Category Kultur
« Konservativismus | Home | Leipzig »

Dienstag, Dezember 01, 2009

» Einführungsgottesdienst am Sonntag, den 20.12.2009 um 14.00 Uhr in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, Köln

By Dialog at 4:40 PM

Das erste Mal feiert die regionale Arbeitsgruppe Köln – Bonn – Leverkusen die Benennung ihrer theologischen Berater mit einem Gottesdienst. Die theologischen Berater innerhalb des AEU sind Seelsorger und rüsten die AEU-Mitglieder für ihr tägliches Wirken in der freien Wirtschaft.

Wir laden Sie sehr herzlich ein zum Gottesdienst – am Vierten Advent - zur Verabschiedung von Superintendent Dr. Bertold Höcker und zur Einführung von Pfarrerin Prof. Dr. Kerstin Lammer und Pfarrer Wolfgang Jacobs als neue Theologische Berater der regionalen Arbeitsgruppe des AEU in Köln-Bonn-Leverkusen.

Wir freuen uns, Sie am Sonntag, den 20.12.2009 um 14.00 Uhr in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln, begrüßen zu dürfen.

Die Gottesdienstleitung: hat Landespfarrer Peter Mörbel von der Evangelischen Akademie im Rheinland.

Erstmals kooperieren zu diesem Gottesdienst der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer und die Diakonie Michaelshoven. Das Mitglied des Sprecherkreises, Herr Jörg J.- Schmitz, Geschäftsführer der Seniorendienste Michaelshoven gGmbH, initiierte die Zusammenarbeit: „Die Diakonie Michaelshoven muß als größter Arbeitgeber mit protestantischem Profil in der Region auch in der Kölner Innenstadt wahrnehmbar sein. Die Antoniterkirche in zentraler Lage und die gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit dem AEU sind ein willkommener Anlass.“

Im Anschluss an den Gottesdienst wird zu Kaffee und Gebäck eingeladen. Hier unterstützt das ebenfalls zur Diakonie Michaelshoven gehörende Beschäftigungsprojekt für Frauen „opti:Mahl“ aus Porz-Finkenberg die Veranstaltung.

Der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer in Deutschland ist ein Zusammenschluss von evangelischen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Führungskräften mit unternehmerischen Aufgaben. Wir sind Menschen, die durch ihren evangelischen Glauben miteinander verbunden sind. Als Glieder unserer Kirche sehen wir uns in der Verantwortung für die Gesellschaft, in der wir leben und arbeiten. Wir wollen unserer Kirche Kenntnis über wirtschaftliche Zusammenhänge vermitteln und auch Verständnis für unternehmerische Entscheidungen wecken. Informationen stehen im Internet unter www.aeu-online.de bereit. Fragen zur regionalen Arbeitsgruppe des AEU in Köln-Bonn-Leverkusen beantwortet Norman R. Krayer unter Telefon 02263-801935 oder per e-mail unter krayer@suademus.de.

Die Diakonie Michaelshoven e. V. ist der größte diakonische Träger im Kölner Raum. Mehr als 1.500 Mitarbeiter betreuen 3.500 Menschen in unterschiedlichsten Einrichtungen der klassischen Arbeitsfelder der Diakonie. Die Diakonie Michaelshoven hilft Menschen in Köln und im Rheinland persönlich, kompetent und in christlicher Nächstenliebe. Seit über 50 Jahren. Ob zum Beispiel Kindern, die vorübergehend nicht in ihren Familien leben können, Menschen mit besonders großen sozialen Problemen, Menschen mit Demenz oder mit Behinderung. Immer gemäß dem Leitsatz „Mit Menschen Perspektiven schaffen“. Um diese Hilfe dauerhaft zu sichern, hat die Diakonie Michaelshoven jetzt ihre Stiftung einfach helfen ins Leben gerufen. Bitte unterstützen Sie diese Anliegen mit einer Zuwendung: Spendenkonto 111 333 - KD-Bank BLZ 350 601 90. Ihre Fragen beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Tel.: 0221-350940. Informationen finden Sie auch im Internet unter www.diakonie-michaelshoven.de

Einführungsgottesdienst am Sonntag, den 20.12.2009 um 14.00 Uhr in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln

suademus, Krayer & Reudenbach ist eine Personalberatung, die sich auf das Gesundheitswesen (also Kliniken, Krankenhäuser und andere Einrichtungen), die Medizintechnik (also Hersteller und Vertriebsorganisationen von Medizintechnik und Medizinsystemen) und die pharmazeutische Industrie (forschende Arzneimittelhersteller) spezialisiert hat.

Samstag, April 18, 2009

» Mit Elfriede Jelinek für Börsensünden büßen

By Dialog at 6:09 PM

Köln - Am Ende applaudierte das Haus einer Perücke. Stellvertretend für die bekanntermaßen öffentlichkeitsscheue Elfriede Jelinek hatte Regisseur Nicolas Stemann die Haarpracht über einen Mikrofonständer gehängt.

Alle wirkten befreit: Stemann, die Schauspieler und vor allem das Publikum - oder jedenfalls was davon übrig geblieben war. Nicht alle hatten genug Durchhaltevermögen, um die dreieinhalb Stunden währende Uraufführung des neuen Jelinek-Stücks zur Finanzkrise bis zum Ende auszusitzen. Aber wer es schaffte, war zufrieden - mit dem Stück und vor allem mit sich selbst.

Dienstag, Januar 20, 2009

» Weltliche Kantaten mit dem Thomanerchor

By Dialog at 2:06 PM

Die Auftritte des Thomanerchors gehören zweifellos zu den Höhepunkten der Konzertreihe "Bachische Abend-Musick". Am kommenden Samstag, dem 24. Januar 2009, ist es wieder soweit: Im Alten Rathaus präsentieren der Thomanerchor Leipzig und das Neue Bachische Collegium Musicum unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller ab 20 Uhr selten aufgeführte weltliche Kantaten. Es erklingt beispielsweise die ehemals Georg Philipp Telemann zugeschriebene komische Kantate "Der Schulmeister" von Christoph Ludwig Fehre. Der amtierende Thomaskantor singt hierbei die Titelpartie. Weiterhin stehen Werke Johann Sebastian Bachs auf dem Programm: Die Huldigungskantate "Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen", die erstmals 1734 beim Besuch des Kurfürsten von Sachsen und Königs von Polen August III. in Leipzig erklang, die Hochzeitskantate "O holder Tag, erwünschte Zeit" sowie der erste Satz der Kantate "Froher Tag, verlangte Stunden" ? entstanden 1732 zur Einweihung der umgebauten Thomasschule. Zu den Solisten des Abends gehören unter anderen Diana Kuznetsova (Sopran) und Wolfram Lattke (Tenor).

