2009

» Ein Eimer Leim für ein Tässchen Blut

By Norman at 4:32 PM

Es ist keine Neuigkeit, daß Europa der Propaganda aus Hamsatan auf den Leim geht. Neu ist eine "Aktion" "beherzter" "Friedenfreunde", also von Antisemiten mit menschlichem Antlitz. Diese stören sich an der klaren Aussage von Kanzlerin Merkel zur israelischen Reaktion auf die täglichen Angriffe durch die Hamas.

Eine Auswahl:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,

Betr. Ihre heutige einseitige Schuldzuweisung an die palästinensische Hamas

Etwas anderes als ein Kotau vor dem zionistischen Nationalismus der israelischen Bourgeoisie war von Ihnen selbstverständlich nicht zu erwarten. Bemerkenswert aber ist, dass Sie in einem Land, das nie Krieg geführt hat, aufwuchsen, und trotz Ihrer vorgeblich christlichen Gesinnung einen marketenderischen Hang für die völkerrechtswidrigen Vernichtungskriege der Präsidenten Bush und Olmert entwickeln konnten.

Als Zeichen meiner Missachtung übersende ich Ihnen symbolisch eine Tasse, die ebenso symbolisch mit palästinensischem Kinderblut gefüllt ist.

Jürgen Cain Külbel

Journalist, Berlin

Dienstag, 30. Dezember 2008

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,

Meine verstorbenen Eltern waren anständige Juden. Sie wurden aus ihrer Heimat Deutschland von den "christlichen" Nazis vertrieben, weil sie nicht dem "Herrenvolk" der Stunde angehörten. Ich wurde in Palästina geboren. Unsere lieben Nachbarn in Jerusalem wurden von den "jüdischen" Nazis aus ihrer Heimat vertrieben, weil sie auch nicht dem "Herrenvolk" der Stunde angehörten. Das Gazastreifen, das größte Gefängnis der Welt, ist mit Stacheldraht umgeben und wird von Juden bewacht, die dafür sorgen, dass die vertriebenen Palästinenser nicht das jüdische Blut durch ihre Anwesenheit verseuchen. Das vierfüßige Zeichen von Deutschland hat sich bei den israelischen Juden zum Zionstern umgewandelt. Es bekleidet ihre Panzer und Angriffsflugzeuge und sorgt dafür, dass Palästinenser nicht zwischen jüdischen Nazis und Judentum unterscheiden können.

Weder Sie noch ich haben das moralische Recht, Leute, die nicht die minimalsten Menschenrechte genießen, zu kritisieren. Obwohl ich es bedauere, dass Hamas israelische Siedlungen beschießt, weil dieses Vorgehen nicht zur Befreiung von Palästina führen kann, habe ich Verständnis für die Verzweiflung der Gazaner, die ohne Hoffnung auf eine Befreiung leben müssen. Die Bewohner von Gaza brauchen unsere moralische und aktive Unterstützung, damit sie ihre Freiheit gewinnen. Wir können nur von freien Menschen verlangen, dass sie sich an ethische Maßstäbe halten sollen.

Sie sollten sich als deutsche Bundeskanzlerin schämen, die jüdischen Nazis gegen eine arme Bevölkerung von Flüchtlingen zu unterstützen. Sind sie etwa ein getarnter Antisemit, der Juden ein goldenes Seil schenkt, damit sie sich aufhängen können?

Als Zeichen meiner Missachtung übersende ich Ihnen symbolisch eine Tasse, die ebenso symbolisch mit Kinderblut gefüllt ist: Blut von palästinensischen Kindern, christlichen, muslimischen und jüdischen Glaubens.

Elias Davidsson

Ein Palästinenser jüdischer Abstammung

Blutiges Neues Jahr

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,

Ich verstehe jetzt allmählich, wie und in welcher Hinsicht Sie in der DDR unterdrückt wurden. Uns bekommt Ihre neue Freiheit jedenfalls schlecht. Und anderen leider auch. Als Zeichen meiner Missachtung übersende ich Ihnen symbolisch eine Tasse, die ebenso symbolisch mit palästinensischem Kinderblut gefüllt ist.

