Category Konservativismus
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Dienstag, Februar 02, 2010

» Schwulendiskriminierung: Papst bringt Briten gegen sich auf

By Dialog at 8:36 PM

"In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer die Besorgnis mit, vielleicht etwas versäumt zu haben." (Theodor W. Adorno)

Ansonsten sei daran erinnert, dass die Anglikanische Kirche auch offene Homosexuelle einstellt. Claus Brandt

SPIEGEL ONLINE, 02.02.2010 von Carsten Volkery, London

Zum ersten Mal seit 27 Jahren kommt ein Papst nach England - und Benedikt XVI. macht sich schon vorab Feinde. Liberale Briten und selbst konservative Medien sind empört über seine scharfe Kritik am geplanten Gleichstellungsgesetz: Die "Times" spricht von einer "beispiellosen Attacke".

Dienstag, September 29, 2009

» The Neocons Make a Comeback

By Dialog at 9:04 PM

Bret Stephens: Neocons are back because Mahmoud Ahmadinejad, Kim Jong Il and Vladimir Putin never went away.

The other day I was asked by a writer for a mainstream French newspaper to say something about the "return" of the neoconservatives. His thesis seemed to be that the shambles of Barack Obama's foreign policy had, after only nine months, made what was thought to be the most discredited wing of an ostensibly brain-dead conservative movement relevant again. And France - no longer straining at the sight of Michelle Obama shopping in Paris's 6th arrondissement - is taking notice. My answer was that the neocons are back because Mahmoud Ahmadinejad, Kim Jong Il and Vladimir Putin never went away. A star may have shone in the east the day Barack Obama became president. But these three kings, at least, have yet to proffer the usual gifts of gold and incense and myrrh.

Montag, September 07, 2009

» Endlich!

By Tester at 7:21 PM

Hoppla! Haben wir da bei 1:18 etwa eine schwule Szene? :-) Schwul und konservativ funktionieren also:

CDU stellt Fernsehspots vor:

http://www.youtube.com/watch?v=OWPKNOSduIU

  

© LSU NRW

Published in: Konservativismus

Dienstag, September 18, 2007

» Vom Verrat der Intellektuellen

By Dialog at 4:10 PM

berichtet Siegfried Kohlhammer in seinem Essay "Der Haß auf die eigene Gesellschaft" in der Sommerausgabe des Merkur (Nr. 700, August/September 2007): Keine andere Kultur, kein anderes gesellschaftliches System hat die Intellektuellen so gefördert und geschützt wie die westliche Moderne. Abgesehen von den notwendigen Voraussetzungen ? Stadt und Arbeitsteilung ? stellte der entwickelte Kapitalismus den Intellektuellen ein zahlungskräftiges Massenpublikum zur Verfügung, das einerseits hohe Auflagen ermöglichte und andererseits auch für Nischenprodukte Absatzmöglichkeiten bot. Die unpersönliche Anonymität des Marktes, die Kommerzialisierung seiner Werke befreite den Intellektuellen von der persönlichen Abhängigkeit von Fürst und Mäzen.

Der Schutz des Eigentums galt auch für das geistige Eigentum (Urheberrecht), die Freiheit der Meinungsäußerung und der Kunst, generell die gesetzlich festgeschriebene und praktizierte Toleranz schützten den Intellektuellen vor den Opfern seiner Kritik und seinen traditionellen Verfolgern, der Kirche und dem Staat (daß Intellektuelle »kritisch« sind, gehört mittlerweile zum Berufsbild wie die weiße Mütze zum Koch ? das war früher nicht so, da waren sie eher zum Loben und Preisen ihrer Herren im Himmel wie auf Erden da). »Einen Voltaire verhaftet man nicht!« erklärte de Gaulle im Hinblick auf Sartres politische Umtriebe ? zweihundert Jahre früher hatte man einen Voltaire noch ungestraft von seinen Lakaien verprügeln lassen können. Zwar findet sich auch weiterhin die Pose des mutigen Herausforderers der Mächtigen, der Risiken eingeht etc. pp., aber das gehört zur Folklore. Bereits 1954 schrieb Raymond Aron: »Kritik ist schon seit langem kein Mutbeweis mehr, wenigstens nicht in unseren freien westlichen Gesellschaften.« Hinzu kam eine wachsende gesellschaftliche Anerkennung und Einflußnahme der Intellektuellen, parallel zu der des Künstlers.

Nie zuvor also und nirgendwo anders waren die Intellektuellen materiell so abgesichert und vor Verfolgungen geschützt, so frei und anerkannt (und so zahlreich) wie im Westen. Und doch vertrat ein erheblicher Teil von ihnen, über längere Zeiträume auch eine Mehrheit, ein feindseliges Verhältnis zur westlichen Moderne, eine Art Fundamentalopposition ihr gegenüber, von rechts wie von links. Diese Opposition konnte auch den Momenten des Westens gelten, die Voraussetzungen ihrer gesicherten Existenz waren: der Stadt, der Arbeitsteilung, der kapitalistischen Marktwirtschaft mit ihrem Profitstreben, der Kommerzialisierung, dem Eigentum, dem Recht (»bürgerlich«, »Klassenjustiz«), dem Individualismus, selbst noch der Toleranz (»repressive Toleranz«). Weiter hier:

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