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen NBCM, Bach-Archiv Leipzig, Stadtgeschichtlichem Museum Leipzig und Thomanerchor Leipzig.

Published in: Kultur, Leipzig

Donnerstag, Oktober 09, 2008

» Hauptsache kein Amerikaner

By Dialog at 2:44 PM

Natürlich ist Le Clézio ein Autor, den man mit hohen und höchsten Ehren auszeichnen kann, darf, sollte. Auch mit dem Literatur-Nobelpreis, wenn gerade kein anderer zur Hand ist. Im vergangenen Jahr hat sein Roman "Der Afrikaner" vor Augen geführt, wie sich die Beobachtung des Details zur komplexen Weltbetrachtung weitet. Und dennoch: Diesmal hat die Verleihung einen schalen Beigeschmack, kommentiert Martin Oehlen.

Published in: Antiamerikanismus, Kultur

Dienstag, Oktober 07, 2008

» Tschekisten im Glashaus

By Dialog at 12:36 PM

Universitätskirche in Leipzig - Den Roten noch immer ein Dorn im Auge

Zurzeit läuft der Wiederaufbau der Leipziger Universitätskirche am weltberühmten Augustusplatz in Leipzig. Nach unendlichen Querelen hatte man sich auf eine Form des Wiederaufbaus einigen können. Aber die auch schon damals aktiven roten Feinde dieses Wiederaufbaus agieren fleißig gegen die Kirche weiter.

Federführendes Mitglied dieser "Tschekisten" ist der jetzige Universitätsrektor Häuser, der ständig weiterhin versucht, die Kirche zu einer roten Aula umzuwandeln.

Schreibt Mark Sander in einem Kommentar.

Published in: Ideologien, Kirchen, Kultur, Leipzig

Dienstag, September 23, 2008

» Piotr Jaros: Eurogum

By Dialog at 4:25 PM

 

*Piotr Jaros: "Eurogum" *

24.10.08-21.11.08, Leipzig

kuratiert von Arnold Bartetzky und Barbara Steiner

Am 24. Oktober 2008 beginnt in Leipzig die Einzelausstellung des polnischen Künstlers Piotr Jaros. Die Leipziger Schau ist das Ergebnis eines Kooperationsprojekts zwischen dem Polnischen Institut Leipzig, der Galerie für Zeitgenössische Kunst, dem GRASSI Museum für Angewandte Kunst, dem Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (DOK Leipzig), der Galerie PIEROGI Leipzig und dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig* *(GWZO). So ungewöhnlich wie die Kooperation so vieler Institutionen von unterschiedlichem Profil ist auch das Ausstellungsprinzip der von Barbara Steiner und Arnold Bartetzky kuratierten Schau: Sie findet an verschiedenen Orten gleichzeitig statt.

Jaros stellt sich in den Zusammenhang einer sich wandelnden Gesellschaft, die sich globalen Anforderungen nicht entziehen kann. In diesem Kontext analysiert er die Grundbedingungen und elementaren Abläufe des Alltags und nicht zuletzt die Existenzformen des Künstlers. Seine Fotos, Filme, Installationen und Performances reflektieren diese Themen aus verschiedenen Perspektiven.

Anlässlich der Grassi-Messe zeigt Jaros im *GRASSI Museum für Angewandte Kunst* eine mehrteilige Arbeit unter dem Titel "Made in China". In einer Vitrine werden fragil anmutende Objekte von nicht genau bestimmbarer Funktion präsentiert. Obwohl die Objekte das Label "Made in China" tragen, das mit billiger Massenware assoziiert wird, erweisen sie sich bei näherem Hinsehen als aufwändig von Hand gefertigte Einzelstücke. Die Installation wird durch ein Video ergänzt, das einen sich zunehmend erhitzenden und schließlich explodierenden Wasserkocher zeigt. Jaros thematisiert mit "Made in China" das Verhältnis von Kunstwerk und Massenproduktion: Originalität und Autorschaft werden durch das Label einerseits in Frage gestellt, andererseits erzeugt die Handschrift des Künstlers Einzigartigkeit und Unaustauschbarkeit. Der daraus resultierende Fetischcharakter spiegelt sich auch in den sexuellen Assoziationen, welche die Objekte auslösen.

In der *Galerie PIEROGI* auf dem Spinnereigelände wird Jaros unter dem doppelsinnigen Titel "Polish" (Politur und polnisch) eine Performance zeigen, deren Ausgangspunkt eine ungewohnte Tätigkeit des Künstlers ist: Er poliert mit einem polnischen Markenbohnerwachs den weitläufigen Holzfußboden der Galerie. Sobald dessen Oberfläche auf Hochglanz gebracht ist, werden die Gäste eingeladen, den Boden zu betreten. Indem sie sich auf diese Weise mit ihren Fußabdrücken in den vorbereiteten Bildgrund einschreiben, beteiligen sie sich aktiv am künstlerischen Prozess, während der Künstler selbst in einer radikalen Formulierung die Rolle eines Dienstleisters übernimmt.

Die im *Polnischen Institut* zu sehende Foto- und Videoinstallation "Habituation House" ist unmittelbar mit den gesellschaftlichen Transformationen in Polen verbunden: Neue Gesetze zum Privateigentum beginnen zu greifen und verändern den Charakter des von Jaros vorgestellten und lange Zeit auch selbst bewohnten Hauses. Jaros ist Mieter, Zeuge und Betroffener dieser Umbrüche und zugleich auch reflektierender Künstler, der sich auf unterschiedlichen Ebenen dem Haus und seinen Eigenheiten annähert. Ein permanenter Rollen- bzw. Perspektivwechsel erlaubt ihm, am Beispiel eines Mehrfamilienhauses gesellschaftliche Veränderungen mit allen absurden Nebenerscheinungen greifbar und nachvollziehbar zu machen.