Klaus Hartmann

Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes

Frau Bundeskanzlerin,

Ihre Haltung zum Angriff Israels auf Gaza ist eine Schande für das gesamte deutsche Volk. Und nicht weniger für die gesamte Geschichte des internationalen Kampfes gegen Völkerausrottung, gegen jeglichen Genozid - eines Kampfes, der sich ja im 20. Jahrhundert wesentlich gegen deutsche Verbrechen richtete. - Nun muss er sich gegen die israelische Genozid-Politik richten!

So wie die Kampfgruppen der Juden im Warschauer Ghetto, die 1943 in militärisch völlig aussichtsloser Lage, ihre Extermination als Volk vor Augen, mit dem Angriff auf deutsche SS- und Wehrmachtseinheiten den ersten Warschauer Aufstand, den Aufstand des jüdischen Ghettos, begannen, so haben - nach den israelischen Vernichtungsangriffen schon während des angeblichen Waffenstillstandes - die arabisch-palästinensischen Widerstandsgruppen ihren vezweifelten, militärisch zwecklosen Beschuss der israelischen Siedlungen in der Nähe des Gazastreifens - übrigens nach dem Teilungsbechluss der UNO samt und sonders arabische Gebiete - wieder aufgenommen.

Daraus eine Alleinschuld der arabischen Widerstandskämpfer abzuleiten, ist genau so, wie den Juden Warschaus die "Schuld" am Widerstand gegen die verbrecherische deutsche Wehrmacht zu geben. Das letztere wagen Sie natürlich nicht, Frau Bundeskanzlerin - jedoch haben Sie die unglaubliche Kühn- bzw. Frechhheit, "im Namen Deutschlands" die Attacken der israelischen Militärmaschinerie als gerechtfertigt, die Hamas- bzw. Dschihad-Kämpfer aber als Kriegsauslöser, ja -verbrecher und Terroristen hinzustellen.

Ich stelle fest: Sie haben einfach nichts verstanden - alles vergessen - und nichts hinzugelernt.

Für mich sprechen Sie daher nicht, wenn Sie solch verantwortungslosen Unsinn von sich geben, so wenig wie für alle diejenigen deutschen BürgerInnen, die das Wesen dieses Konfliktes überhaupt zu begreifen bereit sind. (Trotz des Lügenvorhangs Ihrer Regierung und der Konzern-Medien sind das nicht wenige.)

Mit gebührender Hochachtung

Dr. Volker Wirth

» Ratschläge, auf die Sie verzichten sollten

By Dialog at 4:16 PM

Die Friedensfutzis aus Kassel melden sich nach einem urlaubreichem Jahr 2008 langsam zurück. Nachdem der Georgienfeldzug Putins noch keine Beachtung fand, freut man sich aktuell an dem Helden der fried- und schuhliebenden Welt. Weiters bereitet man die Welt auf eine Zeit nach Bush vor; so wird "Eine Welt ohne NATO" denkbar und alles wird ökologischer, wenn halt der böse Ami nicht wäre.

Freitag, Januar 02, 2009

» Gaza muss unter internationale Verwaltung

By Dialog at 4:20 PM

schreibt Michael Wolffsohn im Handelsblatt:

Das langfristige Ziel der Hamas ist klar: Ihr islamistisches ?Palästina? soll nicht nur im Gazastreifen bestehen, sondern auch im Westjordanland, im heutigen Israel und, keine Frage, langfristig auch im Königreich Jordanien, das bis 1924 zu ?Palästina? gehörte. Das bedeutet: Der Jüdische Staat, Israel, muss von der Nahost-Landkarte verschwinden, das palästinensische Westjordanland islamistisch (also totalitär) regiert und Jordanien in die gleiche Richtung transformiert werden.

Published in: Ideologien, Islamismus

Samstag, Dezember 20, 2008

» Ein schiefer Vergleich

By Dialog at 9:39 PM

Es gibt in Deutschland einen neuen Antisemitismusstreit. Das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin (ZfA) hat auf einer Tagung mit dem Titel "Feindbild Muslim - Feindbild Jude" Antisemitismus und Islamfeindschaft gegenübergestellt und verglichen. Der Ansatz ist auf Kritik und Ablehnung gestoßen, auch wegen des in der Tagungseinladung und im neuen ZfA-Jahrbuch verwandten Propagandabegriffs "Islamophobie". Der "Islamophobie"-Begriff ist im UN-Sprachgebrauch, der jetzt auch in Deutschland eindringt, vor allem ein Mittel der antiwestlichen und israelfeindlichen Agitation islamischer Staaten.

Published in: Ideologien, Islamismus

Mittwoch, August 20, 2008

» Blick nach Links

By Dialog at 7:50 PM

Natürlich sind die "Antideutschen" ein kurioses Häuflein auf der linken Seite. Hin und wieder liefern sie aber scharfe Analysen:

Scheitern als Programm

Warum die Linke es nicht schafft, den Islam zu kritisieren

"Der Islam verbietet Darstellungen von Nacktheit und Unmoral. Er verbietet, dass sich Männer und Frauen, die nicht verheiratet oder ersten Grades verwandt sind, berühren. (...) In den vergangenen Jahrzehnten haben wir am Beispiel der westlichen Welt sehen können, dass die sexuelle Freiheit (...) Ursache für Perversität, unnatürliches sexuelles Verhalten und Krankheiten ist, derer man nicht mehr Herr wird. (...) Der Prophet hat in seinen Ausführungen eine wichtige Unterscheidung getroffen. Diejenigen Ehebrecher, die nicht verheiratet sind, werden körperlich gezüchtigt und in die Verbannung geschickt. Die verheirateten Ehebrecher jedoch werden gesteinigt (...). Deswegen müssen auch alle Wege, die zu Ehebruch führen, verhindert werden: Zum Beispiel dürfen Frauen und Männer, die nicht verwandt oder verheiratet sind, nicht zusammen sein und sich verabreden. Sie sollen auch nicht so schauen und reden, dass man dies für die Vorbereitung eines Ehebruchs halten könnte. Es gibt auch einen Augen- und Zungenehebruch. (...) Auch sollen Frauen nicht alleine reisen. Und sie müssen hinschauen, wie sie mit einem fremden Mann sprechen. Sie sollen alle Sinne kontrollieren, damit der andere sexuell nicht erregt wird. Frauen sollen ernsthaft und besonnen reden, und sie sollen sich schön zudecken, wenn sie vor die Türe gehen. (...) Im Islam ist Homosexualität eine große Sünde. Analverkehr ist verboten, ebenso die Onanie. Wir mögen es nicht, wenn man sich mit der Hand befriedigt."

(Zit. n. Kölner Stadtanzeiger vom 5. Juni 2008)

Diese Ausführungen über das Menschenbild des Islam entstammen nicht einer Videobotschaft von Al Kaida und auch nicht einem Flugblatt der Hamas im Gazastreifen. Es handelt sich um Auszüge aus einem Dokument, das zwar jederzeit von den genannten Gruppierungen unterschrieben werden könnte, aber von einer Organisation veröffentlicht wurde, die dem Selbstverständnis und der öffentlichen Meinung gemäß dezidiert ?nicht islamistisch" ist: Nämlich die türkische Religionsbehörde Diyanet, die in Deutschland Ditib heißt und in Ehrenfeld gerade eine 55 Meter hohe Moschee bauen möchte. Freilich, die Äußerungen stammen nicht von Ditib selbst, sondern ?nur" vom türkischen Geldgeber, der sie nach Protesten vorsichtshalber von der Website löschte. Die Ditib distanzierte sich im Handumdrehen von dem als Leitfaden für Imame gedachten Schriftstück, denn es ist kein Geheimnis, dass die Imame der Ditib von der Diyanet ausgebildet und nach Deutschland geschickt werden.