Die Wechselwirkungen zwischen politisch-gesellschaftlichen

Transformationsprozessen und dem Alltagsleben sind auch Leitmotiv in seinen Filmen, die in einer Sonderveranstaltung von *DOK Leipzig* gezeigt werden. In "Für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt" schlüpft Jaros in die Rolle eines (polnischen) Investors in Deutschland. Im Filmzyklus "Work without a Job" werden sich verselbstständigende Arbeitshandlungen exponiert; Arbeit verliert ihre gesellschaftliche Rückbindung und wird zu einem (fetischisierbaren) Ritual, dessen Sinn und Zweck sich nur mehr für die Beteiligten selbst erschließt. In "Flight to Cracow" widmet sich Jaros britischen Billigtouristen in Kraków und damit den kulturellen Nebenwirkungen des zusammenwachsenden Europas.

Im Café der *Galerie für Zeitgenössische Kunst* schließlich wird Jaros? fingierter Werbeclip "Biac" gezeigt, in dem der Künstler vorgeblich Reklame für ein probiotisches Joghurtgetränk macht. Jaros persifliert mit diesem Kurzfilm die visuellen und sprachlichen Mittel der Werbeindustrie und schreibt sich damit zugleich in das derzeitige Schwerpunktprojekt der GfZK ein, das sich ökonomischen Fragen in der Kunst widmet.

Jaros studierte an der Akademie der Künste in Kraków. Er hatte seit den frühen 1990er Jahren viele Einzelausstellungen, u.a. in der Galeria Zderzak in Kraków, in der Galeria Kronika in Bytom und im Museum Ludwig in Budapest, und war an wichtigen Gruppenausstellungen beteiligt, darunter "Manifesta" in Rotterdam 1996, "Analysis an Commentary" in der Shiseido Gallery Tokio 1996, "After the Wall? im Moderna Museet in Stockholm 1999 oder "Bodycheck" - Triennale der Kleinplastik in Fellbach 2007. "Eurogum" ist seine erste Einzelausstellung in Deutschland.

Das Programm und die Veranstaltungsorte in Übersicht:

*"Made in China"* (Installation)

GRASSI Museum für Angewandte Kunst

Johannisplatz 5-11

04103 Leipzig

24.10.-26.10.08, 10.00-19.00 h

*"Polish"* (Performance)

Galerie PIEROGI

Spinnereistraße 7

Halle 10

04179 Leipzig

Samstag, 25.10.08, 18.00 h

*"Habituation House"* (Foto- und Videoinstallation)

Polnisches Institut Leipzig

Markt 10

04109 Leipzig

Sonntag, 26.10.08, 19.00 h, mit Künstlergespräch, moderiert von Barbara

Steiner und Arnold Bartetzky

27.10.08-21.11.08, montags bis freitags 10:00-16:00 h

Filme im Rahmen VON DOK Leipzig

Polnisches Institut Leipzig

Markt 10

04109 Leipzig

Dienstag, 28.10.08, 17.00 h, mit Künstlergespräch

Programm:

"Für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt", 2006, 6:20 min

Zyklus "Work without a Job"

"Workers I", 2005, 19:02 min

"Workers II", 2005, 17:17 min

"Driller", 2004, 6:29 min

"Bridge Constructor", 2005, 11:55 min

"Flight to Cracow", 11:30 min

*"Biac" (Film)*

Galerie für Zeitgenössische Kunst/Café Paris Syndrom

Karl-Tauchnitz-Straße 11

04107 Leipzig

24.10.08-21.11.08, montags bis samstags 11.00-24.00 h, sonntags

11.00-20.00 h

Published in: Kultur, Leipzig

Mittwoch, September 10, 2008

» Totalitär Leipzig 1933-1945

By Dialog at 1:01 PM

 

Städtebau und Architektur im Nationalsozialismus

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Planungs- und Baugeschichte Leipzigs zur Zeit des Nationalsozialismus. Als fünftgrößte deutsche Stadt nahm Leipzig im Ensemble deutscher Großstädte eine führende Stellung ein und sollte nach den Vorstellungen des Rates als Metropole eines neu zu schaffenden mitteldeutschen Wirtschaftsraumes nach dem Krieg noch erheblich an Bedeutung gewinnen.

In ausufernden Plänen zur Bebauung der Straße des 18. Oktober, der Frankfurter Wiesen und des Messegeländes sollte diese neu errungene Stellung im Reich einen angemessenen baulichen Rahmen finden.

Ab 1941 arbeitete Kurt Maennicke an einem neuen Generalbebauungsplan, der nichts weniger als den kompletten Umbau der seit der Industrialisierung gewachsenen Stadt zum Ziel hatte und für fast alle wirtschaftlichen und kulturellen Institutionen ins Riesenhafte gesteigerte Neubauten an veränderten Standorten vorsah.

Termine

10.09.2008 bis 09.11.2008

Di Mi Do Fr Sa So

Dienstag - Sonntag und Feiertage 10 - 18 Uhr

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Published in: Ideologien, Kultur, Leipzig

Dienstag, September 09, 2008

» Ofrin

By Dialog at 1:15 PM

Donnerstag, 11. September 2008 | 20:00

Ofrin

"CD Release | On Shore Remain"

Ofri Brin vocals

Oded k.dar guitar

Dirk Homuth guitar

Sven Muehlbradt drums

Marco Bruckdorfer bass

Die israelische Sängerin Ofri Brin hat schon in New York und in Brighton gelebt, bevor sie sich in Berlin niedergelassen hat. Von dort aus trägt sie ihre samtene Stimme wieder hinaus in die Welt. Ist das noch Pop oder ist das schon Jazz, kommt da Folk ins Spiel oder ist es klassisches Songwriting was Ofri Brin mit ihrer fünfköpfigen Band unter dem Namen Ofrin auf die Bühne bringt? Das Genre entzieht sich der genauen Beurteilung, die Frau aber zieht in den Bann. Der energetischen Live-Show von Ofrin kommt dies natürlich zugute. Nach unzähligen Auftritten in kleinen und großen Clubs und einer gefeierten Israel-Tournee in diesem Jahr, kommt Ofrin dieses Jahr nach Deutschland und wird dort mit Sicherheit ihre Qualitäten und die ihrer neuen Platte unter Beweis stellen.

Mehr Information unter http://www.ofrin.com

oder unter http://www.myspace.com/ofrin

Tickets: VVK: 12 Euro | AK: 16 Euro

Freitag, 12. September 2008 | 20:00

Montag, September 01, 2008

» Die Wiege der Menschheit in Leipzig

By Dialog at 8:16 PM

Kunstausstellung "Harmonie der Kontraste" zeigt Werke internationaler Künstler zum Thema "ICHBINICH - EGOUNIVERSUM"

Günther - Hilger- Kuhrt - Mess - Miotte - Porcu - Rothe - Whiting

Integriert in das Projekt : "ICHBINICH - EGOUNIVERSUM" zeigt die vom 28. August bis 19. Oktober 2008 in Leipzig präsentierte Ausstellung "Harmonie der Kontraste" verschiedene Kunstwerke international hochkarätiger Künstler, die sich in ihren Arbeiten allesamt an einem Thema orientiert haben: "ICHBINICH - EGOUNIVERSUM".

Die Werke interpretieren faszinierend Fragen wie "wo komme ich her und wo ist mein Platz in der endlosen Kette des Daseins?" und beschäftigen sich allesamt mit dem ICH.

Den Impuls, sich mit dem ICH künstlerisch auseinander zu setzen, bekam der Leipziger Initiator und Künstler Günther Rothe im Jahre 2003 bei einem Besuch im Frankfurter Naturmuseum und Forschungsinstitut Senckenberg. Professor Dr. Friedemann Schrenk, Leiter der Abteilung für Paläoanthropologie, machte ihn dort mit einem seiner Prestigeobjekte bekannt: eine in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts auf Java gefundene Schädeldecke (Sangiran II) eines Vor-Menschen, eines so genannten Hominiden.

Rothe, beim Anblick des rund 1,2 Millionen Jahre alten Relikts ? man könnte die Schädeldecke als Wiege der Menschheit bezeichnen - in tiefster Seele berührt, hatte sofort die spontane Idee für die Umsetzung eines Kunstprojektes. Als Künstler schwebte ihm eine prägnante, Geist und Sinne überwältigende visuelle Inszenierung vor. In ihrem Zentrum: die Millionen Jahre alte Schädelkalotte, umgeben von Werken ausgewählter zeitgenössischer, internationaler Künstler.

Intuitiv begriff Rothe den Ur-Menschen, dem der Schädel gehörte, als fühlendes und denkendes Individuum, als ICH. Und weil jedes ICH in den Augen des Künstlers ein Universum darstellt, nannte er seinen ersten Konzeptentwurf für das Projekt "Das ICH-Universum". Im Verlauf der Internationalisierung des Projekts wandelte sich dieser Arbeitstitel zum lateinischen Wortbild "EGOUNIVERSUM", dessen durch Fettdruck hervorgehobenen Bestandteile auf deutsch "ich bin" oder auch "ich bin ich" bedeuten.

Die Formel "ICHBINICH - EGOUNIVERSUM" wurde zum Titel-Signet einer visuellen Inszenierung, die als global vernetzte Ausstellung im Rahmen einer Welttournee mit wechselnden Teilnehmern in 23 Metropolen, darunter Rom, Paris, New York und London, Station machen wird. Künstler aus verschiedenen Ländern haben sich mit der Thematik beschäftigt und werden hierzu ihre Werke präsentieren.

Der im Juli 2007 in den "Potsdamer Platz Arkaden" in Berlin erfolgte Auftakt übertraf alle Erwartungen. 20.000 zusätzliche Besucher täglich sahen sich die Schau

Günther Rothe

Er lebte bereits zu DDR-Zeiten "zwischen den Welten", war der jüngste Orchesterleiter einer auch über die Grenzen bekannten Big Band und gründete Anfang der achtziger Jahre seine Showband, mit der er auch außerhalb des eisernen Vorhangs gastierte: Günther Rothe aus Leipzig. Er studierte in seiner sächsischen Heimatstadt zunächst Musik, fühlte sich aber damals schon besonders zur bildenden Kunst hingezogen. Ende der achtziger Jahre wandte er sich dann endgültig der Malerei zu.

Sein Mentor und Lehrer war in dieser Zeit Professor Heinz Wagner, dessen erste Worte waren: ?Ich kann Dir das Malen beibringen, aber die Bilder musst Du alleine machen". Heute gehört Rothe zu den exponierten Leipziger Künstlern, obwohl er der "Leipziger Schule" nicht zuzuordnen ist. Seine Malerei umgeht sowohl den philosophischen Anspruch wie den von der Gegenständlichkeit geprägten erzählenden Charakter dieser Kunstrichtung. "Malen und Musik liegen dicht beieinander - beides besteht aus lauten und leisen Tönen" so Rothe, dessen Bilder genau diese "lauten" und "leisen" Töne in sich vereinen. Für ihn zählt nicht das ?was?, sondern ?wie? gemalt wird, denn ?es gibt keine hässliche Farbe, nur die daneben passt nicht?.

Die Interpretationen seiner Malereien beruhen auf einer ungewöhnlichen Technik, die unverwechselbares Charisma erreichen. Rothes Bilder verinnerlichen eine Liason von Gegenständlichkeit und Abstraktion und erzielen damit eine suggestive Inspiration beim Betrachter. Seine bemerkenswerten Kompositionen enthalten einen Rest von Landschaftssilhouette, erweitern sich aber über ihre atmosphärische Dichte von Seelandschaften zu Seelenlandschaften.

Im Zwischenbereich von Abbild und Abstraktion entdeckt der Betrachter den Künstler zunächst als feinsinnigen Naturbeobachter. "Ich versuche, die Bilder in Komposition und Farbe so darzustellen, dass der Betrachter die Chance hat, sich einzufühlen", so Rothe über seine Werke, die durch die kleine Produktion für Kunstliebhaber mit langen Wartezeiten verbunden sind. Bewertungen oder Maßstäbe legt er in der Kunst nicht an, für ihn zählt nur die Einschätzung und das individuelle Erlebnis des jeweiligen Betrachters.