Was fällt der radikalen Linken dazu ein? Nichts. Sie akzeptiert die Distanzierung als hätte nicht die Ditib dutzende Male bewiesen, dass sie ? wenn auch nicht so wünschenswert offen wie in dem zitierten Papier ? eine reaktionäre, menschenfeindliche Ideologie vertritt. Die zitierten Anweisungen sind menschenverachtend in einem so umfassenden Sinne, dass sogar die Kennzeichnung als "frauenfeindlich" und "homophob" einer Verharmlosung gleichkommt. Das Hassobjekt des islamischen Gesinnungsterrors ist jedes nach Selbstbestimmung und Glück strebende Individuum. Seien es Frauen, die sich nicht mit der ihnen zugedachten Rolle als desexualisierte Hausfrau und Mutter abfinden wollen, seien es Männer, die den Männlichkeitszwang und das innereheliche Herrschaftsverhältnis ablehnen, seien es Intersexuelle, die sich nicht aus freier Entscheidung, sondern aufgrund sozialer Hetze und Drangsalierung zur Geschlechtsoperation genötigt sehen, seien es gar Kinder, die zu autoritären Neidbeißern und Duckmäusern zugerichtet werden. Dieser Hass auf Freiheit, Individualität, Autonomie und Genuss ist nicht nur ein Charakteristikum des so genannten "Islamismus", sondern jedes Islam. So vielfältig und bunt sich der Islam präsentiert und für den Unwissenden erscheint: Solange er sich nicht von der Unantastbarkeit der religiösen Offenbarung distanziert ? d.h. vom Koran als Wort Gottes ?, wird es nur verschiedene Abstufungen eines grundsätzlich barbarischen Normensystems geben. Egal, welche muslimische Vereinigung man sich anschaut, man wird bei jeder von ihnen diese eingangs zitierten reaktionären Denkmuster, wenn auch vielleicht in mal milderer, mal radikalerer Form, finden. Daraus folgt, dass eine substantielle Unterscheidung zwischen Islamismus und Islam keinen Sinn macht, sondern das eigentliche Problem nur verschiebt und verdrängt. Ein kritischer Umgang mit dem Islam wäre die Solidarität mit all jenen Menschen, die Opfer dieses gesellschaftlich wirksamen Wahnsystems werden ? und zwar unabhängig von ihrer Herkunft, Sprache oder Hautfarbe.

Dieser Solidarität verweigert sich die radikale Linke größtenteils. Zwar sprechen Antirassismus-Gruppen in Bezug auf Abschiebungen oft unspezifisch von drohender Verfolgung in den Heimatländern der Flüchtlinge, dass die Verfolgung etwa der iranischen Bahai oder irakischer Christen aber irgendetwas mit dem Islam zu tun haben könnte, verschweigen sie. Zu groß ist die Angst, einem vermeintlichen "antimuslimischen Rassismus" Vorschub zu leisten. Dabei ist diese Angst zumeist selbst schon Ausdruck einer kulturalistischen Denkweise, die nicht vom unmittelbar bedrohten Individuum ausgeht, sondern die Welt als in kulturelle und völkische Gruppen eingeteilte immer schon voraussetzt. Dass die Kritik des Islam alle Ansprüche einer Ideologie in die Schranken verweist, welche die ohnehin unterm Kapitalverhältnis schon erdrückende Knechtschaft noch verschärfen will, erscheint vielen Linken daher als vermessen und "eurozentristisch". Es ist aber nicht erst seit Karl Marx der Kommunismus universalistisch. Die gesellschaftlich produzierte Not des Einzelnen und die ideologischen Rechtfertigungen dieses Zustandes werden von den Kommunisten immer und überall bekämpft ? und zwar auch dann, wenn sich Menschen bewusst für die Affirmation von Herrschaft und Ausbeutung entscheiden.