Diese Sichtweise spiegelt sich auch in Rothes aktuellem Projekt "ICHBINICH - EGOUNIVERSUM? wider. Seit er 2003 im Naturmuseum und Forschungsinstitut Senckenberg Prof. Dr. Schrenk und der rund 1,2 Millionen Jahre alten Schädelkalotte begegnete, die in den dreißiger Jahren auf Java gefunden wurde, hatte er spontan die Idee, für ein weltumspannendes Kunstprojekt. Unter dem Titelsignet ?ICHBINICH - EGOUNIVERSUM? setzen sich Künstler aus aller Welt zu diesem Thema mit den ihnen eigenen künstlerischen Interpretationen auseinander. Die Philosophie des Ichs geht hervor aus dem visuellen Mittelpunkt des Projektes: dem Abguss der Millionen Jahre alten Schädelkalotte.

Um in verschiedenen internationalen Metropolen ? geplant sind derzeit 23 Weltstädte ? Station machen zu können, konzipiert Rothe eine temporäre Ausstellungsplattform in Form eines Würfels, dessen Inneres die Schau auf mehreren Etagen tragen wird. Mit den in "Harmonie der Kontraste" ab dem 28. August 2008 in Leipzig gezeigten unterschiedlichen Kunstwerken präsentieren sich die involvierten Künstler mit vielfältigen Ausdrucksformen und Betrachtungsweisen. Diese sind damit gleichzeitig integriert in das Projekt ICHBINICH ? EGOUNIVERSUM.

www.harmonie-der-kontraste.de

Published in: Kultur, Leipzig

Montag, Juni 16, 2008

» "Nebelkerze" Zapp

By Dialog at 7:58 PM

Als "Nebelkerze" entlarft Wolfgang Röhl auf der "Achse des Guten" das aus dem Dritten ins Erste gerutschte Magazin Zapp:

"Zapp" ist ein so genanntes Medienmagazin, das bislang im dritten TV-Programm des NDR lief. Der ARD gefällt es so gut, dass sie jetzt drei Ausgaben ins sonntägliche Hauptprogramm hob; offenbar, um die dauerhafte Beförderung ins Erste vorzubereiten. Kein Wunder, denn "Zapp" erfüllt alle Forderungen, die an ein politisches ARD-Magazin gestellt werden: extreme Einäugigkeit, ausgetüftelte Vernebelungstaktik, streng parteiliche Auswahl der Interviewpartner, sorgfältig redigierte Halbwahrheiten?

Published in: Altes Europa, Ideologien, Kultur

Freitag, November 09, 2007

» Saufen für den Dschihad

By Dialog at 7:27 PM

Antje Sievers hat für die Achse einen Beitrag im Rolling Stone entdeckt: Wer schon meinte, so etwas wie Nazi-Punk wäre eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, wird nicht weiter überrascht sein, dass es jetzt obendrein Muslim-Punk gibt. Die Ramones werden sich im Grabe umdrehen Unter dem irreführenden Titel ?"Karawanen der Liebe"? erschien in der Novemberausgabe des deutschen Rolling Stone Magazins ein Artikel zu US-Bands mit Namen wie ?"Vote Hezbollah"?, ihren Songs wie ?Sharia law in The USA? und dem Textklau bei den Sex Pistols (?I am an islamist! And I am an anti-christ!?). Sie saufen literweise Bier, ohne sich anscheinend darüber klar zu sein, dass sie dafür dereinst in der Hölle schmoren werden!? Weiter hier und hier
Published in: Kultur

» Ein "Museum des Zweiten Weltkriegs" in Warschau?

By Dialog at 7:19 PM

Als Gegenstück zu der geplanten Dauerausstellung in Berlin zum Thema Vertreibung schlägt der polnische Historiker Pawel Machcewicz ein "Museum des Zweiten Weltkriegs" in Warschau vor. Polen solle seine Blockadehaltung gegenüber der deutschen Initiative aufgeben und selbst aktiv werden - mit einem europäischen Projekt, das die Regierungen und Historiker anderer Länder einbezieht. "In einem solchen Museum, das es bis jetzt in Europa nicht gibt, wäre Platz, die Erfahrungen des Krieges vollständig zu erfassen, auch aus Perspektive der Völker, die den Totalitarismus erlitten haben - nicht nur den nationalsozialistischen, sondern auch den sowjetischen... Dieses Museum hätte seinen Sitz in Warschau, aber mit seinem europäischen oder zumindest internationalen Charakter könnte es manche in Vergessenheit geratene Ereignisse wieder wachrufen, wie den Ribbentrop-Molotow-Pakt, Katyn, die sowjetische Okkupation des Ostteils Polens und der baltischen Länder oder das Vorgehen der Roten Armee und des NKWD in den Jahren 1944-45." Gazeta Wyborcza (Polen)
Published in: Europa, Kultur

Freitag, Oktober 26, 2007

» 160. Todestag von Felix Mendelssohn Bartholdy 10 Jahre Mendelssohnfenster in der Thomaskirche

By Norman at 12:49 PM

mendelssohn norman krayer

Wenn drei bedeutende Ereignisse an einem Tag zusammenkommen, gibt es guten Grund, den Tag besonders zu begehen: am 04. November 2007 jährt sich der Todestag von Felix Mendelssohn Bartholdy zum 160. Mal, das Mendelssohn-Fenster in der Thomaskirche wurde an diesem Tag vor zehn Jahren eingeweiht und Thomaskantor Prof. Georg Christoph Biller begeht im November sein 15jähriges Dienstjubiläum.

Zu einem besonderen Thomaskonzert lädt deshalb die Kirchgemeinde St. Thomas am 04. November ein: Solisten, Thomasorganist Ullrich Böhme, das Gewandhausorchester Leipzig und der Thomanerchor Leipzig unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller gestalten ein Konzert anlässlich des 160. Todestages des früheren Gewandhauskapellmeisters und Bach-Wiederentdeckers Felix Mendelssohn Bartholdy. Von seinen Werken kommen an diesem Tag der Psalm 98 "Singet dem Herrn ein neues Lied" op. 91, das Oratorien-Fragment "Christus" op. 97 und die Orgelsonate d-Moll über den Choral "Vater unser im Himmelreich" zur Aufführung. Höhepunkt des Programms wird die Uraufführung der Neufassung des "Te Deum" von Heinz Werner Zimmermann.