Nun ist es ein Glücksfall für die partikularistische Linke, dass es Rassisten wie die von Pro Köln gibt, die unter dem Deckmantel einer vermeintlichen "Islamkritik" ihre schnöde Ausländerfeindlichkeit verbreiten. Dass diese Rassisten nun auch noch einen "Großkongress" in Köln veranstalten wollen, behagt den Linken insgeheim, weil es ihre Ignoranz gegenüber den Opfern des Islam zu legitimieren scheint. Der Hauptgegner, so verkünden sie unisono, seien die "Faschisten" und "Rechtspopulisten". Das Schöne an diesem Gegner ist, dass ihn erstens kaum jemand mag und man deshalb wunderbar in die so geliebten Massen eintauchen kann, und dass zweitens alles andere neben ihm verblasst. Wo der Kampf gegen "Rechtsradikalismus" zum Schicksalskampf um Europas Zukunft stilisiert wird, obwohl es sich bei den geschassten Ausländerfeinden doch tatsächlich um politische Außenseiter handelt, da wird jede Gesellschaftskritik aufgegeben.

Besonders drastisch zeigt sich das in einem Aufruf der Jugendorganisation der Linkspartei zur Verhinderung des "Anti-Islam-Kongresses". Als wollte sie beweisen, dass man an den Rechtspopulisten nur hasst, dass sie eine zu große Konkurrenz für die Populisten in den eigenen Reihen darstellen, verkündet sie: "Ausländer und Deutsche gemeinsam für Arbeit und Arbeitsplätze!" Die Trennung in Ausländer und Deutsche, die schon Lafontaine nutzte, um gegen "Fremdarbeiter" zu hetzen, reproduzieren sie, um eine gemeinsame Arbeitsfront bilden zu können. Dass sowohl für einen Deutschen als auch für einen Türken Arbeit eine Zumutung ist, ein unter den gegebenen Verhältnissen notwendiges Übel, ignoriert die Linksjugend, weil sie sich unter Sozialismus offenbar immer noch den Alptraum eines Volksstaates der Schaffenden vorstellt. Wie originär nationalsozialistisch ihre Identifizierung mit der Arbeit ist, wie sehr sie die Raffenden hassen, denen sie alles Unglück aufbürden wollen, äußert sich in ihrer Suada gegen "die Reichen und Kapitalbesitzer, die immer mehr Geld scheffeln auf Kosten der großen Masse der Bevölkerung". Das könnte auch von der NPD sein.

Viel differenzierter fällt der Aufruf des Antifa AK der Uni Köln aus, der von verschiedenen regionalen und überregionalen antifaschistischen Gruppen unterstützt wird. Der AK würde vermutlich niemals Arbeit für Deutsche fordern und ist sich zudem des Problems islamischer Gewalt durchaus bewusst. Was sich aber bei der Linksjugend zeigte, die Aufgabe jeglicher Gesellschaftskritik angesichts der vermeintlichen Bedrohung durch "Rechtspopulisten", schlägt auch beim AK voll durch. Obwohl vollmundig mit Begriffen wie "Emanzipation" und "dialektischer Materialismus" um sich werfend, hat er einen Aufruf für die soziale Marktwirtschaft, den so genannten "rheinischen Kapitalismus", verfasst. Indem die Rassisten von Pro Köln und Co. nicht als besonders widerwärtige Sorte von Demokraten gefasst werden, sondern als "Rechtsradikale", positioniert sich der AK auf Seiten der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung, die als Norm abgefeiert wird, von der man nicht abweichen dürfe. Auch für die Antifaschisten vom AK ist der Feind nicht die postnazistische Demokratie oder der mit ihr verbündete islamische Faschismus, sondern der so genannte "Neoliberalismus". Dass die neoliberale Ideologie nur eine politische Strategie zur Aufrechterhaltung kapitalistischer Herrschaft unter anderen ist und wegen der ihr entgegengebrachten Feindschaft ohnehin kaum wirkmächtig ist, entgeht ihnen und so feiern sie allen Ernstes "Welfare-States, Staatssozialismus oder sozialdemokratischen Korporatismus" ab, deren Aufgabe bedauerlicherweise "die Krisen auf politischer und sozialer Ebene verschärft und zu einem Kontroll- und Legitimationsverlust der politischen Systeme geführt" habe. Anstatt sich über einen solchen angeblichen Legitimationsverlust zu freuen und kräftig daran mitzuarbeiten, ihn noch zu verstärken, also die Kritik zur Krise zu radikalisieren, übt der AK sich in ein Krisenbewusstsein ein, das ihn vielleicht doch einmal mit den Muslimen an einen Tisch bringen könnte. Die dauernde Rede von einer vermeintlich grassierenden Krise, welche die Menschen reaktionären Ideologien zutreibe, ist nichts weiter als eine Rationalisierung. Wer nicht den Kapitalismus selbst als Krise begreift, nämlich als tagtägliche Krise für den Einzelnen, der zu Arbeit und Loyalität angehalten und dem gesellschaftlicher Reichtum systematisch vorenthalten wird, der denkt wie ein Politiker, der sich von Berufs wegen um die Beseitigung konjunktureller Störungen Gedanken macht, weil er um den status quo besorgt ist.

Der in radikal klingende Phrasen verpackte Konformismus des Antifa AK ist aber nicht nur deshalb ein Ärgernis, weil er zu einer Kritik der kapitalistischen Produktionsweise auf der Höhe der Zeit offenbar unfähig ist, sondern auch weil er automatisch zur Verharmlosung der islamischen Ideologie und Praxis führt. Weil man die doppelte Frontstellung gegen Pro Köln und Islam nicht aushält, kehrt man bereitwillig zur politischen Korrektheit des multikulturellen Diskurses zurück. Um der sozialen Akzeptanz willen trennt der AK den extremistischen Islamismus von einem angeblich unpolitischen Islam ab: "Von den islamischen Religionen führt kein notwendiger Weg in die Politik." Diese faustdicke Lüge, die den eminent politischen Charakter des Islam, die ihn vom säkularisierten Christentum und vom Judentum sowieso unterscheidet, einfach leugnet, muss qua offenkundiger Unsinnigkeit mit einem "Argument" desselben Niveaus untermauert werden: "So lehnen viele Gläubige die direkte Allianz mit der Politik, die sie als Institutionalisierung weltlicher Herrschaft und derer Interessen sehen, um der religiösen Reinheit Willen ab." Na, bravo! Dass dieses "Argument" nichts weiter beweist als dass der Islam "weltliche Herrschaft" ablehnt, dass sein Telos also der Gottesstaat nach dem Vorbild der mohammedanischen Ära ist, bereitet dem AK auch dann keine Probleme, wenn dieses Verdikt darauf hinausläuft, dass gläubige Muslime notwendig Antizionisten sein müssen. Der antifaschistische Studentenverein hat sich vollkommen in den Fallstricken des freien Assoziierens verfangen. Als nächstes wird dem geneigten Leser nämlich die Einsicht präsentiert, die "transnationale ?Umma?" sei die "anti-okzidentale Version des ?freien Weltenbürgers?"! Damit wäre wieder einmal bewiesen, dass ein Studium nicht vor Dummheit schützt. Der alte Kant jedenfalls drehte sich im Grabe um, müsste er derlei Interpretation lauschen.

Wer der Gleichsetzung zwischen freiem Weltbürger und Untertan der Umma sicherlich zustimmen würde, sind die antikommunistischen Referenten des "Anti-Islam-Kongresses" von Pro Köln, die den Verein freier Menschen für eine weitaus unnatürlichere Gesellschaftsordnung halten als die Umma. Denn gegen den Islam haben sie eigentlich, wie sie auch regelmäßig betonen, gar nichts ? bloß solle er aus Europa verschwinden. In ihrer Verblendung hat die versammelte Linke noch nicht einmal gemerkt, dass einige der auf der Konferenz auftretenden Redner sogar dezidiert proislamisch sind. Le Pen etwa traf sich erst kürzlich mit dem Euro-Islamisten Tariq Ramadan, der österreichische Neonazi Hans Christian Strache lobte noch vor einigen Monaten Mahmud Ahmadinedschad als "respektablen Politiker". Was die europäischen Rechtsdemokraten und Nazis mit dem radikalen Islam gemein haben und wofür sie ihn bewundern, das ist die Abkehr vom westlichen Individualismus, dem organische Kollektivität entgegengestellt wird. Auch sie sind trotz aller Reden vom "Abendland" vom antiwestlichen Ressentiment getrieben, das sich aus einem romantischen Eigentlich- und Ursprünglichkeitskult speist, der dem der Salafisten in nichts nachsteht. Doch von solchen Verbindungen will der Antifa AK nichts wissen.