Das Konzert beginnt um 17.00 Uhr in der Thomaskirche. Die Thomaskirche ist eines der wichtigsten Musikzentren Leipzigs. Seit fast 800 Jahren ist sie Heimat des Thomanerchores. Martin Luther predigte 1539 zur Einführung der Reformation in der Thomaskirche. Eine Vielzahl von Kantaten, Oratorien und großen Passionen erklangen hier zum ersten Mal. 1841 führte Felix Mendelssohn Bartholdy die von ihm wiederentdeckte Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach auf. Zu Ehren von Mendelssohn gibt es in der Thomaskirche ein Buntglasfenster, das am 04. November 1997 feierlich eingeweiht wurde und somit am 04. November 2007 seit 10 Jahren in der Thomaskirche zu sehen ist.

Das Konzert wird unterstützt durch die KPMG, Niederlassung Leipzig.

Karten zu 18, 13 und 10 Euro sind im Thomasshop, in der Musikalienhandlung Oelsner und in den anderen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Leipzig-Pass-Inhaber (Sozialausweis) erhalten Karten zu 5 Euro an der Abendkasse. Informationen unter 0341 / 22 22 42 00.

Das Programm im Einzelnen:
Felix Mendelssohn Bartholdy:

Psalm 98 "Singet dem Herrn ein neues Lied" op. 91

"Christus" (Fragment) op. 97

Sonate d-Moll op. 65 Nr. 6 für Orgel

Heinz Werner Zimmermann: Te Deum (Uraufführung)

Christine Wolff ? Sopran, Martin Petzold - Tenor
Thomas Wittig ? Bariton, Andreas Emanuel Jessel - Bass
Thomasorganist Ullrich Böhme
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Published in: Kultur, Leipzig

Freitag, Oktober 12, 2007

» "ESRA" bleibt verboten

By Dialog at 10:35 AM

Nach Eva Herman gibt es einen neuen Rückschlag für die Freiheit von Meinung und Kunst in Deutschland. Der Roman von Maxim Biller "ESRA" bleibt beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hängen und damit verboten. Das ist äußerst bedauerlich. Kurios; denn die Richter befanden: «Für ein literarisches Werk, das an die Wirklichkeit anknüpft, ist es gerade kennzeichnend, dass es tatsächliche und fiktive Schilderungen vermengt». Hmm.