Die unbestechliche Logik des AK ist dagegen zwar wenig überzeugend, dafür aber durchaus unterhaltsam. Als Quintessenz ihrer Überlegungen liefert sie folgende Scharfsinnigkeit: "Die Kritik des Islamismus muss eine Kritik am Rassismus in der Kritik am Islamismus beinhalten." Oder, gekürzt ausgedrückt: Der Boden der Grundlage ist die Bedingung der Voraussetzung. Wo kein Gedanke ist, da verweigert sich auch die Sprache. Und weil die Konfusion in den Köpfen der wackeren Antifaschisten grenzenlos zu sein scheint, laden sie sich echte Experten zum Thema ein, die auf einer so genannten "Antifa-Konferenz" mit dem werbetauglichen Titel "Feel the difference!" allerhand Unfug zusammen tragen werden. Welche Erkenntnisse von der Konferenz zu erwarten sind, lässt sich leicht vorhersagen, wenn man die Liste der Referentinnen und Referenten betrachtet. Wenn etwa Bernard Schmid wieder einmal eine seiner berüchtigten Antisemitismus-Relativierungen vom Stapel lässt und gegen jüdische Selbstverteidigungsorganisationen vom Leder zieht, dürfte der Kongress tatsächlich zu einem Spektakel werden. Auch auf die Ausführungen des linken Scharia-Experten Georg Klauda, der sich kürzlich öffentlich mit den Münchener U-Bahn-Schlägern solidarisierte, darf man gespannt sein. Ob der Antiimperialist Jörg Kronauer, der Zionistenfresser Freerk Huisken oder die um nationale Identität besorgte Zonen-Biggi Rommelspacher das ganze auflockern oder ob dafür die vielleicht widerwillentlich als Alibi-Islamkritiker fungierenden Feuerherdt, Blees und Krauss herhalten müssen, wird sich weisen. Glücklicherweise hat aber der Antifa AK selbst ein treffendes Schlusswort formuliert, das wir niemandem vorenthalten wollen: "Die Kritik am Islamismus, Antisemitismus und am Patriarchat (...) scheint mit einer antirassistischen Positionsbestimmung unvereinbar zu sein." Stimmt. Und genau deshalb muss sich die radikale Linke entscheiden, ob sie weiterhin einem ideologischen und im Kern selbst rassistischen Antirassismus die Stange halten oder ob sie sich endlich auf die Seite der u. a. vom Islam bedrohten Individuen stellen will. Eine solche Parteinahme schlösse kraft innerer Logik die Solidarität mit dem jüdischen Staat sowie die Unterstützung des Krieges gegen den islamischen Terror ein.

Georg-Weerth-Gesellschaft Köln

Gruppe Morgenthau, Frankfurt/M

Published in: Ideologien, Islamismus

Freitag, Juli 18, 2008

» Fein gemacht

By Norman at 1:46 PM

Tobias Kaufmann schreibt jeden Freitag im KStA eine Email. Diese sind in der Regel brav und zurückhaltend. Heute hat er es fein gemacht.

 

In der Welt wird unterdessen berichtet, daß es auch kritische Stimmen im Libanon gibt:

Die große Show zur Rückkehr eines Mörders

Der Triumph der Hisbollah ist offiziell ungetrübt von Kritik: Sämtliche wichtigen Politiker des Libanon haben die Rückkehr des Mörders Samir Kuntar bejubelt. Die Rückkehr des Mannes aus israelischer Gefangenschaft wird als riesiges Fest inszeniert. Doch in der Bevölkerung ist die Gewaltstrategie der Hisbollah durchaus umstritten.