Published in: Kultur, Scheinheiligkeiten

Samstag, Oktober 06, 2007

» Lachmesse 2007

By Dialog at 11:48 AM

17. Europäisches Humor- und Satire- Festival Leipzig Zum 17. Male findet vom 11.-21. Oktober Deutschlands größtes internationales Kabarett- und Kleinkunstfestival, die Leipziger Lachmesse, statt. In elf Tagen gastieren über 160 Künstler aus sieben Ländern und garantieren Kabarett, Comedy, Musik und Spaß vom Feinsten. 99 Veranstaltungen in 13 Veranstaltungsstätten erwarten wieder aus nah und fern ein aufgeschlossenes Publikum in der Kabarett-Hochburg Leipzig. Prinzip des Lachmesse e.V. Leipzig ist es, paritätisch Künstler aus Ost und West zusammenzuführen. Eingeladen werden die aktuellen Kabarett-Preisträger, die Stars der Szene mit neuen Programmen sowie Neuentdeckungen.
VERANSTALTUNGSORTE der Lachmesse 2007 sind die Spielstätten der Kabaretts academixer, Leipziger Pfeffermühle, Leipziger Funzel und Sanftwut, außerdem Frosch Café, moritzbastei, Werk II, Gewandhaus, Schauspielhaus und Krystallpalast Varieté, Schaubühne Lindenfels, das SPIZZ und die Kunsthalle der Sparkasse.
Zum Auftakt des Festivals erhält Klaus Eckel aus Wien für das beste Programm der Lachmesse 2006 den begehrten Kleinkunstpreis "Leipziger Löwenzahn". Bisherige Lachmesse-Preisträger waren u.a. die Missfits, Georg Schramm, Tom Pauls, Bruno Jonas, Avner Eisenberg, Thomas Freitag, Schwarze Grütze und die Magdeburger Zwickmühle.
Auch zur diesjährigen Lachmesse haben sich herausragende Gast-Künstler angemeldet. So wartet die Topriege der aktuell-politischen Kabarettisten mit ihren brandneuen Programmen auf: Sigi Zimmerschied, Martin Buchholz, Thomas Reis, Henning Venske und Jochen Busse, Richard Rogler, Matthias Deutschmann, Uwe Steimle, Urban Priol, die Magdeburger Zwickmühle, Holger Paetz, die Münchner Lach- und Schießgesellschaft, Bernd Regenauer und Jürgen Becker. (Mathias Richling musste wegen TV-Verpflichtungen sein neues Programm bereits am 2.7. in Leipzig zeigen.)
Es kann eingeschätzt werden, dass der diesjährige Festivaljahrgang einen gesunden Mix darstellt aus den genannten ?alten Barden? des Kabaretts ? mit allerdings durchweg neuen Programmen ? und einer stattlichen Anzahl sensationeller Neuentdeckungen wie die Musikkomödiantin und Cellistin der Londoner Philharmoniker Rebecca Carrington. Oder auch gestandene Künstler, aber Leipzig-Debütanten, wie Matthias Brodowy, der preisüberhäufte Andreas Thiel (CH) zum Schweizer Abend in der Pfeffermühle, Herrchens Frauchen (das Hamburger Polittbüro), der Österreicher Severin Groebner, der türkische Shooting-Star Sedar Somuncu, einer der besten fränkischen Kabarettisten Bernd Regenauer, Robert Louis Griesbach und Angela Fischer.
Hervorzuheben sind zudem die musikalischen Hochlichter des diesjährigen Festivals. Beginnend mit dem Superstar exzellenter Musikcomedy Hans Liberg (NL), spannt sich der Bogen über Zärtlichkeiten mit Freunden, Männerkulturen, Sebastian Krämer, Schwarze Grütze, Stefan Jürgens, annamateur, Sandra Kreisler, Barbara Kuster, Gerlinde Kempendorff, Tom Pauls und Katrin Weber bis ins Finale zur großartigen und bereits erwähnten, international gefeierten Rebecca Carrington (GB). Übrigens: Rebeccas Special-Gast in Leipzig ist Colin Griffiths-Brown, ein begnadeter Musiker, der u.a. erfolgreich mit Robbie Williams zusammen arbeitet.
Für beste und qualitätsvolle Kabarett- und Kleinkunst sorgen weiterhin Lilo Wanders, Olaf Schubert, Kalle Pohl, Gisela Oechelhaeuser, Erik Lehmann, die Magdeburger Kugelblitze, Kabarett A-Z und Olaf Böhme. Satirische Lesungen und Slam Poetry, so mit Renate Holland-Moritz, Wolfgang Nitschke und Volly Tanner, runden das Festival ab.
Zum neunten Male wird während der Lachmesse, am 14.10.2007, in der moritzbastei der CABINET-Preis, der ostdeutsche Kleinkunst-Preis, vergeben. Die diesjährigen Preisträger Ensemble Weltkritik (Kabarett) aus Dresden, René Marik (Comedy) aus Berlin und der Brandenburger Marco Tschirpke (Musik) bringen zu dieser Auszeichnungsveranstaltung Ausschnitte aus ihren Programmen.
Zum zweiten Male präsentieren die Kabaretts academixer, Pfeffermühle, Funzel und SanftWut in einer gemeinsamen Aktion während der Lachmesse Cabinet-Preisträger vergangener Jahre. Diesmal annamateur, Schwarze Grütze, Zärtlichkeiten mit Freunden und Olga Lomenko. Damit definiert sich die Lachmesse erneut als Schaufenster der Nachwuchsförderung.
Besonders für alle zureisenden Festivalgäste interessant: Alle Leipziger Kabaretts, Kabarettisten und Kleinkünstler wie Sanftwut, Funzel, Pfeffermühle, academixer, Krystallpalast Varieté, Anke Geißler, Lothar Bölck, Meigl Hoffmann, Axel Thielmann, Katrin Troendle und Clemens-Peter Wachenschwanz zeigen in den elf Tagen ihre neuesten Programme.
Ein ganz spezielles Highlight wird das Gastspiel von Alfred Biolek am 20.10. im Schauspielhaus sein. Er zeigt sein landesweit umjubeltes Programm "Mein Theater mit dem Fernsehen". Als Stargäste hat er sich Die PRINZEN eingeladen.
Schon traditionell findet die zum Kult erklärte große "Jürgen-Hart-Satirematinee" im Schauspielhaus statt. Die Gastgeber Anke Geißler, Lothar Bölck und die Lose Skiffle Gemeinschaft Leipzig-Mitte werden mit ihren Star-Gästen Jürgen Becker, Matthias Deutschmann und Urban Priol für ein von Beifall bebendes Haus sorgen.
Den finalen Abschluss, die Ur-Krostitzer-Lachmesse-Gala im Schauspielhaus, bestreiten Tom Pauls und Katrin Weber mit der Rainer-Vothel-Band und sinfonischer Unterstützung. Sie geben in einer Neufassung ihr gefeiertes Programm "TOM & CHÉRIE".
Published in: Kultur, Leipzig

Freitag, Oktober 05, 2007

» Walter Kempowski gestorben

By Dialog at 11:19 AM

 

"Es wäre vielleicht um unser historisches Gedächtnis besser bestellt, hätten wir mehr als den einen Kempowski."
Günter Kunert, Die Welt
Wie der Knaus Verlag in München mitteilte, starb Kempowski in der Nacht zum Freitag im Alter von 78 Jahren in einem Krankenhaus in Rotenburg/Wümme bei Bremen. In der Todesstunde gegen 3 Uhr sei seine Familie bei ihm gewesen. Kempowski litt an Darmkrebs. Bis zuletzt hatte er sich von der schweren Krankheit nicht unterkriegen lassen und schrieb weiter an einem neuen Buch. Kempowski wurde am 29. April 1929 in Rostock als Sohn eines Reeders geboren.
Published in: Freiheit, Kultur

Dienstag, September 18, 2007

» Vom Verrat der Intellektuellen

By Dialog at 4:10 PM

berichtet Siegfried Kohlhammer in seinem Essay "Der Haß auf die eigene Gesellschaft" in der Sommerausgabe des Merkur (Nr. 700, August/September 2007): Keine andere Kultur, kein anderes gesellschaftliches System hat die Intellektuellen so gefördert und geschützt wie die westliche Moderne. Abgesehen von den notwendigen Voraussetzungen ? Stadt und Arbeitsteilung ? stellte der entwickelte Kapitalismus den Intellektuellen ein zahlungskräftiges Massenpublikum zur Verfügung, das einerseits hohe Auflagen ermöglichte und andererseits auch für Nischenprodukte Absatzmöglichkeiten bot. Die unpersönliche Anonymität des Marktes, die Kommerzialisierung seiner Werke befreite den Intellektuellen von der persönlichen Abhängigkeit von Fürst und Mäzen.

Der Schutz des Eigentums galt auch für das geistige Eigentum (Urheberrecht), die Freiheit der Meinungsäußerung und der Kunst, generell die gesetzlich festgeschriebene und praktizierte Toleranz schützten den Intellektuellen vor den Opfern seiner Kritik und seinen traditionellen Verfolgern, der Kirche und dem Staat (daß Intellektuelle »kritisch« sind, gehört mittlerweile zum Berufsbild wie die weiße Mütze zum Koch ? das war früher nicht so, da waren sie eher zum Loben und Preisen ihrer Herren im Himmel wie auf Erden da). »Einen Voltaire verhaftet man nicht!« erklärte de Gaulle im Hinblick auf Sartres politische Umtriebe ? zweihundert Jahre früher hatte man einen Voltaire noch ungestraft von seinen Lakaien verprügeln lassen können. Zwar findet sich auch weiterhin die Pose des mutigen Herausforderers der Mächtigen, der Risiken eingeht etc. pp., aber das gehört zur Folklore. Bereits 1954 schrieb Raymond Aron: »Kritik ist schon seit langem kein Mutbeweis mehr, wenigstens nicht in unseren freien westlichen Gesellschaften.« Hinzu kam eine wachsende gesellschaftliche Anerkennung und Einflußnahme der Intellektuellen, parallel zu der des Künstlers.

Nie zuvor also und nirgendwo anders waren die Intellektuellen materiell so abgesichert und vor Verfolgungen geschützt, so frei und anerkannt (und so zahlreich) wie im Westen. Und doch vertrat ein erheblicher Teil von ihnen, über längere Zeiträume auch eine Mehrheit, ein feindseliges Verhältnis zur westlichen Moderne, eine Art Fundamentalopposition ihr gegenüber, von rechts wie von links. Diese Opposition konnte auch den Momenten des Westens gelten, die Voraussetzungen ihrer gesicherten Existenz waren: der Stadt, der Arbeitsteilung, der kapitalistischen Marktwirtschaft mit ihrem Profitstreben, der Kommerzialisierung, dem Eigentum, dem Recht (»bürgerlich«, »Klassenjustiz«), dem Individualismus, selbst noch der Toleranz (»repressive Toleranz«). Weiter hier:

Montag, September 03, 2007

» Im Alten Pfandhaus (Köln) geht es wieder los

By Dialog at 5:16 PM

Mittwoch, 05. September 2007 | 20:00

The New York Voices

»CD Release - A Day Like This«

Kim Nazarian, Peter Eldridge, Darmon Meader & Lauren Kinhan vocals

CD Bandorf piano | Paul Nowinski bass | Marcello Pelliteri drums

Das zweifach Grammy-gekürte Vokalquartett gilt als die weltbeste Formation des Jazzgesangs und eroberte Europa geradezu im Sturm.Verwurzelt im Jazz, verbinden die vier Sympathieträger vom Big Apple mit gleicher Virtuosität Rhythm & Blues, Klassik, Brazil und Pop-Elemente und reißen ihr Publikum zwischen der New Yorker Carnegie Hall und dem Hong Kong Arts Festival regelmäßig von den Stühlen. Mehr Informationen unter http://www.newyorkvoices.com Tickets: VVK: 32 Euro | AK: 40 Euro

Altes Pfandhaus GmbH | Kartäuserwall 20 | 50678 Köln

» Große Musik in kleinen Sälen

By Dialog at 5:12 PM

Wandelkonzert führt durch Leipziger Kultureinrichtungen
Auch für Leipziger selbst wird das sicher ein Erlebnis: Eine Fahrt durch die Stadt im Oldtimer-Bus, ein Besuch der Lebens- und Arbeitsstätten der berühmtesten Leipziger Komponisten, musikalische Einlagen an jeder Station ? und zum Abschluss Kaffee und Kuchen im Gohliser Schlösschen. Am 9.9. um 14:00 Uhr startet im Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig ein Wandelkonzert, das die Besucher unter anderem zum Schumann-Haus, zum Mendelssohn-Haus und ins Bach-Archiv führt. Sopranistin Ulrike Richter und Iva Dolezalek an den Tasteninstrumenten sorgen für das musikalische Programm und moderieren die Veranstaltung.

Karten zum Preis von 30,-? (zzgl. VVK-Gebühr) sind täglich zwischen 10 und 17 Uhr im Museumsshop des Bach-Museums bzw. telefonisch unter 0341 / 9137-207 erhältlich.

Einen ebenso unterhaltsamen wie informativen Nachmittag bieten die Leipziger Komponistenhäuser gemeinsam mit dem Museum für Musikinstrumente und dem Gohliser Schlösschen an. Denn beim Wandelkonzert hat man nicht nur die Möglichkeit, die Stätten, wo Mendelssohn einst komponierte, Bach einst ein- und ausging oder Clara und Robert Schumann sich einst eingerichtet hatten, näher kennenzulernen. Es gibt auch Geschichten rund um die berühmten Musiker und um deren Freunde und Kollegen ? Personen, deren Namen man heute vielleicht nicht mehr so gut kennt, die das Konzertleben der Stadt aber ebenfalls mitgetragen und ?gestaltet haben. Hörproben dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Ulrike Richter führt durch das Programm und bringt gemeinsam mit Iva Dolezalek Stücke vom Barock bis zur Romantik zu Gehör ? von Johann Sebastian Bach, dessen Söhnen Carl Philipp Emanuel und Johann Christoph Friedrich bis hin zu Beethoven, Zelter und Brahms. Gegen 17:30 Uhr ?klingt? die Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen im Gohliser Schlösschen aus.
Published in: Kultur, Leipzig

Sonntag, September 02, 2007

» Motettenbeginn in der Thomaskirche nach der Sommerpause

By Dialog at 5:13 PM

Die ersten Motetten nach den Ferien am 07. September um 18.00 Uhr und am 08. September um 15.00 Uhr im Rahmen der Mendelssohn-Festtage 2007 werden vom Thomanerchor und Thomasorganist Ullrich Böhme gestaltet. Thomaskantor Georg Christoph Biller dirigiert Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Christian Theodor Weinlig und Richard Wagner. Am Samstag kommt gemeinsam mit dem Gewandhausorchester die Kantate ?Jesu, der du meine Seele? BWV 78 von Johann Sebastian Bach zur Aufführung.
Das Eintrittsprogramm für 2 Euro ist ab 45 Minuten vor Beginn an den Eingängen der Thomaskirche erhältlich, Kinder und Leipzig-Pass-Inhaber (Sozialausweis) frei.
Published in: Kultur, Leipzig
Anzeige
suademus

Nutzen Sie bei Ihren Vakanzen aus den Bereichen Medizintechnik, Medizinsystemen, Pharma und im Gesundheitswesen die Dienste einer professionellen Personalberatung. suademus rekrutiert im Wege der Personalvermittlung, der anzeigengestützen Personalsuche und der Direktansprache (Headhunting)