Weiter hier:

Mittwoch, Juli 16, 2008

» Unterschied zwischen Humanität und Barbarei

By Norman at 7:37 PM

Bemerkenswert nüchtern kommentiert Malte Lehming den "Gefangenenaustausch" in Nahost im Berliner Tagesspiegel:

... Kein Wunder, dass die Hisbollah den Deal als glatten Sieg feiert. Wer in erster Linie in den Maßstäben orientalischer Basarmentalität denkt, kann eben nicht anders. Und wiegen die Jubelschreie der Islamisten nicht tatsächlich schwerer als die Tränen der Israelis? Nein, denn Israel hat heute einmal mehr den Unterschied zwischen Humanität und Barbarei demonstriert. Hier eine Gesellschaft, die bis an die Grenze des Erträglichen und Zumutbaren für jedes ihrer Glieder kämpft. Die zwei Leichname ihrer eigenen Bürger sind ihr wichtiger als Sühne und Gewaltprävention. Darin ist eine Botschaft nach Innen enthalten: Keiner von euch wird jemals im Stich gelassen, ob tot oder lebendig. Der Staat ist für euch da - und nicht nur ihr für ihn. Selbst das Prinzip, sich nicht erpressen zu lassen, wird dieser Maxime untergeordnet. Kein Terroranschlag hat mehr Wucht, als einem diese grandiose Ethik an Respekt abverlangt....

Streng und gerecht wird der Unterschied zwischen Zivilisation und Barabarei auf SoE von Claudio Casula herausgearbeitet:

... Bei allem Mitgefühl für die Hinterbliebenen von Eldad Regev und Ehud Goldwasser ? eines steht fest: Dieser Deal ist für Israel verheerend. Er wird Hisbollah und Hamas nur zu weiteren Geiselnahmen ermuntern und ihnen auch in Zukunft erlauben, die Verschleppten wann und wie es ihnen beliebt zu ermorden, schließlich zahlt Israel selbst für tote Soldaten einen hohen Preis.

Jedem muss klar sein, was der "Gefangenenaustausch" mit der Hisbollah für Gilad Shalit bedeutet.

So etwas wie Mitgefühl ist einer Gesellschaft, die den Tod mehr liebt als das Leben und ihre schmutzigen Kriege mit Vorsatz auf dem Rücken der eigenen Leute austrägt, natürlich fremd. Neben der Gewissheit der Familien Regev und Goldwasser über das Schicksal ihrer Söhne ist die eindrucksvolle Bestätigung der Niederträchtigkeit ihrer islamistischen Feinde das einzig Positive, was sich über den "Gefangenenaustausch", der keiner ist, sagen lässt.

Was lernen wir also aus diesem faulen Handel? Dass Israel gut daran täte, bei nächster sich bietender Gelegenheit die heute hämisch grinsende Fratze Nasrallahs in den Staub zu drücken ? und die seiner Horden gleich mit. Und in Gaza genauso verfahren muss, wenn Gilad Shalit etwas zustößt: den Augiasstall komplett ausmisten. In einer zivilisierten Welt ist für Barbaren wie Hisbollah und Hamas kein Platz. Eine Welt ohne Islamismus ? das wär´doch was.

Published in: Ideologien, Islamismus, Israel

Freitag, März 28, 2008

» Kein Skandal

By Dialog at 6:38 AM

Immer, wenn Tagesschau oder Tagesthemen vor "Rechtspopulisten" in unseren Nachbarländern warnen, heißt es für Zuschauer: "Skepsis ist angebracht". So auch gestern abend in den Tagesthemen. Der Stein des Anstoßes bedeutet keine Neuigkeiten. Ihnen und uns als aufmerksame Nutzer des Internets sind alle Sequenzen des Films bereits bekannt. Befremdlich reagieren können nur die, die bislang ihre Augen verschlossen haben oder weiterhin verschließen wollen.

Geert Wilders  

Die Kommentare und Deutungen überschlagen sich nicht nur in den Niederlanden:

Koranfeindliches Video veröffentlicht - Protest gegen Rechtspopulist Wilders

Quälende Collage des Hasses im Internet

Geert Wilders: Das Gesicht der niederländischen Rechten

Published in: Altes Europa, Freiheit, Islamismus
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